|
Moviebase Prometheus Immer höher steigen, immer mehr verstehen, immer gottähnlicher werden: Der biblische Turmbau zu Babel erzählt von der verheerenden Macht der menschlichen Neugier, die entgegen einer höheren Kraft, ob nun Gott oder die Naturgesetze, immer weiter ins Unbekannte vordringen will. Was man in Babylon mutmaßlich mit Holz und Stein fabrizierte, unternimmt man im 21. Jahrhundert natürlich mit Raumschiffen, das Prinzip aber bleibt das Gleiche: Wenn wir unsere Ursprünge, ja, unsere Schöpfer finden könnten, mit ihnen kommunizieren, wie würden wir uns verändern? Die Antwort, die Ridley Scott in „Prometheus“ gibt, ist die gleiche, die auch das Alte Testament oder die antike Prometheus-Sage geben: Begibt sich der Mensch außerhalb eines gewissen Bereichs, räumlich wie geistig, muss er daran zerbrechen. Man merkt: Abgesehen von dem hohen Anspruch, eine Vorgeschichte zum Sci-Fi-Meisterwerk „Alien“ zu schaffen, will Scott sich auch noch mit den ganz großen Fragen der Menschheit beschäftigen – kann das funktionieren?
schaffner geschrieben am 14.08.2012 um 21:48 Uhr Ich bin so was von enttäuscht von dem Film Prometheus. Am liebsten würde ich die Massen vom Kino fern halten, weil der Film ein ganz gewöhnlicher und "nett gemachter" SyFy Film ist. Keine Tiefe, kaum Athmosphäre. Und nur weil ihn Ridley Scott gemacht hat .... ? Das macht den Film nicht besser. Nach der Hälfte des Films wäre ich schon fast eingeschlafen. Er hat 2 lichte Momente ansonsten nur langweilig. OK, es war ja schon bekannt, daß keine Aliens auftauchen würden .... aber daß der Film dennoch soo langweilig sein würde ?? :-(( Tja, Lehrgeld bezahlt Mittelwahn geschrieben am 13.08.2012 um 07:50 Uhr Ansich verbindet den Film, augenscheinlich, nur eines mit seinem späteren quasie Nachfolger. Der große Außerirdische, mit geplatzer Brust, in seinem Kanonen -artigen Stuhl. Die Erklärung bzw Huntergrunddarstellung wurde hier sehr gut gelöst und umgesetzt. Klar war aber auch, das es noch ein sequel des prequels geben müsste, um eben genau dieses Szenario, mit dem Außeriridschen, zu erschaffen, um einen nahtlosen Übergang zu erschaffen. In der Filmwelt wird nichts dem Gedanken überlassen, was das große Kino betrifft.
Gigers Biomechanik wurde ebenso gut realisiert wie eingebracht, nicht zu viel und nicht zu wenig,
aber dennoch verleiht es dem ganzen einen gewissen skurill düsternen Beigeschmack.
Mit die einzigen Mankos bzw störenden Momente ist zum einen die verbesserte technische Zukunft, wenn man bedenkt das der Film 29 Jahre vor Alien spielt, aber um längen ausgereifter aussieht, was die Moderne betrifft, wirkt der Folgefilm doch rückschrittlicher. Für mich selbst war noch ein wenig befremdlich, das in der unweiten Zukunft die Geschwindigkeit noch in Knoten gerechnet werden soll, aber gut man bezeichnet die Flugkörper ja auch immernoch als Schiffe.
Also ich für meinen Teil, freue mich auf den Nachfolger, dieses Films Slapstick geschrieben am 08.08.2012 um 22:14 Uhr Wenn man ihn nicht mit den ersten drei Alien Teilen vergleicht (den 4. ignoriere ich gerne), ist das ein genialer Film! Vor allem die auch in der Rezesion angesprochene Wucht habe ich lange nicht mehr in einem Big-Budget Film vernommen. So eigenständig der Film ist, so enttäuschend kann es aber für einige sein, die das typische Alien Flair erwarten. Der Film trägt nicht den Titel Alien 0 oder 5, und das macht durchaus seinen Sinn. Man sollte sich im Gedanken also von den alten Alien Filmen lösen, dann wird man mit einem kleinen Meisterwerk modernen Kinos verwöhnt. Diese Klasse hätte ich Scott gar nicht mehr zugetraut, und lässt ein wenig auf den neuen Blade Runner hoffen - auch wenn scheitern hier praktisch vorbestimmt ist. |

|