Fantasy FilmFest 2007 – Alle Filme im Überblick - Teil 1

 

ABANDONED, THE
Ein mysteriöser Brief veranlasst die amerikanische Filmproduzentin Marie zu einer Reise nach Russland. Vor vierzig Jahren wurde sie dort zur Adoption freigegeben und hat seitdem ihr Geburtsland nicht mehr betreten. Trotz aller Anstrengungen hat Marie nie herausfinden können, wer ihre Eltern waren. Nun hofft sie auf Antworten durch den Nachlass und lässt sich mitten in der Nacht zum einsam gelegenen Familienanwesen bringen. Dass der Fahrer plötzlich spurlos verschwindet, dass der zerfallene Besitz auf einer Insel umgeben von stürmischen Fluten kaum zu erreichen ist und das Haus sich im Wind biegt und ächzt, als gelte es, eine uralte Schauermär zu erzählen, ist nur der Anfang einer gespenstischen Nacht, in der ein bedrohliches Phänomen das nächste jagt. Bald stößt sie auf Nikolai, der genau wie Marie, vom selben Notar als Erbe berufen wurde und behauptet, ihr Zwillingsbruder zu sein…

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ALL THE BOYS LOVE MANDY LANE
Es wurde aber auch höchste Zeit. Nach all den postmodernen SCREAM-Übungen, dem reanimierten 70er-Horror, dem Abtauchen in die Untiefen des Torture Porns. Nun ist er wieder da: der lupenreine Slasherfilm, wie er in den achtziger Jahren unzählige Kinoabende versüßte.
Dabei ist Jonathan Levine nicht nur ein knochentrockener, effektiver und saumäßig spannender Schocker gelungen. Sein ALL THE BOYS LOVE MANDY LANE ist obendrein auch noch ein unbedingt überzeugender, sehr moderner und erstklassig inszenierter Teenagerfilm, mit Figuren so witzig und frech, wie es Jugendliche nun einmal sind. Und mittendrin Mandy Lane: so süß, so attraktiv, so herzensgut und sympathisch – nicht eine Sekunde kommt Zweifel auf, dass irgendein Junge nicht immer schon von ihr geträumt haben könnte.
Amber Heard aus ALPHA DOG spielt dieses perfekte Geschöpf – völlig klar, dass alle verrückt spielen, wenn sie auftaucht. Als sich das It-Girl zu einem Ausflug aufs Land überreden lässt, glauben Red und seine Kumpels, den Jackpot geknackt zu haben. Nur leider gibt es da auch einen Psychokiller, der nicht bereit ist, Mandy zu teilen. Let the games begin ... Eine echte Freude, wie Levine hier all die richtigen Knöpfe drückt und obendrein so geschickt vorgeht, dass der Film vor jedem Klischee einen fulminanten Haken schlägt. Ein Riesenspaß!

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AN AMERICAN CRIME
1965 wurde ein 16-jähriges Mädchen im beschaulichen Bundesstaat Indiana in den Keller gesperrt und aufs gehässigste gequält. Nicht von einem der üblichen Verdächtigen – nein, von ihrer Pflegemutter, deren eigenen Kindern und der halben Nachbarsjugend! Die Willkür und Bodenlosigkeit dieses Verbrechens war ein tiefer Schock für die amerikanische Öffentlichkeit. Tommy O’Havers Verfilmung gelingt es, den Fall in schier unerträglicher Intensität nachzuzeichnen.
Es ist die Leidensgeschichte der jungen Sylvia (Ellen Page aus HARD CANDY). Weil ihre Eltern auf Reisen sind, lebt sie gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Jennie für zwanzig Dollar die Woche in Pflege bei Gertrude Baniszewski und ihren sieben Kindern in bescheidenen Verhältnissen. Sylvia ist ein braves Mädchen. Genau dies wird ihr zum Verhängnis, als herauskommt, dass Gertrudes älteste Tochter Paula schwanger ist. Der aufgestaute Zorn der alleinerziehenden, alkoholabhängigen Mutter entlädt sich urplötzlich auf Sylvia: Als „schlechter Einfluss“ diffamiert wird der Teenager im Keller gefesselt und mittels Nahrungsentzug und Schlägen von Gertrude und den Kindern „bestraft“. Alle machen mit oder schauen zumindest zu. Es ist eine Hemmschwelle gefallen, ohne die sich die Gräueltat blitzschnell zur Norm etabliert. Sylvias Schmerzen werden einfach ausgeblendet. Erklären lässt sich das abartige Handeln der Einzelnen in der späteren Gerichtsverhandlung nicht mehr. Hier starrt man in versteinerte Gesichter. Vor allem die uneinsichtige Hauptangeklagte Gertrude Baniszewski (Catherine Keener in einer oscarverdächtigen Performance) macht die Sinnlosigkeit der Tat qualvoll deutlich. Sylvia Likens Martyrium war den Menschen einfach egal.

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ANTENA, LA
Gelegentlich, sehr gelegentlich, kommt es vor, dass man Filme sieht, die einen erst einmal sprachlos machen, ratlos, ehrfürchtig. Weil sie sich jeder Kategorisierung entziehen, weil sie ausgetretene Pfade gar nicht erst berühren, weil sie die Grenzen des filmisch Machbaren ausloten und überschreiten, weil sie das Medium benutzen, um mit Bildern etwas zu schaffen, was man so noch nicht gesehen hat.


LA ANTENA (THE AERIAL) ist einer dieser raren Filme, die zweite Regiearbeit des Argentiniers Esteban Sapir, der mit seinem Erstling PICADO FINO vor elf Jahren auf sich aufmerksam machte und sich nun, beeindruckend gereift, als wahrer Meister erweist: In gewisser Weise lässt Sapir den Zuschauer die Kunstform Film neu entdecken, mit ganz unschuldigen Augen sehen. Die in Schwarz-weiß gedrehte und fast komplett ohne Worte auskommende Utopie ist natürlich auch eine Hommage an die Ära des Stummfilms im Allgemeinen und den deutschen Expressionismus im Besonderen. Sie schärft unser Bewusstsein dafür, wie sehr Filme an visueller Kraft verloren haben, seit wir daran gewöhnt sind, wichtige Informationen zum großen Teil durch Dialoge oder gar Off-Kommentare vermittelt zu bekommen. In diesem Sinn ist LA ANTENA eine Offenbarung, die sich am offensichtlichsten auf Langs METROPOLIS und Méliès LE VOYAGE DANS LA LUNE beruft – aber auch von Murnau und Eisenstein inspiriert ist, ohne auch nur eine Sekunde altbacken oder rückwärtsgewandt zu wirken. Im Gegenteil: Es ist ein höchst moderner Film im Märchengewand, dessen Verzicht auf verbale Kommunikation keine stilistische Macke ist, sondern unmittelbar vom Thema des Films bedingt wird.


Denn Sprachlosigkeit steht im Zentrum dieser aufregenden Versuchsanordnung, der es gelingt mit großartigen Bildern viel über eine traurige Welt zu erzählen, die sich durch Konsum und Manipulation in einen Dämmerzustand hat versetzen lassen. Es regiert der allmächtige Mr. TV, der dem Volk seine Stimme geraubt hat und die Bürger mit Fernsehbildern betäubt. Um die totalitäre Kontrolle mit Hilfe von Massenhypnose zu sichern und die Menschheit auf ewig zum Schweigen zu bringen, entführt er das letzte Wesen, das noch eine Stimme hat: eine bildschöne Sängerin. Doch ein Fernsehmechaniker wird Zeuge und flieht mit seiner Familie in einen alten Sendeturm in den Bergen, um Mr. TV Einhalt zu gebieten. LA ANTENA ist ein Füllhorn origineller Ideen und großartigen Set-Designs: Zu Beginn des Films erwächst aus einem Buch eine Stadt aus Papier, Kommunikation findet mit Hilfe von Sprechblasen statt, die wiederum unmittelbar von den Figuren im Bild manipulierbar sind. All das wird präsentiert mit hohem Tempo und Tableaus, in denen man sich wälzen will. Wenn die Zukunft des Kinos so aussähe, müsste man sich keine Sorgen machen.

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BANQUET, THE
Hongkongs Kandidat für die Oscar-Shortlist war neben CURSE OF THE GOLDEN FLOWER der Riesenhit des vergangenen Jahres am chinesischen Boxoffice und wurde mit Preisen überhäuft. Die Prestigeproduktion beeindruckt nicht nur ganz blockbusterlike mit eleganter Action und prunkvollen Scope-Dekors, es wird auch verschlagen geheuchelt und gemeuchelt, wie es im Shakespearschen Buche steht: THE BANQUET ist „Macbeth“ à la Martial Arts am Hofe einer höchst instabilen Dynastie im 10. Jahrhundert – Tod und Tragödie sind Programm.
Gerade wurde der Kaiser (Chinas Charakterveteran Ge You) im Auftrag seines machtgierigen Bruders vergiftet, der beabsichtigt, den Thron zu besteigen. Die attraktive, junge Kaiserin Wan (der grazile Weltstar Zhang Ziyi, TIGER & DRAGON) kommt ihm dabei bestens gelegen. Wan wiederum hofft auf Rettung von Kronprinz Wu (NEW POLICE STORY Daniel Wu), ihrer heimlichen Liebe. Der rechtmäßige Thronerbe kehrt mit einer mächtigen Wut im Bauch an den Palast zurück, um mit dem Königsmörder ein paar China-Enten zu rupfen. Taktik ist Trumpf: Smartes Intrigen-Schmieden, gepaart mit ruchloser Mordgier und epische Schlachten auf höchstem Kampfkunstniveau – MATRIX-Choreograph Yuen Woo-Ping höchstselbst lässt Schwerter und Menschen einmal mehr atemberaubend in der Luft kollidieren.

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BLACK SHEEP
Seit Jahrtausenden lässt sich die Gattung „Ovis gmelini aries“, das gemeine Hausschaf, einiges von uns Menschen gefallen. Schon in biblischen Tagen als Opferlamm beliebt, hält es heute in seiner dunklen Ausprägung als Metapher für Loser und Außenseiter her. Geltungssüchtige Wissenschaftler klonen, was das Reagenzglas hält, und selbst nachts hat der Paarhufer keine Ruhe: Millionen schlafloser Zweibeiner lassen unzählige Schafe erbarmungslos über Weidezäune hüpfen. Höchste Zeit, das Schlachtbeil umzudrehen!

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BLACK WATER
Die Schwestern Grace und Lee sind gemeinsam mit Lees Freund Adam in Nordaustraliens Sumpfgebieten unterwegs. Nach einem Abstecher zu einer Krokodilfarm (besonders beliebt bei Touristen: die martialische Fütterung der tonnenschweren Reptilien …), geht es zum Angelausflug in ein weit verzweigtes Flussdelta. Doch der nette Urlaubstrip kippt in Sekundenschnelle in nackten Terror um, als das Boot kentert. Während das Trio sich mit Ach und Krach auf die halbhohen Mangrovenbäume flüchten kann, wird ihr Bootsführer mit präzisen Bissen zu Tierfutter zerlegt. So klammern sich die Urlauber nun an das wenig sicher wirkende Geäst, das Boot steckt kieloben im Schlamm fest, und irgendwo in dem schwarzen Gewässer um sie herum lauert der Tod. Geduldig, leise, gut versteckt. Mal ist es nur ein Plätschern, dann das nächtliche Zermalmen von Beuteknochen, das die Verzweifelten bis ins Mark erschauern lässt – die urzeitlichen Bestien sind gleichzeitig allgegenwärtig und unsichtbar. Sie haben Blut geschmeckt und sind nicht bereit, ihr Territorium zu räumen …

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BOTCHED
„Botched“, also ziemlich verkackt, hat Gentleman-Gauner Ritchie (Stephen Dorff) einen Diamanten-Coup, weil sein Fahrer mit dem Flucht-BMW einen tödlichen Unfall baut und die Edelsteinchen nun die palmengesäumte Straße zieren. Zur Strafe verdonnert ihn sein Mobster-Boss (Sean Pertwee), im unwirtlichen Russland ein Ikonen-Schmuckkreuz einzusacken. Doch erneut von Pech und Polizei verfolgt sitzt der Hightech-Dieb alsbald mit zwei beschränkten Kompagnons, dem schießwütigen Juri und seinem vertrottelten Bruder Peter, sowie einem halben Dutzend Geiseln – drei orthodoxe Betschwestern inklusive – im verlassenen 13. Stock eines Hochhauses fest. Und es kommt noch dicker: Draußen im Flur treibt Ivan der Schreckliche Schwerter und Bolzenschneider schwingend sein Unwesen – von Cops umzingelt wäre das kleinere Übel! Eh der Trupp überhaupt merkt, dass sie es mit einem auf Menschenhaut versessenen Ultraperverso zu tun haben, kommt es, uuups, schon zu ersten Kollateralschäden, und wem der Wüterich nicht selbst den Scheitel bis zur Schulter spaltet, den zerhackt aus Versehen die panische Bande Eingeschlossener: Ex-Soldat Boris koordiniert den Widerstand, baut Fallen, denen er selbst zum Opfer fällt und die ehrwürdigen Schwestern entpuppen sich als wahrhaft militanter Orden … Bei diesem wilden Splattstick-Ritt bleibt garantiert kein Auge trocken, und von der Gliedmaßen stibitzenden Ratte über Boris verzweifelte Wortschöpfung „Moof!“ bis hin zu einigen hundsgemeinen Todesarten schreit BOTCHED nach den Midnight-Madness-Kult-Annalen.

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BOTHERSOME MAN, THE
Möblierte Wohnung, solider Job, freundlicher Chef und eine offensichtlich interessierte Kollegin – wie er hierher gekommen ist, weiß Andreas zwar nicht mehr, aber eigentlich hat er keinen Grund zur Klage. Oder?
Doch sein neuer Wohnort (eine stinknormale Kleinstadt nicht näher definierter Lage) ist so blank geschrubbt, dass den schüchternen Mann langsam das Grausen packt: Kinder gibt es nicht. Gerüche, Geschmack, leidenschaftlicher Sex? Fehlanzeige. Zum Verrücktwerden. Schöner Wohnen ist hier das einzige Thema und der gelegentliche am Eisenzaun aufgespießte Selbstmörder wird selbstverständlich umgehend bereinigt. Gefangen in einem seelenlosen Paradies macht sich der Unzufriedene auf die Suche nach einem Lebenssinn und stößt in einem schmuddeligen Keller auf Musik und einen Verbündeten. Doch Querulanten werden vom System nicht geduldet …

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BUG
Was als überspannte Lovestory zwischen einer Diner-Kellnerin und einem Irakkriegs-Veteranen in einem kleinen Motelzimmer in der Pampa von Oklahoma beginnt, schlägt alsbald um in einen an Extremen schwer zu überbietenden Höllenritt, in dem sich die Figuren wie auch ihre Darsteller in emotionaler und schließlich auch körperlicher Selbstzerfleischung ergehen …
Ist man sich anfangs noch nicht ganz sicher, ob die von Ashley Judd und Michael Shannon grandios gespielten Hauptfiguren nicht nur an ausgeprägten Macken und Ängsten leiden, kippt das Szenario plötzlich rasend schnell: Aus einer pathologischen Furcht vor Parasitenangriffen wird handfester Wahnsinn, wie im Kino selten drastischer gezeigt wurde. Dabei wird die erdrückende Enge im klug inszenierten Kammerspiel minutiös ausgenützt, die Klaustrophobie des verzweifelten Paares wächst ins schier Unerträgliche.
Zugleich ist diese radikale Fingerübung in Sachen Paranoia aber auch das Comeback eines verloren geglaubten Genies: Nachdem es um William Friedkins Schaffen in den vergangenen zwei Jahrzehnten verdächtig still war, ist dieser schonungslose Seelen-Striptease eine unerwartete Rückkehr zu alter Form: BUG ist so aggressiv, so fies direkt und bissig – man käme nie auf die Idee, dass der Regisseur mittlerweile stolze 71 Jahre alt ist. Ein Film, der unter die Haut geht. Im wörtlichen Sinn.

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COLD PREY
Skandinavien rockt gewaltig und liefert derzeit beste Genre-Ware. So wie diese feine Slasher-Variante mit ihrem geradlinig blutigen Plot vor grandioser Kulisse: Eine Gruppe von Snowboardern pflügt durch die einsame Bergwelt Norwegens. Ein gebrochenes Bein und Handys, die nicht funktionieren, zwingen sie dazu, einen Unterschlupf zu suchen. Da kommt das verlassene Hotel mitten in der Schneewüste gerade recht. Verpflegung ist vorhanden, Schnaps ebenfalls und als sie sogar noch den Stromgenerator zum Laufen bekommen, steht einem gemütlichen Hüttenabend nichts mehr im Wege. Wenn sie denn alleine wären! Kaum hat sich die hübsche Ingunn im Streit von Boyfriend Mikael abgesetzt und in eins der unzähligen, verstaubten Zimmer eingeschlossen, schließt sie Bekanntschaft mit dem wenig zimperlichen Hausherrn …

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CONFESSION OF PAIN
Steckt das geniale INFERNAL AFFAIRS-Trio Andrew Lau, Alan Mak und Felix Chong die kreativen Köpfe zusammen, ist ein State-of-the-Art-Thriller garantiert, um dessen Remake-Rechte sich die Hollywoodbosse erneut reißen werden. Nach ihrem Klassiker, der eine ganze Welle neuer Qualitätsfilme made in Hongkong lostrat, verfeinern sie abermals Figuren und psychologische Tiefe und eröffnen ihr neues Krimidrama mit einer Tragödie: Nachwuchs-Cop Bong (Takeshi Kaneshiro) findet seine Frau Rachel mit aufgeschnittenen Pulsadern. Nach diesem Schlag quittiert er den Dienst, greift zur Flasche und verdingt sich als Private Eye. Bis drei Jahre später sein ehemaliger Partner Lau (Tony Leung) aufkreuzt und ihn um Hilfe bittet. Der Vater seiner Ehefrau Susan (stets eine Augenweide: Shu Qi) wurde grausam ermordet und Lau selbst gilt als Tatverdächtiger. Im Rahmen der Ermittlungen stößt man auf einen dramatischen Cold Case – ein Familienmassaker, dessen Hintergrund und Täter im Dunkeln bleiben – welcher nun überraschend aufgeklärt werden kann, aber unerwartet seelische Wunden aufreißt …

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COUNTER INVESTIGATION
Unzählige Verbrechen hat er im Lauf seiner Karriere aufgeklärt, nun muss der Pariser Polizist Richard Malinowski (Jean Dujardin) am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, wenn einem das Liebste genommen wird. Weil er seine Tochter aus den Augen ließ, konnte sie das Opfer eines Vergewaltigers und Mörders werden. Der vermeintliche Schuldige ist von Malinowskis Team schnell gefunden, während des Verhörs kommt es sogar zu einem Geständnis. Doch der verurteilte Daniel Eckmann (undurchsichtig und eiskalt: Laurent Lucas aus HARRY MEINT ES GUT MIT DIR) sät diabolische Zweifel in Malinowskis Hirn. Was, wenn der falsche Mann eingesperrt wurde und der wahre Täter weiter draußen herumläuft? Malinowski beginnt auf eigene Faust eine Gegenermittlung und entdeckt Beweise für Eckmanns Unschuld. Doch als Einzelspieler wird er schnell zum Außenseiter bei seinen Kollegen, denen dies zu sehr nach Manipulation riecht.

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CRIME INSIDERS
Corti ist der Grand Seigneur der Pariser Ganglands und dealt mit allem, was Geld bringt: mit Koks, Nutten, Waffen, Falschgeld, Nachtclubs und schnellen Flitzern. Franck ist ein junger Auftragskiller, der seine Dienste, nicht aber seine Seele verkauft. Und Hicham und Larbi wollen dorthin, wo Corti schon ist: ganz nach oben. Männer ohne Skrupel, ohne Moral und ohne Gnade. Und sie liefern sich einen erbarmungslosen, blutigen Kampf um die Spitze der Macht ... Von wegen Paris als die Stadt der Liebe! Frédéric Schoendoerffer hat ein epochales Gangsterepos in bester Martin-Scorsese-Manier gedreht. Er zelebriert die Verstrickungen und Kämpfe des organisierten Verbrechens, zeigt es als aalglatt dekadente Glitzer-Society mit hohem Body-Count, fest zementierten Männerfreundschaften und voller Gewalt: Hier kämpft jeder gegen jeden, und keiner mit seinem Gewissen. Paranoide RESERVOIR DOGS auf der Überholspur, verkörpert von einer glänzenden Garde ultracooler, unabgenutzter französischer Stars, angeführt von Benoit Magimel, der als eiskalt agierender Hitman Franck souverän die großen Vorbilder meistert, sei es Bessons LEON oder Melvilles Samouraï. Und nicht zuletzt eine atemberaubend sexy Beatrice Dalle in einer prägnanten Nebenrolle.

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DARK HOUR, THE
Krieg und chemische Waffen gehören schon in der realen Welt zu den Themen, die Angst einflößen. In den Händen des spanischen Regisseurs Elio Quiroga wird daraus ein heftiger apokalyptischer Alptraum, der auch die im Zombie-Genre oft vernachlässigte Frage nach dem Seuchenursprung elegant beantwortet.
Eine Gruppe von acht Menschen versucht mit aller Kraft, nicht mit den infektiösen „Fremden“, die in der zerstörten Welt auf der Oberfläche ihr Unwesen treiben, in Berührung zu kommen. Sie leben in einer metallenen Bunkeranlage, bemüht, ihre prekäre Situation durch einen strukturierten Alltag wie das Unterrichten der zwei Kinder zu verdrängen. Doch die Ausweglosigkeit ist erdrückend und bringt Spannungen auf. Vor den „Unsichtbaren“, einer weiteren unheimlichen Post-War-Spezies, die in der Nacht die Bunkerflure heimsucht, verschanzen sie sich, jeder auf sich allein gestellt, in ihren Zimmern und ertragen die Minusgrade, die diese Wesen zur „kalten Stunde“ mit sich bringen. Als die Nahrungs- und Medikamentenbeschaffung die Überlebenden zu gefährlichen Missionen außerhalb der sicheren Zone zwingt, werden schließlich auch die „Fremden“ angelockt.

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DEAD DAUGHTERS
„Fenster zu!!! Fahr schon los!!!“ Ein völlig panischer Typ reißt die Tür zu Veras Wagen auf und fleht sie an, ihn in Sicherheit zu bringen. Am besten in ein schickes Restaurant mit großen Aquarien. Denn sie hätten Angst vor Wasser, stammelt er. Dort angekommen, tischt der Durchgeknallte eine urbane Legende auf, die Vera am nächsten Tag prompt ihren feixenden Freunden erzählt: von einer Mutter, die ihre drei Töchter ertränkte und später von ihnen ins Jenseits befördert wurde. Unzählige, scheinbar zufällig ausgewählte Opfer seien ihr schon gefolgt. Anscheinend überlebt nur, wer sich drei Tage lang nichts zuschulden kommen lässt.
Zufällig ausgewählt? Durch das Wissen um die rachedurstigen Töchter geraten Vera und ihre Clique nun auch auf deren schwarze Liste. Leider ist es mit dem Download der zehn Gebote nicht getan. Drei Tage lang unter geisterhafter Beobachtung, der kleinste Fehltritt tödlich – wie verhält man sich am besten? Weglaufen? Verstecken? Provozieren, damit es endlich vorbei ist? … Eingehüllt in bestechende Scope-Skizzen von monochromen Moskauer Plattenbauten und verlassenen Parkplätzen hat Pavel Ruminov eine kunstvolle Mélange aus fiebrigem Verfolgungswahn und flackerndem Irrwitz erschaffen.

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DEAD SILENCE
Weit, weit von Raven Fair wird Jamie Ashen (Ryan Kwanten) von des Städtchens Fluch eingeholt. Er findet seine Frau im Bett vor – mit schreckverzerrter Fratze und herausgeschnittener Zunge. Natürlich glaubt ihm niemand seine bizarre Geschichte von einer Puppe als Täter. Doch sie macht ihm Angst, diese hämisch grinsende, kindsgroße Puppe, kurz vor der Tat angeliefert in einem Paket ohne Absender. Und weckt Erinnerungen an einen lange vergessenen, scheußlichen Reim aus Schulzeiten. Mehr verzweifelt als beherzt macht sich Jamie mit Lieutenant Lipton (New Kids on the Block / Marcs Bruder Donnie Wahlberg) im Schlepptau auf, um ein pechschwarzes Kapitel seiner Heimatgeschichte endgültig abzuschließen …

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DEATH NOTE
Der Todesgott Ryuk lässt auf der Erde ein unheilvolles Notizbuch zurück. Wessen Name darin geschrieben steht, der wird sterben. Jurastudent Light Yamagi findet das Büchlein und entwickelt einen handfesten Gerechtigkeitswahn: Immer mehr davon überzeugt, dass es seine Bestimmung ist, die Welt vom Abschaum zu befreien, notiert Light die Namen verurteilter Verbrecher in sein Buch und lässt sie einen nach dem anderen erbärmlich verrecken. Wer ihm bei der Säuberungsaktion im Wege steht, kommt gleich mit auf die Liste. Der nur für Light sichtbare Todesgott bekommt wahrlich eine höllische Show geboten!
Die Polizei steht indes vor einem Rätsel: Ein Serienkiller, der unter den kriminellen Elementen aufräumt, aber nie am Tatort war? Rat suchen die Ermittler bei L, einem Genie, das nur per Laptop und Mittelsmann mit der Außenwelt in Kontakt steht ... und presto, die Jagd beginnt! Nicht kleckern, klotzen! muss sich Regisseur Shusuke Kaneko (Pyrokinesis) bei seiner Verfilmung des Manga-Bestsellers gedacht haben. So ist aus der Story gleich eine globale, antikriminelle Putzorgie geworden. Tatsuya Fujiwara (Battle Royale) als Light und Ken’ichi Matsuyama als L liefern uns ein 1A-Psychoduell zweier brillanter Außenseiter, das mit der Idee aufräumt, es gäbe die eine Gerechtigkeit. Führen wir nicht alle gelegentlich imaginäre Todesnotizen? Was wäre also, wenn …?

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DEATH NOTE: THE LAST NAME
So großen Gefallen fand das japanische Publikum an der Mangaverfilmung DEATH NOTE und ihrer Geschichte vom schmalen Grat zwischen Rache und Gerechtigkeit, dass der Regisseur (samt Darstellern) mit einem noch unterhaltsameren und noch erfolgreicheren Teil 2 nahtlos an deren Ende anknüpfte: Light ist nach wie vor auf seiner Mission „Säuberung der Welt vom Verbrechen“. Um jeden Verdacht von sich abzulenken, engagiert er sich selbst im Ermittlungsteam. Aber eigentlich ist er darauf aus, den vollen Namen des Meisterdetektivs L herauszufinden, um ihn per Death Note abzuservieren. Doch dann geschehen neue Morde: Offenbar ist ein weiteres tödliches Notizbuch samt Todesbote aufgetaucht, und den Finderlohn kassiert diesmal das schnuckelige Popidol Misa …
Der intellektuelle Ringkampf der beiden Genies L und Light wird durch zwei vollkommen in ihren Rollen aufgehende Darsteller fast schon zum physischen Erlebnis. Das Filmmärchen von einer Gesellschaft, die vielleicht skrupelloser ist als diejenigen, welchen sie Böses vorwirft, hält sich in seiner Auflösung eng an die gezeichnete Vorlage und bestätigt mit seinem enormen Erfolg das Sprichwort „Die Feder ist mächtiger als das Schwert!“.

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DEATHS OF IAN STONE, THE
Brit-Horror, smart und cool: Es ist einer jener Tage, an denen alles schief geht, an denen sich die Dinge irgendwie falsch anfühlen. Zuerst verliert Ian Stone mit seinem Eishockeyteam, dann wird ihm auch noch von einem Mitspieler Prügel angedroht. Gott sei Dank ist Ians Freundin Jenny da, um ihn zu trösten. Später in der Nacht, allein auf dem Weg nach Hause, bemerkt Ian eine unheimliche Gestalt, leblos am Bahnübergang liegend. Als er sich nähert, packt ihn etwas Furchtbares und stürzt Ian direkt vor den Zug – Schnitt! Statt zerstückelt und tot arbeitet der junge Mann in der nächsten Szene höchst lebendig als Angestellter in einem anonymen Großraumbüro. Mit Jenny als Kollegin und liiert mit der mysteriösen Schönheit Medea. Ein komplett anderer Ian Stone in einem komplett anderen Leben. Und, wäre da nicht dieser kleine Störimpuls, kaum mehr als eine Ahnung, so könnten die Dinge ganz normal weiterlaufen. Doch in Ian blitzt eine Erinnerung auf: War sein vorheriges Leben nur ein Traum? Ist Jenny tatsächlich nur eine Kollegin? Bald verdichtet sich bei Ian der paranoide Verdacht, dass etwas Monströses von seinem (bizarr vielfältigen) Leben Besitz ergriffen hat …

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DEVIL DARED ME TO, THE
Live fast, die faster! Nein, dies ist kein neuer Teil von JACKASS, sondern eine kleine, ölverschmierte Komödie aus Neuseeland. Randy Cambells sehnlichster Wunsch ist es, eines Tages ein berühmter Stuntshow-Driver zu werden. Schon sein Vater war ein todesmutiger Danger-Freak, der aussah wie Lemmy von Motörhead. Mit einem Lenkrad im Kopf starb er bei einem besonders waghalsigen Auftritt vor den Augen seines Sohnes und übergab ihm mit dem letzten Atemzug seinen zerbeulten Sturzhelm. Als auch Randys einst so schöne Mutter – inzwischen durch zahlreiche Showbiz-Pannen zur Fratze entstellt – für den geliebten Beruf in den Tod geht, ist der kleine Randy fortan als Waise auf sich allein gestellt. Er heuert bei seinem neuen Idol, dem blasierten Stunt-Manager Dick Johansonson, an. Vorerst allerdings nur als Putzkraft für Dixiklos. Einen langen, schmerzhaften Weg muss der zukünftige Hellrider Randy noch gehen, bevor er das spektakulärste aller Kunststücke dieses Extremsports ins Auge fasst: Mit einem selbst gezimmerten Raketenauto will er sich über die 23 km breite Meerenge Cook Strait katapultieren – nicht zuletzt, um das einbeinige Stuntluder „Tragedy“ zu beeindrucken.

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DHOOM 2
Keine Chance für schlechte Laune mit diesem Blockbuster-Spektakel. Wo Darsteller – so hübsch, dass es weh tut – ständig in prachtvoller Slowmotion durch die Geschichte posen, wo Actionszenen nur knapp am Größenwahn vorbeischliddern und Tanzeinlagen tornadogleich über die Leinwand wüten, haben wir den profitabelsten Bollywoodfilm aller Zeiten vor uns. DHOOM 2 – the new definition of cool!
Die Rahmenhandlung, ein Spoof auf MISSION POSSIBLE, ist so überschaubar wie die Röcke von Aishwarya Rai: ACP Jai Dixit und Subinspector Ali Akbar versuchen den geheimnisvollen Meisterdieb A zu fassen, der mit Nachwuchslangfinger Sunehri anbandelt. Im sonnigen Rio kommt es nach aufregendem Katz-und-Maus-Spiel zum emotionalen Showdown, bei dem natürlich literweise Blut, Schweiß und Tränen fließen.

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DISTURBIA
Noch schwer angeschlagen vom Unfalltod seines Vaters vor einem Jahr, lässt sich Kale (Shia LaBeouf, TRANSFORMERS) von seinem Spanischlehrer provozieren und schlägt ihn k.o. Die Folge: Sommerferien unter strengem Hausarrest – mit einer elektronischen Fußfessel. Seine Vollzeit arbeitende Mutter (Carrie-Anne Moss), genervt von der passiv-aggressiven Rumlungerei ihres Sohnes, beraubt ihm zu allem Übel der Computerspiele und kappt das Fernsehkabel. Aus Langeweile beginnt Kale seinen Nachbarn hinterherzuspionieren: den verzogenen Gören von gegenüber, der verflucht hübschen Ashley, die sich bevorzugt im Bikini am Pool räkelt und dem mysteriösen Mr. Turner von nebenan. Wer sich an den Hitchcock-Klassiker FENSTER ZUM HOF erinnert fühlt, liegt richtig. Bald ist Kale überzeugt: Sein Nachbar ist ein Serienkiller. Ein sehr schlauer noch dazu. Aalglatt tritt er Kale, seinen Freunden und der Polizei entgegen und versteht es, die Beweise gegen ihn immer wieder zu entkräften. Doch auch wenn niemand Kale glaubt – dieser Mann hat den Keller voller Leichen. Ein ungleicher Zweikampf entbrennt zwischen dem Killer und dem ans Haus gefesselten Jungen, in dessen Schusslinie ausgerechnet Kales Mom Julie gerät ...

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EDMOND
Der Höllentrip durch die Unterwelt New Yorks kommt in Gang, als eine Wahrsagerin Edmonds Gefühl bestätigt, dass er nicht da ist, wo er eigentlich hingehört. Der frustrierte Geschäftsmann verlässt seine Frau daraufhin mit einem: „Ich hab dich sowieso nie geliebt!“, stolpert von einem Stripclub zum nächsten, schimpft über die Preise der Prostituierten und landet bei einer kellnernden Schauspielerin im Bett. Läuft zunächst nur sein Geist mit rassistischen, homophoben und frauenfeindlichen Äußerungen Amok, fallen peu à peu alle zivilisatorischen Hemmungen. Am Ende der Nacht wird ein Mensch tot sein.
Die Tour-de-Force mit philosophischen Anklängen schockiert in ihrer Radikalität. Ein Normalo gibt den Kraftmensch bis zur überraschenden Läuterung. Und nach dem Motto „Such den weiblichen Star!“ erlebt Macy überraschende Begegnungen mit Julia Stiles, Denise Richards, Mena Suvari und Bai Ling.

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END OF THE LINE
Ausgerechnet die letzte U-Bahn jener Nacht, mit ein paar Dutzend Fahrgästen, bleibt plötzlich im Tunnel stehen. Und damit beginnt für die Insassen ein verdammt grauenvoller Leidensweg. Denn unter ihnen befinden sich Anhänger einer religiösen Kultvereinigung, die just in diesem Moment über ein Massenmailing erfahren, dass heute Armageddon fällig ist. Ihre Mission: vor dem Ende der Welt so viele Seelen wie möglich zu erretten. Von einem Moment zum nächsten morpht der mitfühlend frömmelnde Singverein zur besessenen Massenvernichtungsmaschinerie – denn nur der Tod bringt die Erlösung, hallelujah!
Ein Haufen Ungläubiger um die schreckhaft kreischende Karen und den muskelstrotzenden Anführer Neil versucht, dem Blutbad zu entkommen. Doch auf der Hatz durch das dunkle Untergrundsystem werden sie vor eine unangenehme Aussicht nach der anderen gestellt: Töte oder stirb! Ein Entkommen gibt es nicht! An was glaubst du oder nicht? You will be saved!

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EX DRUMMER
Es gibt Filme, die hasst man oder die hasst man. Und wenn sich doch ein winziges finsteres Plätzchen im Herzen findet, in dem Bewunderung, Faszination oder gar ein Hauch von Begeisterung für sie sprießt, dann ist es, als hätte man erst einen Humpen Gülle getrunken und sich danach den Mund mit Domestos ausgespült. Koen Mortiers EX DRUMMER ist einer dieser Filme. Und natürlich ist er – sollte das noch nicht zwischen den Zeilen zu lesen gewesen sein – ganz großartig, hervorragend, auf seine Weise bahnbrechend. Weil er uns, ähnlich MANN BEISST HUND, mit der allerhässlichsten Seite der Spezies Mensch konfrontiert, aber gerade im Unaussprechlichen etwas entdeckt, das, tja, Mut macht. Die Geschichte eines arroganten, intellektuell überlegenen Schriftstellers, der von drei „behinderten“ Rockmusikern gefragt wird, als Schlagzeuger in ihre Band „The Feminists“ einzusteigen, entstammt dem abseitigen Gehirn von Herman Brusselmans. Dessen hochexplosive Romane ziehen in seiner Heimat Belgien im radikalen Sex-and-Violence-Rundumschlag so vehement alles und jeden durch den Dreck, dass sich der Mann vor Klagen nicht retten kann.

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EXTE
Seit Medusa wissen wir: Manchmal haben Haare ihren ganz eigenen Kopf! Gunji Yamazaki (Ren Nightmare Detective Osugi), Nachtwächter in einer Leichenhalle, nimmt sich gern auch mal Arbeit mit nach Hause, um sich dort ungestört an seinem „Material“ austoben zu können. Seine große Leidenschaft gilt langen, gut gepflegten Haaren. Seinem neuesten Souvenir, der Leiche einer jungen Frau, welcher bei vollem Bewusstsein alle inneren Organe ausgeschabt wurden, fehlt es daran sicher nicht: Immer neue Büschel wachsen ihr aus Kopf, Narben und Augenhöhlen nach.
Als Yamazaki die angehende Friseurin Yuko kennen lernt, wittert er die Chance auf ein lukratives Nebeneinkommen. Er verkauft ihr seine selbst geernteten Haarverlängerungen, ohne zu ahnen, dass diese offenbar mächtig böse sind und auf ihre neuen Besitzerinnen losgehen ...

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FAIR PLAY
Verglichen mit dem Einsatz, den die karrieregeilen Figuren in Lionel Baillius Spielfilmdebüt für eine Beförderung bringen, ist die viel geschmähte Ellenbogenmentalität fast Kinderkram: Rund um das abgründige Szenario seines oscarnominierten Kurzfilms SQUASH, in dem eine nette Partie zwischen Firmenboss und Angestelltem zum Kampf bis aufs Messer, pardon, Racket mutiert, gruppiert der junge Franzose nun eine Reihe weiterer (mitunter tödlicher) Freizeitsportarten. Denn ganz gleich, ob sie rudern, joggen, golfen oder schwimmen, FAIR PLAY spielt hier ganz entschieden keine Rolle. Mit fiesen Tricks und Intrigen kämpfen die Kollegen Jean-Claude und Alex um dicke Etats und die Gunst ihres skrupellosen Firmenbosses Charles. Als dieser zu einem hochleistungssportlichen Outdoortrip mit den Assistentinnen aufruft, gerät der Abteilungsausflug zum Survivaltraining mit fatalen Folgen …

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FERRYMAN, THE
Eine Gruppe von Touristen liest auf einem Segeltörn einen alten, kranken Mann mit einem tödlichen Geheimnis auf: Ihm gelingt es seit Jahrhunderten, dem Tod von der Schippe zu springen, indem er sich mit seiner Seele immer wieder in neuen Körpern einnistet. Dies ist der Startschuss für eine mörderische Hatz, in der sich die Leichen auftürmen, während man rätselt, hinter welcher Maske sich das Böse gerade verbirgt ...

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FIDO
Nun lässt sich angesichts jüngster Beispiele gewiss vortrefflich streiten, ob das Genre des Zombiefilms auf den Hund gekommen ist. FIDO beseitigt buchstäblich jeden Zweifel daran. Als hätte sich ein Hauch von Romero breit gemacht in der sauber-artifiziellen Welt von PLEASANTVILLE, finden sich im Mittelpunkt dieser „Zom-Com“ (danke, Variety) ein braver Vorstadtjunge und sein Haustier, ein Zombie namens Fido, den der kleine Timmy Robinson brav an der Leine hält – ein bester Freund, wie er im Buche steht.
Alles wäre Friede, Freude, Eierkuchen, wäre da nicht der Umstand, dass Fido nicht nur die unbefriedigte Mama glücklich macht, sondern in einem Moment der Unachtsamkeit auch noch einen Nachbarn um die Ecke bringt und damit eine Epidemie auslöst, die die suburbane Ordnung im sauberen Willard (!) empfindlich stört. Es fällt nicht schwer, zu erkennen, dass hier Romeros fast domestizierter Zombie Bub aus DAY OF THE DEAD Pate für das Konzept stand. Davon abgesehen überrascht FIDO aber mit einem ganz neuen Ansatz: Weg aus der Schmuddelecke, wo vorzugsweise Gedärm gemampft wird, bietet dieser herrliche Bloody-Zombie-Fun als bitterböse Parodie auf Konformität und gesellschaftliche Gleichschaltung intelligente Kinounterhaltung, die selbst horrorphobe Moralapostel Blut lecken lassen dürfte. Abgerundet wird das Ganze mit einem tollen Cast: Carrie-Anne Moss und Dylan Baker als Vorstadtspießer und der gestandene britische Mime Billy Connolly, der einst Judie Dench als Königin Victoria den Hof machte und in der Titelrolle dieser liebevoll-bissigen Satire höchstselbst Knochen apportiert!

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FILM NOIR
Nachts in den Hügeln über Hollywood: ein toter Cop und neben ihm ein Mann, der zwar noch lebt, sich aber an nichts erinnern kann. So beginnt die Reise unseres Antihelden, David Hudson, auf der Suche nach seiner eigenen Identität. Bald pflastern Leichen, Drogen und nackte Femmes fatales, denen der Sinn nur nach Geld und Verrat steht, seinen Weg. Und wer ist dieser verdammte Privatdetektiv Sam Ruben, der ihm seit Tagen hinterher schnüffelt? So weit so noir …

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FISSURES
Tief in die französische Provinz, in eine Gegend nasskalter Tristesse, verschlägt es die Tontechnikerin Charlotte (die wunderbare Émilie Dequenne aus PAKT DER WÖLFE). Ihre ermordete Mutter lebte in dem abgelegenen Dörfchen, und während die trauernde Charlotte das alte Landhaus besucht, wird ihr schnell klar, wie wenig sie über das Leben der Verstorbenen hier wusste. Doch als die seit eh und je von Tönen besessene junge Frau ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgeht und die eben gemachten Aufnahmen vom Knacken der hiesigen Mauern abhören will, macht sie eine schockierende Entdeckung: Die Geräusche aus dem Jetzt vermischen sich mit Stimmen aus der Vergangenheit! Gebannt folgt Charlotte dem Phänomen. Wie David Cronenbergs SPIDER spannt sie bald fieberhaft Fäden durchs ganze Haus, um die Gespräche aus dem Jenseits Stück für Stück zuzuordnen. Als die Ermittlungen der Polizei ins Stocken geraten, ist Charlotte wild entschlossen, den Mörder ihrer Mutter auf eigene Faust zu finden. Doch Fragen sind in einem Dorf, das mehr als ein Geheimnis verbirgt, nicht willkommen …

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GRAVEDANCERS, THE
Wer auf einem nächtlichen Friedhof zur Geisterstunde rätselhafte Beschwörungsformeln deklamiert, braucht sich nicht zu wundern (zumindest nicht beim Fantasy Filmfest), wenn aus den fauligen Tiefen bösartige Geister und zermatschte Untote kreuchen. Dabei wollten Sid, Harris und seine Verflossene Kira nur einen alten College-Kumpel, der mit gerade mal 33 Lenzen sein Leben aushauchte, die letzte Ehre erweisen: sprich, sich richtig voll laufen lassen und auf dem Sarg abhotten. Doch bei der unschuldig gemeinten Feier hat das GRAVEDANCERS-Trio leider den falschen Grabstein angepinkelt und sich damit Psychoterror der gemeinsten Sorte aufgehalst. Ausgerechnet die Friedhofsabteilung, wo verurteilte Axtmörder, sadistische Vergewaltiger und Pyromanen verrotten, wurde wiederbelebt. Mit aller Macht kehrt die widerwärtige Brut nun from Hell zurück, steigert ihre übernatürlichen Kräfte gar mit jeder Attacke auf die Lebenden, dass es den Freunden bald das letzte Stündlein schlägt. Da soll in höchster Not ein erfahrener Parapsychologe (Frankreichs gestandener Schauspiel-Veteran Tchéky Karyo) dem Spuk ein Ende bereiten …

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HALLAM FOE – THIS IS MY STORY
Eine der ältesten Horrorstorys der Welt ist die Mär von der bösen Stiefmutter. Auch Hallam Foe glaubt, seine Mutter sei von ihrer eleganten, unterkühlten Nachfolgerin Verity ermordet worden. Fortan bespitzelt der Teenager die schöne Frau, aber auch alle anderen Bewohner des verwunschen wirkenden Dorfes in den schottischen Highlands, über dem das Herrenhaus der Foes aufragt. Als Hallam von seiner Widersacherin bloßgestellt wird, flieht er Hals über Kopf nach Edinburgh – und begegnet dort in der Hotelmanagerin Kate dem jungen Ebenbild seiner toten Mutter …

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HAMILTONS, THE
The Butcher Brothers: Wer sich so nennt, muss Taten folgen lassen. Gleich der Einstieg in den Film belegt eindrucksvoll, dass beim Namen des Regieteams die Betonung weder auf „The“ noch auf „Brothers“ liegt. Und doch wird die Metzgerarbeit pointiert versehen, denn nach dem Intro in gediegener Terrormanier – eine schöne Maid bangt in einem mit Leichen gepflasterten und blutgetränkten Hobbykeller um ihr Leben – wagt THE HAMILTONS bereits eine erste überraschende Volte: Dem Titel entsprechend folgt nun die Chronik einer nur auf den ersten Blick normalen Vorstadtfamilie, festgehalten großteils mit vermeintlich zufällig entstandenen Homevideos und erzählt aus der Sicht des Familienjüngsten, des Sensibelchens Francis.
Mit seinen drei älteren Geschwistern muss er lernen, das Leben nach dem Tod der Eltern zu bewältigen. Dabei kommen nach und nach Abgründe zum Vorschein: Dass sie junge Mädchen gefesselt im Keller gefangen halten, ist nur der erste Hinweis darauf, dass sich unter der geschniegelten Oberfläche einiges verbirgt, was die Hamiltons von der durchschnittlichen amerikanischen Familie markant unterscheidet. Nur so viel: Horrorfans kommen definitiv auf ihre Kosten – ganz im Sinne des Regisseurlabels.

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JOSHUA
Die Welt der Familie Cairn ist in Ordnung. Vater Brad ist Banker an der Wall Street, Mutter Abby hat soeben Sprössling Lily zur Welt gebracht und der neunjährige Joshua ist ein kluges, virtuos Klavier spielendes Wunderkind. Jeder, der ROSEMARY’S BABY oder THE BAD SEED kennt, weiß aber, dass man einer solchen Idylle nicht trauen darf. Die perfekte Fassade bekommt Risse, als sich Baby Lily als nicht zu tröstender Schreihals entpuppt, ganz wie einst der große Bruder. Abbys Verzweiflung wächst, ein zweites Mal hält sie das nicht durch. Joshua seinerseits reagiert ungewöhnlich gelassen für einen Jungen seines Alters, fast ungerührt. Denn er hat einen Plan.

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KALTMIETE
Seit Wochen schon verschanzt er sich in seinem Zimmer, räumt öfter mal heimlich nachts den WG-Kühlschrank leer und nervt mit lauter Musik. Langsam verlieren Kathi, Nico und Tessa die Geduld. Sie beginnen einen kalten Krieg: Zuerst wird der Strom abgestellt, dann die Heizung, doch ihr Mitbewohner rührt sich nicht. Schließlich bringt Kathi einen Therapeuten mit nach Hause und ein Desaster nimmt seinen Lauf.
Kaum zu glauben, dass diese Low-Budget-Perle auf einer Filmhochschule entstanden ist. Mit einfachsten Mitteln erzeugt Gregor Buchkremer vom ersten Moment eine unheimliche Atmosphäre, die nicht wirklich zu greifen ist. Jede der Figuren fühlt sich auf ihre eigene Weise vom Verschwinden des Mitbewohners gekränkt, je weniger er anwesend ist, desto mehr beherrscht er ihre Gedanken …

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KM. 31
Sekunden nach dem Verkehrsunglück auf der Landstraße beim Kilometer 31 rief Agata noch ihren Freund an – voller Panik, weil sie ein Kind überfahren hat. Nun liegt sie im Koma und für die Zwillingsschwester Catalina wird der Besuch im Krankenhaus zum Alptraum: Nicht nur ist Agata schwerstverletzt, Catalina spürt auch eine bedrohliche Präsenz – als erleide die bewusstlose Schwester (mit der sie sich schon immer eng, fast telepathisch verbunden fühlt) schreckliche Qualen, als riefe sie um Hilfe. Und die verstörenden Zeichen häufen sich: Catalina sieht Geister an jeder Ecke, von niederträchtig bis wohlgesonnen (darunter einige unverkennbare Genrezitate), und beschließt herauszufinden, was es mit dem Unfallort auf sich hat. Offenbar liegt die Quote tödlicher Unfälle beim km 31 seit Jahrzehnten weit über dem Durchschnitt. Je mehr die junge Frau in der Vergangenheit gräbt, desto deutlicher tritt das Böse hervor, das von diesem unheimlichen Stück Landstraße Besitz genommen hat …

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LAST WINTER, THE
Im ewigen Eis der Arktis in Alaska prüfen Mitarbeiter einer amerikanischen Ölgesellschaft, ob Bohrungen möglich sind. Hier heißt es abwägen: den Traum einer unabhängigen Energieversorgung versus das unbekannte Risiko, in über 10 000 Jahre gefrorene Tiefen vorzudringen. Vielleicht ist es die unwirtliche Umgebung oder das dumpfe Gefühl, mit der gierigen Jagd nach dem Rohstoff eine Art Büchse der Pandora zu öffnen, die das Team aus dem Gleichgewicht wirft. Eine erste Leiche, nackt, erfroren und mit Angstfratze, bringt den Horror in der Kälte richtig in Gang. Hausgemacht oder übernatürlich begründet – wer weiß das schon an einem Ort, an dem man den zurückschlagenden Urgewalten so nah ist?

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LIVING AND THE DEAD, THE
Einsame Flure, dunkle Gänge und leere Säle charakterisieren das einst herrschaftliche Anwesen Brocklebank. Große Festgesellschaften gehören schon lange der Vergangenheit an, seitdem die Herrin des Hauses, Nancy Brocklebank, zum bettlägerigen Pflegefall wurde und ihr Gatte Donald all seine Zeit für sie aufwendet. Einzig der erwachsene Sohn bringt Leben in den tristen Alltag. Nur das stete Verbot des Vaters, sich ebenso liebevoll um seine Mutter zu kümmern, vermag dem psychisch behinderten James die Laune zu verderben. Als Donald für ein paar Tage in die Stadt muss, sieht James die Chance gekommen, sich unter Beweis zu stellen. Kurzerhand sperrt er die Krankenschwester aus und nimmt die Pflege seiner Mutter selbst in die Hand.

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LONDON TO BRIGHTON
Übel zugerichtet und verstört erreichen Kelly und die zwölfjährige Joanne endlich Brighton und hoffen, sich hier ein wenig von ihrer überstürzten Abreise erholen zu können. Doch Joannes Freund, dem Zuhälter Derek, sitzt sein Auftraggeber, der eiskalte Stuart Allen im Nacken. Eine durchgetrennte Kniesehne als Vorgeschmack auf mehr motiviert ihn, die Flüchtigen zu finden, koste es was es wolle.
Todesangst treibt alle Hauptfiguren in diesem knallharten Sozialthriller – vielleicht mit Ausnahme des versteinert wirkenden Stuart. Weshalb und wovor aber beschützt Kelly die junge Ausreißerin, warum rettet sie sich nicht selbst? In Rückblenden erfahren wir, wie es zu der panischen Flucht kam. Stück für Stück setzt sich das Puzzle zusammen – einschließlich abstoßender Details, die man lieber nicht erfahren hätte – und alles ausgelöst von ein bisschen unerwartetem Mitgefühl …

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MESSENGERS, THE
Eine Chicagoer Familie wagt einen neuen Start auf dem Land. Es ist der uramerikanische Traum von der kleinen Farm, der die Solomons ins abgelegene North Dakota verschlägt. Und dass es in dem hübschen, nostalgischen Häuschen, umrahmt von schillernd gelben Sonnenblumen, nicht mit rechten Dingen zugehen kann, wissen wir schon aus dem fingernägelfetzenden Prolog. Während sich Dad Roy gemeinsam mit Hilfsarbeiter Burwell ganz der Ernte widmet und sich auch Mom Denise in den neuen vier Wänden schnell heimisch fühlt, haben die pubertierende Jess und ihr stummer kleiner Bruder Schwierigkeiten, sich zu akklimatisieren: Sie sehen Geister! Schrecklich knirscht es im Gebälk, finstere Erscheinungen drängen immer vehementer ans Licht. Doch natürlich werden Jess Warnungen von den Eltern als Ausdruck der Unzufriedenheit mit dem Umzug in die Provinz abgetan und auch die stillen Hilferufe des Jüngsten erst spät gedeutet. Zu spät …

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MR. BROOKS
Ein erfolgreicher Geschäftsmann, der in einer sorgfältig verborgenen Existenz als „Thumbkiller“ traurige Berühmtheit erlangt hat und seine „Sucht“, Menschen zu töten, bei den Anonymen Alkoholikern bekämpft. Eine Millionenerbin und Polizistin aus Leidenschaft (taff: Demi Moore), die dem Killer auf der Spur ist. Ein voyeuristischer Fotograf, der ins Handwerk des Serienmords eingeführt werden will. Ja, der Plot von MR. BROOKS ist hanebüchen, over the top. Doch wer sich auf die irgendwie aus den Fugen geratene Welt einlässt, die Bruce A. Evans in seinem zweiten Spielfilm kreiert, wird staunen, wie perfekt, beinah zwingend die Zahnräder der Geschichte ineinander greifen. Es hilft, dass Evans seine Story und seine Figuren absolut ernst nimmt und den Ball bei der Inszenierung flach hält. Und Kevin Costner als eiskalten Serienmörder zu erleben, der sich über die nächsten Schritte und seine Ängste stets mit seinem von Allzweckwaffe William Hurt verkörperten Gewissen beratschlagt, hat einen ganz besonderen Kick.
Konsequent spult MR. BROOKS in aller Ruhe sein Programm ab, ohne dem Publikum eine Botschaft aufdrücken zu wollen – das ist Mainstreamkino von beachtlichem Nihilismus, spannend, subversiv und schließlich, wenn man nicht mehr damit rechnet, auch noch unbeschreiblich blutig.

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