Nothing Left to Fear

Mit „Nothing Left to Fear“ hast Du Deinen ersten Film produziert. Wieso sollte es ausgerechnet ein Horrorfilm sein? Fühlst Du Dich mit dem Genre verbunden?

Ich war schon immer ein Fan von Horrorfilmen und habe das Genre kontinuierlich verfolgt. Und dann bekam ich die Gelegenheit, einen eigenen Film zu produzieren und mein Wissen und meine Leidenschaft zu Horrorfilmen einzusetzen. Natürlich habe ich diese Möglichkeit genutzt und so entstand der erste Film, den ich bisher gemacht habe, aber es sollen noch weitere folgen.

Hast Du einen Lieblings-Horrorfilm?

Es gibt viele Horrorfilme, die ich sehr mag. Einer davon ist „Das Omen“, das Original von 1976. Den liebe ich. Er ist einfach einer der besten Horrorfilme, die je gedreht wurden. Die Geschichte ist spannend, die Regie und der Cast sind super.

In „Nothing Left to Fear“ finden sich viele religiöse Elemente wieder. Was hat Dich daran fasziniert?

Mir haben viele verschiedene Aspekte an der Geschichte gefallen. Einer davon war das Religiöse, aber auch die ahnungslose Familie und der auftauchende Dämon, das Monster. Ich mochte, dass sich das Drehbuch auf etwas bezog, was es tatsächlich gibt. Es ist eine einzigartige Geschichte, wenn man sie mit anderen schon dagewesenen vergleicht. Das hat mir gefallen.

Slash mit Regisseur Anthony Leonardi am Set des Films.

Du hast es gerade schon angesprochen: Es gibt viele Filme, die eine ähnliche Thematik behandeln. Wie hebt sich „Nothing Left to Fear“ von diesen ab?

Klar, man muss bedenken, dass es schon tausend solcher Filme über Besessenheit und Dämonen gibt. Das ist eins der populärsten Gebiete für einen furchteinflößenden Horrorfilm. Hier geht es um eine Familie, die nach Kansas zieht, um dort ein ruhiges und gutes Leben zu führen. Doch dann findet sie heraus, dass dort etwas in der Kirchengemeinde vor sich geht, die ein uraltes okkultes Ritual befolgt. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber eine der Töchter soll dafür herhalten. Das fand ich sehr catchy und einzigartig.

Es ist das Debüt von Drehbuchautor Jonathan Mills und Regisseur Anthony Leonardi. Wieso fiel die Wahl auf die beiden?

Zu Jonathan mussten wir nicht gehen, denn er kam zu uns und stellte uns sein Skript vor. Zu meiner Freude, denn er ist ein Autor, der es versteht, eine coole Geschichte zu schreiben. Bevor wir uns für Anthony entschieden, haben wir einige Regisseure befragt. Anthony war sehr hungrig und leidenschaftlich. Er hatte eine genaue Vorstellung, wie er das Drehbuch umsetzen wollte. Dann kam er zu uns zurück und hatte den kompletten Film schon im Kopf fertiggestellt. Er hatte einfach eine ganz klare Idee davon, wie er den Film machen wollte. Das sah ein paar Änderungen am Skript vor, mit denen ich übereinstimmte. Mich beeindruckte die Leidenschaft, mit der er an die Produktion ging.

In der neuen Stadt warten einige Schrecken auf die Familie.

Um „Nothing Left to Fear“ zu produzieren, hast Du Slasher Films gegründet. Welche Pläne hast Du mit Deiner neuen Produktionsfirma?

Momentan sichten wir neue Drehbücher, um herauszufinden, welches wir als nächstes umsetzen wollen. Der Film kommt dann wahrscheinlich nächstes Jahr heraus.

Bist Du auch daran interessiert, eines Tages mal selbst Regie zu führen?

Diese Frage kommt sehr oft. Ich denke, dass ich jetzt noch nicht bereit dazu bin, selbst zu inszenieren. (lacht) Ich mag es, zu produzieren und Dinge zusammenzufügen. Regie zu führen ist da nochmal etwas ganz anderes. Vielleicht möchte ich das in der Zukunft mal tun, aber aktuell habe ich daran noch kein Interesse.

>> verfasst und geführt von Janosch Leuffen




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