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Moviebase Chained Markus Schleinzers „Michael“, der Berlinale-Wettbewerbsbeitrag „A Moi Seule“ und nun „Chained“ von Jennifer Lynch: Diese Filme greifen furchtlos das mit dem Verstand kaum zu erfassende Thema der Kindesentführung und des Missbrauchs auf, das mit einigen ganz besonders grausigen, realen Fällen in den letzten Jahren wieder an neuer Brisanz gewonnen hat. Nun ist es zweifellos wichtig, auch diese düstersten menschlichen Abgründe künstlerisch zu ergründen – dass dabei eine gehörige Portion Fingerspitzengefühl vonnöten ist, dürfte aber ebenso klar sein. Gleichzeitig muss auch eine dem Inhalt entsprechend extreme Form gefunden werden. Lynch, das muss man so sagen, scheitert mit ihrem Versuch, das Thema adäquat zu behandeln – nur in wenigen Momenten erreicht ihr Film die erforderliche Intensität und Feinfühligkeit. bummsgeordy geschrieben am 15.09.2012 um 08:39 Uhr Muss mich Dennis ( den Vornamen teilen wir uns sogar :) ) anschließen. Ebenfalls auf dem FFF gesehen und das Publikum inkl. mir fanden den Film sehr gut. Mir ist aufgefallen, alles was Herr Lindemann in den Himmel lobt entpuppt sich dann als totaler Murks. Alles was von ihm schlecht bewertet wird, empfinde ich als gelungen (ok wird wohl auch irgendwo ausnahmen geben). Jedenfalls weiß ich nach jeder Kritik von Herrn Lindemann wie mir der Film wohl gefallen wird :) FAB geschrieben am 15.09.2012 um 06:42 Uhr Da kann ich Dennis nur zustimmen. Tim Lindemanns Kritik ist einfach nur daneben. Das war ein gelungener hochklassig gespielter böser Thriller. Mich hat der Film von Anfang an mitgerissen. Ein Kammerspiel bei dem man richtig gut mitfühlen kann und irgendwie auch mitten drin sitzt. Wo waren da lächerliche oder komische Momente? Komisch ist nur deine Auffassung eines sehr ernst gespielten Films Tim. Ist auch ungeschickt immer an Boxing Helena zu erinnern, nach dem Streifen hier wird jeder Jennifer Lynch verzeihen können. Weil 9/10 Punkten hat Chained locker verdient. Allein schon die bedrückende alptraumhafte Atmosphäre ist mitreissend! Dennis geschrieben am 06.09.2012 um 08:11 Uhr Sorry Herr Lindemann, aber Sie haben keine Ahnung von Film. Die Komik in dem Film ensteht weder unfreiwillig, noch ist D'Onofrio mit seiner Rolle überfordert. Ich machte meine Erfahrungen mit dem Film im gut besuchten Fantasy-Filmfest Screening, bei dem die meisten Kinobesucher den Film in größten Tönen lobten, und das zu Recht. Bitte verfassen Sie keine weiteren Kritiken! |

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