Fantasy FilmFest 2007 - Alle Filme im Überblick - Teil 2

 

MUSHISHI
Der junge, einäugige Ginko verfügt über die seltene Begabung, die parasitenartigen „Mushi“ auch in den verborgensten Winkeln der Seele aufzuspüren. Als reisender MUSHISHI befreit er die Erkrankten von dem Leid und den Qualen, welche die unsichtbaren Kreaturen über sie bringen. Eines Tages trifft er Tanyu, die als Archivarin die unheilvolle Geschichte der Wesen aufzeichnet. Als Tanyu selbst erkrankt, steht Ginko vor der bedeutsamen Aufgabe, ihr Leben zu retten und dabei seine eigenen Erinnerungen wieder zu finden, die er einst bei einem schweren Kampf mit einem Mushi verlor.

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NIMMERMEER
Fischer Helge hat schon bessere Zeiten gesehen. Jeden Tag fährt er mit seiner Nussschale aufs Meer hinaus, jeden Abend bringt er weniger Fische nach Hause in die windschiefe Holzhütte, die er mit seinem Sohn Jonas teilt. Gegen Hunger und Kälte helfen die Fantastereien des liebevollen Vaters, welche die Augen des Sohnes unweigerlich zum Leuchten bringen. Eines Tages, so verspricht Helge, wird er „das Silber vom Himmel“ holen und einen so großen Fang machen, dass der ganze Strand vor Fischen glänzt. Stattdessen holen sich die Wellen Helge. Jonas kommt in die Obhut des Kirchenwaisenhauses, wo er statt auf Verständnis für seinen Verlust auf strenge Disziplin trifft, und auch in der Dorfjugend gelingt es ihm nicht, einen neuen Platz zu finden. Sein einziger Lichtblick ist eine Gauklertruppe, die in dem friesischen Örtchen gastiert, und ihr kleinwüchsiger Anführer Grido.
Nicht von ungefähr erinnern die Bilder von NIMMERMEER an Theodor Storms „Der Schimmelreiter“. Dabei versteht es dieser kleine, feine Film – der neben zahlreichen nationalen und internationalen Jury-Auszeichnungen kürzlich auch den Studentenoscar gewann – mit seiner melancholisch-märchenhaften Stimmung, hervorragenden Darstellern und einer überzeugenden Dramaturgie sich vortrefflich ins Herz selbst einst unmotivierter Deutschschüler zu zaubern.

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PAPRIKA
Willkommen in deinem schönsten Alptraum! Wir befinden uns in Satoshi Kons (Perfect Blue) neuestem Seelentaucher: einer knatschbunt versponnenen Parallelwelt, weit entfernt von der menschlichen Realität. Hier ist alles möglich, aber nichts sicher. Paprika, der David Lynch unter den Zeichentrickfilmen, bittet zur visuellen Gehirnwäsche!
Eine neuartige Behandlungsmethode namens PT, durchgeführt mittels kleiner, kopfkrakenähnlicher Aufsätze soll es Psychologen erlauben, die Träume ihrer Patienten mitzuerleben und zu manipulieren. Obwohl von der Regierung noch nicht freigegeben, wendet Dr. Chiba, Kopf der drei PT-Masterminds, die bahnbrechende Erfindung bereits bei Patienten an und geht als sexy alter Ego „Paprika“ auf Tauchgang in deren Innerstes. Als einer der vier DC-Mini-Prototypen verschwindet, droht Gefahr. Denn, in die falschen Hände geraten, könnten diese Gedanken-iPods zu tödlichen Waffen werden – und schon ist’s passiert: Zwei von Chibas Kollegen verlieren den Verstand, als sich die schizophrene Wahnvorstellung eines Patienten als unkontrollierbarer Tagtraum in ihr Bewusstsein fräst und ein Kind namens Chaos gebärt. Und Chaos ist erst der Anfang ...

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PARAGRAPH 78
In einer nicht allzu fernen Zukunft, irgendwo in Russland: Ein zerstrittenes, ehemaliges Elite-Team wird anlässlich eines außergewöhnlich heiklen Einsatzes wieder zusammengeholt. In einem Raketendepot sollen die sieben Männer und eine Frau eine Geheimwaffe sicherstellen und entschärfen. Heikel, denn weltweit hat man sich auf komplette Abrüstung verständigt, und keine der Großmächte dürfte mehr Massenvernichtungswaffen besitzen. Das Raketensilo samt Top-Secret-Labor existiert also offiziell gar nicht. Auf was es sich eingelassen hat, kann das Team erst erahnen, als es vor Ort auf einen Haufen toter Chemiker und einen wahnsinnigen Überlebenden stößt, und damit eine furchtbare Entdeckung macht. Binnen kurzem wird die Eliteeinheit vor eine Entscheidung auf Leben und Tod gestellt …

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PERFECT CREATURE
Vor 300 Jahren, als die Weltbevölkerung von unzähligen Krankheiten und Epidemien bedroht war, brachte ein genetisches Experiment eine neue Spezies hervor: die Nosferatu. Es entstand eine neue Weltordnung, in welcher der Mensch der „Bruderschaft“ der Vampire huldigt und aus freien Stücken Blut opfert. Im Gegenzug wachen die Nosferatu, die aufgrund ihrer überlegenen Gene mit Superkräften und immens starken Sinnen ausgestattet sind, über das gesundheitliche Heil der sterblichen Rasse. Niemals in all den Jahrhunderten fiel ein Mensch den Blutdürstigen zum Opfer. Bis heute ... Bestürzt über das Verbrechen macht sich „Bruder“ Silus gemeinsam mit der menschlichen Polizistin Lilly daran, den abtrünnigen Nosferatu aufzuspüren bevor es zum „Krieg der Arten“ kommt

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RESTLESS, THE
Gerade noch hat der rastlos durchs Land streifende Schwertmeister ein Dorf vor Dämonen gerettet, da findet sich Yi Gwak (MUSA) unvermittelt in „Midheaven“, der Zwischenstation für Verstorbene auf dem Weg zur Reinkarnation, wieder. Sollten die undankbaren Dörfler etwa versucht haben, ihn zu vergiften? Doch dem jungen Mann bleibt nicht viel Zeit, seine Gedanken zu ordnen, denn im Himmel bricht unversehens die Hölle los! Der teuflische Ban-Chu stürzt samt Dämonenschar aus dem Nichts herab und säbelt sich blutgierig durch Midheavens Menschenseelen. Schon kommen auch die von der schönen So-hwa angeführten Himmelssoldaten, die so genannten „White Reapers“, auf den Plan, und es beginnt ein erbitterter Kampf zwischen Gut und Böse. Beherzt schlägt sich Yi Gwak auf die weiße Seite der Macht in dieser ersten Schlacht, auf die noch viele folgen werden. Denn mit So-hwa wurde ihm die große Liebe seines Lebens zurückgeschenkt, und dieses Mal ist er bereit, bis weit über den Tod hinaus für sie zu kämpfen. Gesagt getan: Ganze Horden bizarrer Monster, die sich ihm dabei in den Weg stellen, enden in einem grandiosen Bild der Verwüstung!
In seinem mit Verve inszenierten CGI-Märchen serviert Regiedebütant Dong-Oh Jo eine exzellente Mischung aus wilder Action und umwerfenden Effekten, Wire-fu und kunstvollem Schwertkampf, die auch verwöhnte Augen erfreuen wird.

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RETRIBUTION
Yoshioka ist ein hartgesottener Cop, der Typ Mann, welcher bei einem Erdbeben als erstes seine Whiskyflasche rettet. Als eine Unbekannte in einem scharlachroten Kleid tot aufgefunden wird, ist der Fall für den Polizisten zunächst Business as usual. Bis mehrere Indizien, einschließlich eines Fingerabdrucks, auf ihn selbst als Verdächtigen hinweisen. Will ihm jemand etwas in die Schuhe schieben? Als weitere Leichen auftauchen und ihm noch dazu (ganz ohne Whisky) der Geist der toten Frau in Rot erscheint, gerät Yoshioka langsam in Panik und stürzt sich voller Elan in die Ermittlungen. Warum sind die Lungen aller Verstorbenen mit Salzwasser gefüllt und vor allem, warum will die unheimliche Erscheinung nicht von ihm lassen?

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RISE: BLOOD HUNTER
Während einer Recherche über die Gothic-Szene stößt Reporterin Sadie Blake (Lucy Liu) in Los Angeles auf eine heiße Story: Immer mehr junge Hipsters scheinen in den tödlichen Bann einer geheimnisvollen Sekte zu geraten. Die junge Frau verschafft sich einen Interviewtermin mit dem okkulten Anführer – und erwacht danach zu ihrem Entsetzen im Leichenschauhaus, als Vampir!
Fortan gezwungen als Untote ihren Blutdurst zu stillen, bleibt die Schöne jedoch – ganz BLADE-like – moralisch den Sterblichen erhalten und entschließt sich zum Kampf gegen die saugende Brut. Gemeinsam mit dem „Alchemisten“, der sich als Mentor erweist und sie für den waghalsigen Krieg rüstet sowie einem Cop an ihrer Seite, der um seine von der Sekte ermordete Tochter trauert, zieht Sadie alsbald mit einer Armbrust bewaffnet als mordender Racheengel durch die Nacht, um diejenigen zu vernichten, die ihr Leben zerstört haben ...

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SEEDS OF DEATH
Droht Paris die Rückkehr des schwarzen Todes? Die Seinemetropole freut sich über den aufkommenden Frühling, doch Kommissar Adamsberg ist beunruhigt. Erst sind es nur ein paar merkwürdige, mittelalterliche Zeichen auf Wohnungstüren im IV. Arrondissement, dem Herzen von Paris. Dann verkünden mysteriöse Botschaften eines Unbekannten das apokalyptische Aufsteigen der Ratten aus den Tiefen der Erde und den nahen Ausbruch der Pest – und schon wird eine erste, mit schwarzen Flecken übersäte Leiche gefunden. Ein verzweifelter Wettlauf gegen die ausbrechende Panik in der Bevölkerung und einen diabolischen Drahtzieher beginnt, bei dem selbst der legendäre sechste Sinn des eigenwilligen Kommissars zu versagen droht.

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SIGNAL, THE
Die Geschwindigkeit, mit der hier Menschen von unkontrollierbaren Bluträuschen befallen werden, wird höchstens noch übertroffen vom Tempo, mit dem sich beim Sundance Film Festival die Kunde verbreitete, THE SIGNAL sei die Horrorsensation des Jahres. Zu Recht! Zwar mögen Elemente aus 28 DAYS LATER (die Wut!) und Stephen Kings Roman „Cell“ sowie Kiyoshi Kurosawas KAIRO (das Signal!) erkennbar sein, doch diese Studie des Überlebenskampfes im Zentrum nackter Raserei ist alles andere als übliche Horrorkost. Angefangen mit der eigenwilligen Struktur: Die drei Teile des Films wurden von unterschiedlichen Regisseuren (jeweils ohne Input der anderen) inszeniert – kein Wunder also, dass sich hier der Genre-Bogen mühelos von Splatter über schwarze Komödie bis hin zu Mystery-Lovestory spannt. Der gemeinsame Nenner ist der eigenwillige visuelle Stil, der mit seinen beklemmenden DV-Bildern eine Unmittelbarkeit der Ereignisse erzielt, wie sie zuletzt John McNaughton in HENRY hingekriegt hat: Wir sind direkt dabei, wenn das Signal sich in die Gehirnwindungen der Bevölkerung bohrt, wenn zwei Liebende fliehen müssen – vor der Hölle, die losgebrochen ist, und vor dem Ehemann der Frau, der längst vom Signal infiziert wurde. Und erleben hautnah mit, wie dieser außer Rand und Band geratene Film nach Belieben Ton und Stil ändert, neue Richtungen einschlägt und schließlich mit einem Showdown aufwartet, der durchschlagend und intelligent zugleich ist.

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SNAKE, THE
Dass der britische Schriftsteller Ted Lewis, früh verstorbener Autor des Klassikers „Get Carter“ (genau der) und als Vater des modernen Brit-Krimis gepriesen, ausgerechnet vom französischen Kino wieder entdeckt wird, kommt nicht von ungefähr. Lewis’ vertrackte, psychologisch auskalibrierte Vorlagen bieten all das, was französische Thriller von jeher auszeichnet, vielleicht noch erweitert um ein Verständnis für Klassendenken, das sich als ätzender Quell für Neid und Verbrechen erweist. So muss man bei Eric Barbiers vorzüglicher Verfilmung THE SNAKE (LE SERPENT), im speziellen dank der Figur des undurchsichtigen Plender, unweigerlich an die Sorte von erwachsenem Psychothrill denken wie er in den 70ern bei Deray oder Chabrol an der Tagesordnung war. Es ist eine bestens geölte Genremaschine, aber vor allem stimmt hier die Psychologie, wie sich der ehemalige Fremdenlegionär und zweifelhafte Privatdetektiv Plender in das Leben des erfolgreichen Fotografen Vincent drängt, ihm die Leiche eines bildschönen Mädchens anhängt und ihn so schnell in der Hand hat, dass Vincent eine ganze Weile zu tun hat, bis ihm klar wird, welch teuflischer Plan hier unaufhaltsam seine Existenz zerstört. Sorgfältig, mit ruhiger Hand baut Barbier sein Szenario auf, wie wir es so eiskalt selten ertragen mussten. Und mit Yvan Attal und Clovis Cornillac, diesem menschlichen Pitbull, als Kontrahenten bis aufs Blut weiß man, dass es ans Eingemachte gehen wird!

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STORM WARNING
Ein verheiratetes, gut situiertes Pärchen wird auf einem Bootsausflug von einem schweren Sturm erwischt und kann sich gerade noch an Land retten. Mitten in der australischen Pampa suchen die beiden nach einem Unterschlupf und stoßen auf ein verlassenes Farmhaus. Doch die Ruhe nach dem Sturm ist kaum mehr als eine kurze Verschnaufpause für die durchnässten Ausflügler: Die Bewohner des Hauses kehren zurück, sichtlich erfreut, welch attraktive Beute ihnen ins Netz geflattert ist. Anfangs ist nicht erkennbar, was die Hillbillies im Schilde führen. Da werden Sprüche geklopft, ein wenig Testosteron verspritzt. Doch das schwelende Begehren für die einzige Frau im Raum bricht schnell in offene Aggression um. Dabei erweist sich die Enthauptung eines Kängurus noch als eine der einfacheren Mutproben im Tabus überschreitenden Psychoterror …

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STUCK
Was macht eine nicht mehr ganz nüchterne Krankenschwester, wenn ihr auf dem Weg von der Disco ein Obdachloser vor das Auto läuft, ihm die Stoßstange ein Bein zerfetzt und er in Zeitlupe durch ihre Windschutzscheibe kracht? Genau, sie fährt nach Hause, stellt den Wagen in der Garage ab, nimmt noch mehr Drogen und hat Sex. So zumindest reagiert Brandi (Mena Suvari) im neuen Film von Stuart Re-Animator Gordon. Und wie in jenem Klassiker ist auch hier das Opfer, der Typ in der Windschutzscheibe (Stephen Rea), nicht tot zu kriegen. Ein Scheibenwischer steckt bis zum Anschlag in seinen Eingeweiden, seine Beine sind nicht mehr wirklich brauchbar, aber … er lebt noch! Und beginnt zu begreifen, dass Brandi, aus welchen Gründen auch immer, nicht bereit ist, ihn aus der misslichen Lage zu befreien. Umso länger der Arme feststeckt, desto wütender und entschlossener wird er: Nein, er wird nicht sang- und klanglos in dieser Garage abkratzen! So beginnt ein haarsträubender Kampf ums Überleben, bei dem kein Auge trocken bleibt. Und wenn dieses unglaubliche Splatterfest zu Ende ist und man sich die Lachtränen wegwischt, kommt vielleicht die Erinnerung: Stand da nicht im Vorspann, dass dieser Film auf wahren Begebenheiten beruht? Nun ja. Ein wenig Gore und schwarzen Humor dürfte Stuart Gordon hinzugefügt haben.

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TIMBER FALLS
Mike und Sheryl, über beide Ohren ineinander verliebt, suchen ein besonders romantisches Fleckchen im ländlichen Amerika für einen Wanderausflug. In einem Naturschutzgebiet in West Virginia scheinen sie es gefunden zu haben und freuen sich auf ein kuscheliges Wochenende. Und die Einheimischen sind ja so was von nett! Empfehlen ihnen gern die idyllischsten, etwas abgelegenen Waldwege und Highlights der Umgebung. Alles wäre zum Seufzen schön, gäbe es da nicht diese unumstößliche Regel im Horrorfilm: Natur + Wald + Pärchen = Lebensgefahr durch hinterwäldlerische Killer! Und tatsächlich wird unser Traumpaar zum gefundenen Fressen für eine Familie von bibelfesten Rednecks, welche den Besuch aus der Stadt in eine Falle locken. Oh ja, die beiden erleiden blutige Qualen … Doch wer denkt, dass nur Sheryls und Mikes eigenes Leben auf dem Spiel steht, könnte falscher nicht liegen. Unvorstellbar abseitig ist der Plan der gottesfürchtigen Kidnapper …

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TO SIR, WITH LOVE
Ein paar alte Grundschulfreunde sind zu einem Klassentreffen bei ihrer ehemaligen Lehrerin eingeladen. Was ein netter Abend hätte werden können, artet schnell in ein Desaster aus, als sich die Schüler bei ihrer Lehrerin über die Leiden ihrer Jugend auskotzen. Mit eiserner Hand hatte die Paukerin die nach ihrer Anerkennung heischende Kinderschar dirigiert und sie mit fiesen Psychospielchen traktiert. Nie ist die Clique über die Geschehnisse hinweggekommen, und eigentlich sind sie heute nur hergekommen, um es der mittlerweile an den Rollstuhl gefesselten Frau heimzuzahlen. Dass die Schüler-Reunion indes auf einen blutigen Showdown zusteuert, in dem – chop, chop – ein junger Mensch nach dem anderen im Keller in sadistischster Foltermanier an die Wand genagelt wird, damit hätte nur einer gerechnet. Fragt sich nur, wer dieser eine manische Schlächter wohl sein mag …

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UNREST
Medizinstudentin Allison (Entdeckung Corri English) nimmt mit drei Kommilitonen an einem Pathologieseminar teil. Doch gleich beim ersten Schnitt an ihrer mit zahlreichen Narben verunstalteten Frauenleiche beschleicht sie ein komisches Gefühl. Hat sich der blasse Körper nicht kurz geregt? Zwar glaubt die ausgemachte Agnostikerin nicht an Seelen oder Geister, aber dennoch rauben ihr die Gedanken an das ungeklärte Schicksal der Toten bald den Schlaf. Während Allison beginnt, nach deren Identität zu forschen, stirbt – als Auftakt einer gore-reichen Serie vermeintlicher Selbstmorde – die Verlobte ihres Mitstudenten Rick direkt neben der Leichenhalle …

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URO
„Lass dich nicht reinziehen, mach einfach deine Arbeit!“ Der Rat seines Mentors Makker kommt zu spät: Getrieben vom Wunsch, den ganz großen Erfolg zu landen, dringt der dickköpfige und impulsive Nachwuchs-Fahnder HP immer tiefer in die Osloer Drogenszene vor. Dank Clubbesitzerin Mette, einer Freundin aus Kindertagen, schafft er es, Kontakt zum Dealer aller Dealer aufzunehmen. Von seiner Spezialeinheit URO längst auf Eis gelegt, setzt HP seine Solotour fort und schreckt auch vor drastischen Maßnahmen nicht zurück, als sein Cover auffliegt.

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VORAHNUNG, DIE
So wünschen wir uns das: Der American Dream wird hier zum Alptraum und Hollywoodstar Sandra Bullock steckt mitten drin. Mein schönes Haus, meine tollen Töchter, mein erfolgreicher, gut aussehender Mann – Hausfrau Linda scheint das perfekte Leben zu führen. Doch als Jim (Schönling Julien McMahon aus der zynischen US-Serie „Nip/Tuck“) bei einem Autounfall ums Leben kommt, bricht für das nun Desperate Housewife innerhalb einer Sekunde die Welt zusammen. Schräg wird die Sache allerdings, nachdem die junge Witwe am Morgen nach Tag X in der Hölle, verkatert und vor Trauer zerrissen, aufwacht und dem kerngesunden Jim unter der Dusche begegnet! Doch nicht zu früh gefreut. Die unheimlichen Realitätswechsel in ihrem Leben häufen sich und bald steht Linda kurz vorm Durchdrehen. Das Chaos bietet aber vielleicht auch eine Chance. Kann sie der Vorsehung ein Schnippchen schlagen, Jim und damit ihr altes Leben retten?

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WΔZ
Würdest du den Menschen, den du am meisten liebst, töten lassen, um deine eigene Haut zu retten? Was, wenn du vor der Frage stehst und die „richtige“ Antwort mittels effektiver Folter aus dir herausgehämmert wird? Wie lange hältst du den Schmerzen stand, bevor du zum Henker deiner Liebe gerätst?
Detective Eddie Argo (Stellan Skarsgård) und seine junge Kollegin Helen (Melissa TURISTAS George) haben es bei ihrem neuesten Fall mit einer wirklich finsteren Gestalt zu tun, der die Mitglieder einer Gang Kleinkrimineller nacheinander brutal zum Opfer fallen. Dies zwingt Argo, eine alte Akte wieder auszugraben, die er viel lieber hätte verstauben lassen …

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WÄCHTER DES TAGES
Darauf hatte die Welt gewartet: Endlich ein Fantasy-Spektakel ohne blitzsaubere Helden und niedliche Fabelwesen. Stattdessen rockte WÄCHTER DER NACHT als genial düster designtes Filmmonster inkorrekt dreckig und mit einer gesunden Fuck-you-Mentalität durch Moskaus finstere Straßen. Nun kommt der zweite Teil des Kult-Epos um die Mächte des Lichts und des Schattens, und er steht dem furiosen Erstling in nichts nach. Wieder führt ein wilder, zügelloser Parforce-Ritt durch ein mythologisches Russland voller finsterer Kreaturen, die nur darauf warten, Chaos, Gewalt und ähnliche Bosheiten zu verbreiten.
Anton, immer noch im Dienst des Guten, trägt schwer daran, dass sein renitenter Sprössling Yegor schon vor Jahren aus purer Bosheit zur dunklen Seite, den Wächtern des Tages, übergetreten ist und seinen Vater aus tiefstem Herzen hasst. Nicht gerade förderlich für einen klaren Kopf, den Anton bräuchte, um den Mord an Nachtgeschöpf Galina aufzuklären. Denn auf einen solchen Zwischenfall hat Zavulon nur gewartet, um endlich seine Armeen zu mobilisieren und loszuschlagen. Dem obersten Wächter des Tages bedeutet der seit dem Mittelalter aufrecht erhaltene Waffenstillstand herzlich wenig. Zumal ihm inzwischen die magische Schicksalskreide in die Hände gefallen ist, mit der er die Geschichte nach seinen Vorstellungen umzuschreiben gedenkt. Und so kommt es zur dramatischen Schlacht zwischen Gut und Böse, die nicht nur mit Muskelpower und Superkräften, sondern auch mit List und Heimtücke geführt wird, und in der lebenswichtige Gliedmaßen schneller abgetrennt sind als man seine Alliierten nachzählen kann.

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WELCOME TO THE JUNGLE
Keine wirklich gute Urlaubsidee: Vier junge Abenteurer machen sich auf, um im Dschungel von Neuguinea nach dem 1961 während einer Expedition verschollenen, millionenschweren Rockefeller-Erben zu suchen. Ab und an soll Michael Rockefeller noch gerüchteweise an verschiedenen Ecken der zweitgrößten Insel der Welt gesichtet worden sein, dort, wo es viel noch nicht kartografierten Dschungel und auch so manchen Kannibalenstamm gibt. Für Hinweise über seinen Verbleib ist auch heute noch eine astronomische Belohnung ausgesetzt. Die zwei von Abenteuerlust und Geldgier getriebenen Urlaubspärchen verschwinden selber ohne eine Spur – bis auf die Aufnahmen ihrer Videokameras, die von einem Tropentrip der ganz besonderen Art berichten ...

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WOLFHOUND
Die Russen sind schwer im Kommen – und neben der heiß ersehnten Fortsetzung von WÄCHTER DER NACHT warten sie gleich mit einem weiteren Epos der Superlative auf: Nicht nur gibt es darin das wohl längste Laserschwert der Filmgeschichte zu entdecken, es ist mit 10 Millionen US-Dollar auch eine der aufwändigsten Produktionen der Post-Sowjet-Zeit. Drei Jahre kostete es Regisseur Lebedev, den ersten Teil von Maria Semenovas russischer Bestsellertrilogie auf die Leinwand zu zaubern. Und er hat diesen slawischen Herrn der Ringe randvoll gefüllt mit klirrenden Schwertern, atemberaubenden Landschaften, eindrucksvollen Dekors, finsteren Druiden, wilden Kriegern, gefährlichen Sümpfen, erbitterten Kämpfen – und natürlich einer edlen Prinzessin (Oksana Akinshina aus LILYA 4-EVER). Diese soll als Friedensstifterin zwischen zwei Königreichen durch gefährliches Territorium dem zukünftigen Bräutigam zugeführt werden. Zu ihrem Schutz wird der aus den Sklavenminen entflohene Krieger Wolfshund ausgewählt. Er ist der letzte Nachkomme eines einst barbarisch ausgerotteten Klans, eisern entschlossen, sein ermordetes Geschlecht zu rächen. Doch das Schicksal hat ihn noch zu einer weit gefährlicheren Mission auserkoren, von deren Erfüllung der Frieden und Fortbestand des Königreichs von Galirad abhängt …

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YO-YO GIRL COP
Die als hochgefährlich eingestufte Rebellin „K“ bekommt eine letzte Chance, ihre Staatstreue zu beweisen: Sie wird in eine Schule eingeschleust, an der es besonders gewalttätig zugeht. Quell allen Übels, so glauben die Gesetzeshüter, ist eine Website namens „Enola Gay“ (benannt nach dem Flugzeug, das die Atombombe über Hiroshima abwarf). Deren Urheber soll „K“ nun unschädlich machen.
Bewaffnet ist die Spezialagentin – entsprechend der Mangavorlage „Subekan Deka“, die schon TV-Serien und mehrere Vorgängerfilme inspirierte – mit einem Yo-Yo, das sie in einem strumpfbandähnlichen Yo-Yo-Halfter unter ihrer knappen Schuluniform trägt. Ganz dem Vorbild seines legendären Vaters Kinji folgend – der in Battle Royale die Ästhetik von sich in Zeitlupe prügelnden japanischen Schulmädchen zelebrierte – erzählt Regisseur Kenta Fukasaka vom harten Alltag in der Schule, Hänseleien und den Problemen von Strebern, die sich für erlittenes Leid rächen wollen. Aber trotz zarter gesellschaftskritischer Anklänge ist YO YO GIRL COP freilich in erster Linie bizarr überdrehte, hemmungslose Girlaction, in deren unvergesslichem Finale auch dem Letzten klar wird, dass ein harmloses Yo-Yo sich in den richtigen Händen in eine überaus nützliche Waffe verwandeln kann.

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