A Nightmare on Elm Street – Robert Englund nennt Reboot-Idee: So könnte es weitergehen

Robert Englund musste 2011 zwar von seinem Posten als Freddy Krueger zurücktreten, hat aber noch immer eine Meinung dazu, wie es mit der Reihe weitergehen sollte. Was dem Horror-Veteran dabei konkret vorschwebt, wurde jetzt in einem aktuellen Interview anlässlich des abgesagten Spooky Empire deutlich. Englund zufolge sollte man sich nämlich lieber von einem vorgefertigten Aussehen verabschieden und stattdessen lieber auf einen variablen Kinderschreck zurückgreifen: „Wenn ich das Sagen hätte, würde ich eine Idee besonders gern umsetzen. Ich dachte immer, dass es interessant sein könnte, wenn wir die Kinder früherer Opfer in den Vordergrund rücken oder jene Kinder thematisieren, die während des Älterwerdens lediglich von Freddy und seinen Gräueltaten gehört haben. Jedes von ihnen hätte eine andere Vorstellung davon, wie Freddy aussehen könnte. Einige sehen ihn vielleicht als sehr schlanke, große Gestalt, andere wiederum als Mann mit einem anderen Hut oder Sweater. Man könnte sogar die Handschuhe verändern und sie in Anlehnung an den ersten Film mit einer Reihe von Rasierklingen versehen. Das fände ich sehr spannend, denn jeder würde ihn anders sehen und darstellen.“ Die perfekte Idee für ein zweites Reboot?

Entsprechende Vorkehrungen seitens New Line scheiterten bislang stets daran, dass es nicht gelingt, einen würdigen Ersatz für Robert Englund zu finden, der bis heute immerhin acht Mal in die Rolle des narbengesichtigen Albtraums schlüpfen durfte. Was wäre also besser, als Freddy und sein Erscheinungsbild selbst umzugestalten und den Weg für andere Schauspieler frei zu machen?

NightmareOnElmStreet

Geschrieben am 11.10.2016 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News




  • Ash

    Wahrscheinlich viel zu mutig und viel zu kreativ für die Rechteinhaber :(

    • Sascha #2

      Tja was bleibt ihnen noch als mal einen etwas anderen Weg zu gehen? Robert Englund ist mittlerweile fast zu alt… nicht um Freddy noch EIN weiteres Mal zu spielen, aber für den Fall eines Erfolges wenn die Reihe über viele weitere Jahre ausgequetscht werden würde.
      Andererseits… auch ein erneut neues Gesicht nach Jackie Earle Haley dürfte bei Fans wieder nicht gut ankommen (dabei fand ich den 2010er Film garnicht so verkehrt), mutieren einige doch schnell zu zickigen Pussys sobald mal irgendwas verändert wird.

      Vielleicht ist Englunds Idee garnicht sooo schlecht. Wenn Freddy in verschiedenen Versionen in den Phantasien und Träumen der Opfer auftaucht, könnte selbst der alte Robert nochmal quasi via Gastauftritt(e) ins alte Gesicht von Freddy schlüpfen, nach und nach kürzer treten und dem Neuen den Weg ebnen.

      • Bruce Wayne

        Der Film an sich ist totaler Murks, wenn du mich fragst, aber Jackie Earle Haley hat einen soliden Job abgeliefert. Er hat nun mal versucht Freddy wieder vom ganzen Camp und Trashfaktor weg zu bewegen, zurück zu einer ernst zunehmenden Horrorgestalt.

      • Thure

        Ich hätte mir ja gewünscht das sie die Andeutung wirklich komplett durchgezogen hätten und Freddy tatsächlich ein Unschuldiger gewesen war der durch die Schuld der Kinder/Eltern ermordet wurde.
        Das wäre mal eine WTF-Änderung gewesen die man ggf. in Fortsetzungen hätte weiter ausbauen können.

        @Topic
        Die Idee das jeder Freddy anders sieht wäre sicherlich gut. Problem ist halt das dieses Markenzeichen-mässige etwas fehlt. Siehe Halloween, Michael sieht eigentlich beinahe immer gleich aus, Jason…das selbe, selbst Scream bleibt die Maske eigentlich unverändert – außer für die Serie…und das Resultat war gleich das die Leute bereits vor Release der Serie anfingen zu heulen als hätte man ihnen den Lutscher geklaut.

        Ansonsten finde ich es bei so alten Horror-Reihen wie Nightmare oder den anderen Killern aus der Zeit immer putzig wenn von einem „Reboot“ gesprochen wird. Dabei war beinahe jeder Teil eine Art Reboot in dem irgendwas aus den Fingern gezogen wurde um irgendwie eine Fortsetzung dran zuklatschen. Am Ende war Freddy ja sogar nur eine Filmfigur die während des Drehs eines neuen Teils in die Realität durchbrechen wollte. Das hatte so ziemlich nichts mehr mit dem ursprünglichen ersten Teil zutun.

  • Pendergast

    Vieleicht liegt es auch daran das man bei reboots die Gleiche Story erzählt und es bei Horrorfilmen schwer ist sich ein paar mal über die selbe Geschichte zu Gruseln, denn man weiß ja schon was passiert.


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