Sarah Jessica Parker war sich für ein billiges Motel zu schade, weshalb Kate Beckinsale in die Bresche sprang, um an der Seite von Luke Wilson in einem gefährlichen Abenteuer zu bestehen. Im heutigen Interview haben wir deshalb Vacancy-Girl Kym Stys für Euch, die weitere Infos vom Filmset bereithält. Außerdem exklusiv für Euch, drei Setbilder vom Filmdreh. Vacancy handelt von einem jungen Ehepaar das sich ein Zimmer in einem Motel nimmt. Sie wissen nicht, dass der Raum mit einer Kamera ausgestattet ist und sie nun als Darsteller in einem Snuff-Film mitspielen. Beckinsale spielt die Frau, die mit dem Tod ihre Sohnes zurecht kommen muss. Sony Pictures bringt den Film von Kontroll Regisseur Nimród Antal am 10. Mai 2007 in die deutschen Kinos.


Was kannst Du uns über „Vacancy“ sagen?
Kym Stys: Nun, was soll ich sagen, ohne zu viel zu verraten? Ich spiele in einem Snuff-Film mit, werde misshandelt und schließlich ermordet.

Nähere Details?
Stys: Vacancy wird ein wirklich aufregender Thriller, der in das Innerste dringt. Er basiert auf der Geschichte von einem Pärchen, das in ein Motel zieht und dort schreckliche Dinge erlebt, als Opfer eines Snuff-Video-Rings.

Wie war die Zusammenarbeit mit Luke Wilson?
Stys: Leider hatte ich nicht die Möglichkeit, Luke Wilson und Kate Beckinsale näher kennen zu lernen. Sie sehen in dem Hotel immer wieder dieses Video, in dem ich zu sehen bin. Als wir die Szenen drehten, verpassten wir uns dann auch immer wieder am Set.

Was faszinierte Dich an der Rolle?
Stys: Es war auf jeden Fall eine sehr große Herausforderung für mich. Ich sehe mich eher in der komödiantischen Gegend. Gequält zu werden, laut zu schreien und dabei Tränen zu vergießen, die durch Furcht und Schmerz entstehen, war mir wirklich ausgesprochen fremd. Sich selbst in solch einer Situation zu sehen, die Seele in die dunkelsten Regionen zu verbannen, die Schreie, die Tränen – es fühlte sich alles so furchtbar echt an.

Was verbindest Du mit dem Dreh?
Stys: Um Euch einen besseren Überblick über meine Arbeit zu geben: gedreht wurde in einem sterilen Raum, in dem 10 Kameras an den Wänden angebracht waren. Alles geschah ohne eine Probe, einfach völlig improvisiert. Nimród Antal (der Regisseur) machte es mir sehr einfach. Ich konnte mir gut vorstellen, allein einem einem Hotelzimmer zu liegen, in das zwei Männer einbrechen und mich bis zur Ohnmacht misshandeln. Ich hatte außerdem noch zwei Mitstreiterinnen, die es sich mit mir im Zimmer bequem machten, bis wir urplötzlich überfallen werden.

Was unterscheidet Euren Film von gleichen Produktionen mit einer ähnlichen Thematik?
Stys: Vacany ist in dieser Hinsicht vor allem authentischer und auch näher am Geschehen. Nicolas Cage versucht in in 8mm einem Kartel auf die Spur zu kommen, während Luke Wilson und Kate Bekinsale hier die Opfer darstellen, die sich dieser Gefahr ausgesetzt sehen.

Macht es Dir Sorgen, dass Du irgendwann selbst in einer solchen Situation stecken könntest?
Stys: Natürlich mache ich mir Sorgen. Dieses Szenario hat sich so real angefühlt. Mein Herz ist bei all jenen, die diese schreckliche Erfahrung in der Wirklichkeit durchleben mussten.

Hast Du Verständnis für Menschen, die Snuff-Filme stehen?
Stys: Ich kann Menschen verstehen, die eine besondere Art von Fetisch haben. Unverständnis kann ich jedoch nur für Personen aufbringen, die sich am Schmerz anderer Menschen erfreuen, während dem Täter das Gezeigte eine Art von Befriedung verschafft.

Viele Quellen belegen, dass bis heute kein echter Snuff-Film gefunden werden konnte. Wie real ist der Begriff „Snuff“ für Dich also?
Stys: Nach dem Dreh zu diesem Film wirkt das Wort "Snuff" auf mich viel realer. Wie ich eben schon erwähnte gab es keine Proben, kein Kameramnn im Raum, keine Crew, nur Kameras in den Wänden. Es hätte sich nicht realer anfühlen können. Es war, als würde man diesen Moment leben.

Hast Du dir Wissen über "Snuff" angeeignet, bevor Du den Film gedreht hast? Filme wie "8mm" mit Nicolas Cage haben die Thematik aufgefasst und behandelt.
Stys: Ja, ich habe meine Hausaufgaben gemacht und ich habe "8mm" gesehen. Ich habe mir auch eine Menge Horrorfilme angeschaut, um das Schauspiel zu studieren, wie zum Beispiel Gesichtsausdrücke, Schreie etc.




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