The Dark Tower – Dreharbeiten beendet, funktioniert eher als Sequel der Buchserie

Nach Alien: Covenant hat in dieser Woche bereits das zweite Genre-Mammutprojekt Drehschluss gefeiert. Neben Ridley Scott konnte jetzt nämlich auch Nikolaj Arcel die Arbeiten an seiner epischen Stephen King-Adaption The Dark Tower  abschließen und damit die umfangreiche Nachbearbeitung einleiten. Zur Überraschung der Buchkenner versteht sich die erste einer ganzen Reihe geplanter Verfilmungen eher als Fortsetzung der King-Reihe und nicht etwa als direkte Adaption des ersten Ablegers mit Namen The Gunslinger. Stattdessen bedient sich The Dark Tower sehr frei bei den unterschiedlichsten Örtlichkeiten, Personen und Handlungssträngen aus allen acht Bänden und vereint diese zu einem zusammenhängenden Filmerlebnis, das wir im kommenden Frühjahr auch hierzulande auf der großen Leinwand zu Gesicht bekommen. Dort trifft man neben Idris Elba in seiner Rolle als Roland Deschain (aka The Gunslinger) dann auch auf Charaktere wie den Man in Black, verkörpert von Matthew McConaughey, oder Nachwuchsstar Tom Taylor als Jake Chambers.

  • Quelle: EW



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Geschrieben am 22.07.2016 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News




  • Martin Bußmann

    Hoffentlich haben sie damit nicht alle Chancen vertan, es auch nur halbwegs hinzubekommen. Ich denke mittlerweile: Sie habens dann doch nicht hingekriegt. Die Buchreihe beginnt mit dem ersten,und endet mit dem letzten Buch. Warum kann man das filmisch nicht so umsetzen? Schade Ich hatte es mir so gewünscht.

    • walta

      versteh ich auch nicht so ganz warum man nicht von vorne anfängt wie soll ich denn als nicht kenner der bücher charaktere kennen die im buch einführt oder vorgestellt wurden (kenne das buch nicht) oder allgemein die hintergründe verstehen naja mal abwarten

    • Thure

      Weil div. Teile der Bücher zu schräg sind fürs Mainstream Kino. Und einiges grundsätzlich nicht so gut im Film funktionieren würde.
      Mal davon ab das es acht Bücher und der Erfolg geradezu unglaublich sein müsste damit jedes Buch einen Film bekommt. Also macht es eher Sinn die Story der acht Bücher entsprechend für einen Film anzupassen und dann ggf. bei Erfolg darauf aufzubauen.
      Und an den guten „walta“ ich würde einfach mal davon ausgehen das die Chars Hintergründe vorgestellt werden. In Zeiten wo die Enstehungsstory von Batman zum gefühlt 1000. mal gezeigt wird werden sie hier die neuen Zuschauer wohl nicht einfach so reinschmeissen und 50 Namen an den Kopf werfen.

      • Chris

        Wenn man es chronologisch verfilmen würde, wäre die Einführung auch recht vorsichtig… du hättest ja nur Roland, den Mann in Schwarz und Jake als Hauptfiguren. Zu schräg fürs Mainstream Kino? So ein Unsinn, die Macher hätten die Chance gehabt mal was einzigartiges und spannendes zu kreieren, stattdessen wird es wohl auf simpelstes Blockbuster Kino runter gebrochen. „funktioniert eher als Sequel“ = funktioniert für Kenner der Buchvorlage oder Leute die was neues sehen möchten wohl überhaupt nicht. Herr der Ringe und Game of Thrones haben eindrucksvoll gezeigt, dass man auch komplexere Stoffe verfilmen kann, das Argument des unverfilmbaren ist heutzutage nur eine Metapher für „wir können es einfach nicht“.

        • Thure

          Wenn interessiert wie die Einführung gewesen wäre wenn es chronologisch verfilmt worden wäre. Hat sie kein Erfolg wird es eingestellt und man sitzt mit Teil 1 von 8 da mit 7 Büchern die nie verfilmt werden. So kann man die Story lenken mit einer „abgeschlossenen Story“ die sich Hintertüren für Fortsetzungen offen lässt.

          Und was genau ist daran Unsinn? Definiere mir doch mal bitte „Mainstream Kino“ weil ich irgendwie glaube das du nicht so genau weißt was damit überhaupt gemeint ist.

          Putzig das du Game of Thrones nennst das als Serie für die TV Auswertung umgesetzt wurde STATT FÜR DAS KINO!
          Wie viele Stunden sind es momentan? 70? Das wären also an die 20 Filme. Klingt realistisch…nicht. Was meinst du was man da alles hätte umschreiben müssen? Ganze Handlungen hätten gestrichen werden müssen. Am Ende wäre es wohl genau das was die Turm Verfilmung wird. Nämlich ein Film der sich an den Inhalten bedient und es neu interpretiert um vieles drin vorkommen zu lassen aber auch viele Leute ins Kino zu bringen damit man am Ende schöne Zahlen aufweisen kann um weitere Fortsetzungen zu rechtfertigen. Denn sonst wird die Reißleine gezogen und stattdessen der „nächste Transformers“ finanziert.

          Und ist sowas immer schlecht? Ich fand Captain Americas Civil War nicht schlecht. Obwohl es statt dem großen Civil War eher Schulhofschlägerei unter ein Dutzend Leuten war. Statt Zwangsregistrierungen, Mutantenkonzentrationslager, Reservate usw. war der Grund einfach nur die Kontrolle der Avengers durch die US Regierung. Simpler…ja. Aber als KINOFILM trotzdem gut.

          Wartet doch erstmal ab wie der Film wird bevor ihr Mistgabeln zückt und schon „Ist Scheiße“ schreit.

          • Chris

            Mann man man, so schwer ist es doch nicht. Habe mich extra an deinem Post orientiert. Du hast doch selbst geschrieben „werden sie hier die neuen Zuschauer wohl nicht einfach so reinschmeissen und 50 Namen an den Kopf werfen.“ das wäre halt bei einer chronologischen Verfilmung nicht passiert, da die Einführung in den Büchern, wie schon geschrieben, eben nicht mit 100ten verschiedenen Charakteren beginnt, sondern relativ gemächlich fahrt aufnimmt(was die Anzahl der Personen angeht).

            Die Story einigermaßen abgeschlossen in einen Film zu packen ist auch unmöglich. Da werden so oder so Fragen offen bleiben. Ich habe die Bücher mehrfach gelesen und die einzige Möglichkeit die Geschichte in einem Film einigermaßen geschlossen abzuhandeln, ist sie so zu kürzen, dass nicht mehr viel vom Buch übrig bleibt. Und das kann ja wohl nicht der Sinn einer Buchverfilmung sein. Da geht viel Zauber verloren und selbst der dümmste Popcorn Blockbuster Konsument merkt so etwas und schluckt nicht blind jeden Mist nur weil die Vorlage erfolgreich war (siehe zB. Dragonball der Film).

            „Und was genau ist daran Unsinn? Definiere mir doch mal bitte „Mainstream Kino“ Wenn ich mir so anschaue was in den letzten Jahren/Jahrzehnten im Kino am erfolgreichsten war(Avatar, Superhelden/Comic Filme), bin ich nun mal einfach nicht der Meinung, dass der Stoff zu schräg für das Mainstream Kino ist. Deshalb finde ich die Aussage die du in deinem ersten Post gemacht hast Unsinn.

            Game of Thrones hab ich erwähnt, weil es beim Turm die Überlegung gibt/gab -die Sache ist auch bei den aktuellen Produzenten nocht nicht komplett vom Tisch- den Stoff auch als Serie parallel zum Film fortzuführen. Game of Thrones war nämlich auch so ein Stoff der als unverfilmbar galt. Aber man hat es geschafft die Bücher so getreu und liebevoll wie möglich umzusetzen… und das, zumindest am Anfang, mit relativ geringem Budget.

            Nichts für ungut, aber eine mittlerweile 8 Teilige Buchreihe mit der Komplexität eines Comics zu vergleichen(auch wenn dieses Comic Universum sehr groß ist) find ich jetzt nicht so passend. Zumal solche Massenschlachten im Turm nur am Rande bzw in Rückblicken vorkommen. Ausserdem wird in den meisten Comicverfilmungen nicht so viel rausgestrichen wie man es jetzt schon beim Turm sehen kann.

            Das ist auch ein Grund warum ich die Macher nicht verstehe… das erste Buch hätte man auch schon mit der Technik vor 20 Jahren machen können, das zweite würde mit heutiger Technik bestimmt eines der besten Abenteuer/Action Filme werden die es je gab… erst danach würde es für heutige Verhältnisse wirklich „aufwendig“ werden. Deshalb bin ich der Meinung, dass da nicht viel bei rumkommt, die Produzenten haben offensichtlich keine Ahnung von dem Stoff. Anders kann ich mir die bis jetzt getroffenen Entscheidungen zu Cast, Inhalt und Budget nicht erklären. Wahrscheinlich wird es wie die Legende von Aang, die Kosten werden eingespielt, aber es wird (zu recht)so verrissen werden, dass keiner sich an eine Fortsetzung traut. Vielleicht nicht mal das, weil die Geschichte nicht annähernd so bekannt ist. Und das ist einfach ärgerlich, die meisten Fans und Kenner sehen es kommen und wenn es dann passiert weiß keiner der Verantwortlichen woran es gelegen hat…. einfach nur zum kotzen bei diesem rießigen Potential…

  • Martin Bußmann

    Filme die nach Büchern produziert werden, sind immer irgendwie „komprimiert“, das ist aber normal. Wenn ich aber aus einer Buchreihe, die im Zusammenhang steht, nur „Versatzstücke“ nehme, und die „zusammenflicke“, dann bastel ich da etwas zusammen, was nicht mehr viel mit der literarischen Vorlage zu tun hat, sondern einfach nur ein neuer Film ist. Die Figuren, die in den Büchern agieren werden einfach in einen anderen Kontext gesetzt, und verlieren an Bedeutung, bleiben leblose „Oberflächen“ die mitmachen, sonst nichts. Die ganze Sache auch noch so inszeniert, dass möglichst viele Leute es anschauen (möglichst viele Spezialeffekte) nimmt dem ganzen die psychologische Tiefe und wird zu einem Riesenspektakel „aufgebläht“. Dagegen wäre nichts einzuwänden, ich schaue auch gerne „Mainstream-Blockbuster“, jedoch schon, bei so einer komplexen Buchreihe, die eben durch die komplexen Charakterbeschreibungen und Geschichten der Einzelnen lebt. Zudem ist es des „Meisters“ Lebenswerk. So was verhunzt man nicht. Die Idee mit den Filmen und der verbindenden TV-Serie war mal richtig gut. Warum wurde es nicht so gemacht?

    • Chris

      Stimme ich dir voll zu. Der Konsument schluckt auch nicht jeden Mist, siehe Dragonball der Film oder die Legende von Ang. Ab einer bestimmten Komplexität lassen sich bestimtme Stoffe einfach nicht mehr glaubwürdig in einen Film quetschen.


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