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Moviebase Possession - Das Dunkle in Dir Vor dem Hintergrund des geteilten Berlins inszenierte der polnische Regisseur Andrzej Zulawski 1981 seinen Film „Possession“, der von einer Frau handelt, die einem mysteriösen Tentakelwesen körperlich verfällt, von dem merkwürdigen Ding wie besessen scheint. Ole Bornedals (fast) gleichnamiger Film schlägt im Gegensatz dazu doch eher Genre-konservative Töne an und erzählt eine klassische Besessenheit-Exorzismus-Story, wie sie Hollywood spätestens seit Friedkins gefeiertem Okkult-Klassiker „Der Exorzist“ liebt. Bornedal – wie Zulawski ein europäischer Regisseur mit Format – gelingt es aber auch, dem starren Konzept einige Innovationen abzuringen. Shub_Niggurath geschrieben am 18.11.2012 um 22:37 Uhr Meiner Meinung nach sehr schwach ausgefallen, obwohl ich mich sehr auf diesen Film gefreut habe...viel zu wenig Inhalt und aus der eigentlich widerlichen Idee, dass eine dämonische Kreatur im menschlichen Inneren haust, wurde nicht im Ansatz das Potential herausgeholt, das ich mir nach Ansehen des Trailers erhofft hatte. Der Film plätschert regelrecht vor sich hin... mal ein paar gruslige Stimmen, mal ein paar herumfliegende Gegensände, unheimliche Gesichter, aber nichts was man nicht schon gesehen/gehört hätte und schon oft besser in Szene gesetzt wurde. Und so klassisch der Film auch wirken möchte, war der Einsatz der Hintergrundmusik doch zu klischeebeladen. Die "Vorgeschichte" zieht sich in die Länge, zunächst erhofft man sich zwar, dass diese langsame Vorbereitung auf einen fulminanten Höhepunkt zusteuert, aber leider war die Erwartung vergebens. Dafür liegt der Schwerpunkt auf dem "Familiendrama", das allerdings nichts sonderlich originell ausfällt. Zudem hatte ich nicht das Gefühl, dass eine Art familiäre Chemie zwischen den Darstellern bestand... das Verhältnis von Morgan bzw. Sedgwick zu ihrer besessenen Tochter wirkte großteils aufgesetzt. 30% zwar wegen ein paar doch guter Momente der Emily-Darstellerin, schönen Farben und Kameraführung und einer recht stimmigen Anfangssequenz, aber im Summe gesagt, ist eine schwächere X-Files-Folge um einiges gruseliger und emotionaler ausgefallen (und mit mehr Inhalt ausgestattet) als diese 90 Minuten. |

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