The Green Inferno – Kannibalen-Schocker erweist sich als kleiner Independent-Erfolg

Eli Roth (Cabin Fever) beschrieb sich einst selbst als schreibfaul, was sich zeitweise tatsächlich in seiner Filmografie widerspiegelte. Zwischen 2007 und 2011 fokussierte sich der Filmemacher nämlich ausschließlich auf seine Karriere als Schauspieler und überließ die Schreiberei seinen Kollegen. Doch irgendwann war dem Schöpfer von Hostel dann doch wieder danach, so richtig in die Tasten zu hauen und eigene Visionen auf Papier zu bringen. Ein Herzensprojekt war schnell gefunden: The Green Inferno. Tatsächlich aber sollte es zwei weitere Jahre dauern, ehe der Kannibalen-Schocker in den US-Kinos Premiere feiern konnte. In knapp 1.540 Lichtspielhäusern gelang dem Low Budget-Projekt nun immerhin ein Kopienschnitt in Höhe von 2.250 Dollar und der Einstieg in die Top 10 der US-Kinocharts. Das resultierte in einem Wochenendergebnis von 3.5 Mio. Dollar. Das mag sich im ersten Moment nach wenig anhören und stellt in der überschaubaren Kinokarriere von Roth in der Tat das bislang schwächste Startergebnis seiner Regieprojekte auf.

Allerdings wurde der Film von High Top Releasing aufgekauft, einem neuen Verleih, der sich auf kleine Genrestarts im unteren siebenstelligen Bereich spezialisiert hat. Die Erwartungen an den Film waren demtentsprechend gering. Dass The Green Inferno nun allerdings fast das Vierfache der angepeilten Summe in die Kassen schwemmen konnte, darf im Hause High Top Releasing als voller Erfolg gewertet werden. Hierzulande wird man The Green Inferno zwar nicht im Kino erleben dürfen, dafür wandert der Genrefilm am 01. April 2016 direkt in den hiesigen Handel.

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Geschrieben am 29.09.2015 von Carmine Carpenito




  • double hh

    „The Green Inferno zwar nicht im Kino erleben“ zum Glück.!!!
    Heimkino ist mir lieber. Bin auf die rücksichtslosen Arschlöcher die im Kino reden, Handy.. und und ………..

  • Giuseppe Minerva

    Ich bin in Kanada und konnte der Film hier im Kino geniessen:-) Tatsächlich sieht man leider dem Film an, dass es eine Low-Budget-Produktion ist. Nichtsdestotrotz, die Hommage an den 70/80er Kannibalenfilmen ist gelungen. Jeder Horrorfan wird sich der Film sowieso ansehen. Der Film wird definitiv FSK-18 sein, doch all zu expliziten Szenen darf man nicht erwarten. Ich will bloss die Erwartungen herunterziehen damit der Fan nicht enttäuscht wird. Der Film hat klar am meisten Anspielungen an Cannibal Ferrox. Cool oben das italienische Plakatmotiv.


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