Verkündeten Paramount Pictures und Platinum Dunes noch im vergangenen März, nun ganz offiziell an einer US-Neuverfilmung von Rosemary's Baby zu arbeiten, scheint eine Zusammenarbeit beider Produktionsfirmen im aktuellen Fall wieder ausgeschlossen. Andrew Form zufolge, einem Produzenten von Platinum Dunes, werden die Arbeiten an dem Remake eingestellt. "Wir werden Rosemary's Baby nicht realisieren," erklärt Form gegenüber Collider. "Ich weiß, dass wir den Film bereits offiziell angekündigt hatten, doch es verhält sich ähnlich wie bei Freddy. Wir sind diesen Weg gegangen und haben mit den besten Autoren in Hollywood gesprochen. Am Ende wurde uns klar: es ist nicht umsetzbar. Wir konnten dem Original keine relevanten Neuerungen hinzufügen oder es auf irgendeine Weise verbessern, weshalb wir das Remake nicht umsetzen". Der Film basiert auf der erfolgreichen Buchvorlage von Ira Levin (Die Frauen von Stepford) und wurde im Jahr 1968 unter der Regie von Roman Polanski und mit Mia Farrow in der Hauptrolle zu einem Klassiker der Filmgeschichte.
Rosemary und Guy Woodhouse, ein frisch verheirates junges Ehepaar, zieht in einen ausladenden Wohnblock aus dem vorigen Jahrhundert an der Peripherie von New Yorks Central Park. Zunächst ist die schwangere Rosemary von der zutraulichen Art der benachbarten Rentnerkäuze begeistert, doch nach und nach legt sich ein Schatten der Unsicherheit über ihr Dasein: Ihre Umgebung scheint sich ausnahmslos mit okkultem Schnickschnack zu beschäftigen, in der Nacht quälen sie massive Alpträume und auch im Wesen ihres sonst so rationalen Mannes gehen beunruhigende Veränderungen vor. Ein Autor und Regisseur für die Umsetzung steht bisher noch aus.
Links: Collider
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