The Walking Dead – Zombiehit von AMC kämpft mit sinkendem Interesse der Zuschauer

Der Plan ging auf: Als The Walking Dead Anfang Oktober aus der Sommerpause zurückkehrte, war das Interesse an dem unaufgelösten Twist aus Staffel 6 natürlich enorm. Mehr als 17 Millionen Zuschauer wollten sich das Aufeinandertreffen mit Negan nicht entgehen lassen. Lange dürfte die Freude darüber bei AMC und Robert Kirkman jedoch nicht angehalten haben. Der Absturz, den The Walking Dead schon kurz darauf zu verschmerzen hatte, war nämlich drastischer als je zuvor. Ganze 4,5 Millionen Zuschauer kamen dem einstigen Vorzeigeformat innerhalb einer Woche abhanden. Und der Abwärtstrend hält an. Auf bedenkliche 11 Millionen Zuschauer ist die Serie inzwischen bei der kürzlich ausgestrahlten Episode 5 gesunken. Man muss schon bis ins Jahr 2012 und zur dritten Staffel zurückgehen, um einen noch niedrigeren Wert zu finden. Hat das Zombie-Universum aus der Feder von Comicschöpfer Robert Kirkman also endgültig an Zugkraft verloren?

Allzu bald dürften bei den wandelnden Toten wohl nicht die Lichter ausgehen. Dazu liegen die Quoten noch immer zu deutlich über dem, was die Konkurrenten und auch die anderen Serien aus eigenem Haus zu bieten haben. Dennoch dürfte der stetige Abwärtstrend die Chefetage bei AMC aufhorchen lassen. Absehbar ist nämlich, dass sich das einstige Zugpferd langsam, aber sicher zum Sorgenkind entwickelt, dem spätestens in zwei, drei Jahren die Puste ausgehen könnte. Beim Spin-Off Fear the Walking Dead ist die Gefahr einer Absetzung nämlich längst da.

walking-dead-k

Quotenverlauf via Wikipedia.

Geschrieben am 25.11.2016 von Torsten Schrader




  • EiskalterAlex

    Ach, das kann passieren :-) Wird wieder besser <3 Ich bin jeden Montag dabei!!!!!

  • Anubis

    Muss zugeben das ich mich teilweise zwingen musste die letzten beiden Staffeln zu sehen.
    Aktuell war das Auftauchen von Negan war zwar nochmal interessant, aber bereits jetzt finde ich die Staffel schon wieder langweilig, immer und immer dasselbe, Staffel für Staffel. ….
    Die Serie bewegt sich einfach auf nichts zu……
    Man findet einen Ort wo man glaubt bleiben zu können, man tötet ein paar Zobies,es kommt zu Spannungen mit irgendwelchen Gegnern, die Gruppe haut wieder ab….

    Dieses Grundkonzept wiederholt sich irgendwie Staffel für Staffel….
    Eine Weile werde ich es noch sehen dann geht mir aber die Puste aus…

    „Fear the walking dead „hab ich nach Staffel 1 aufgehört zu sehen, komplett unsympathische Figuren, null Spannung….

  • lilalalumpum

    Ich mag TWD eigentlich ganz gerne schauen, trotzdessen diese Serie sich nicht auf etwas bestimmtes zubewegt.
    Daher ist für mich TWD auch mittlerweile zu soetwas wie einer Zombie-Soap geworden.
    Dennoch:
    Die Serie nimmt sich ZU VIEL Zeit für einzelne Caharacktere.
    Daryl, Carol … für mich zwei Folgen, die man in eine hätte packen können (meinetwegen auch als die 85 Minuten-Folge) – denn die eigentlich 85 Minutenfolge war nicht wirklich ein Hit.
    Mir persönlich hat der Auftakt der 6ten Staffel viel besser gefallen, die ersten paar Episoden blieb die Action hoch.
    In Season 7 hat man das Gefühl das sich die Produzenten auf Folge 1 ausgeruht haben.
    Was bringt es eine ganze Folge Carol’s Situation zu beleuchten, wenn man sie nach 3 (bzw. 4, würde mann die lange Folge splitten) Folgen bereits wieder vergessen hat.

    TWD sollte wieder damit anfangen nicht jede Folge einer einzelnen Person bzw. Gruppe zu widmen.
    Episode 1 (S7) war der berüchtigte „Jump over the shark“ – nun sollte es aber auch mal spannend weitergehen….

  • Pancake

    Und das wundert mich hier gar nicht, dass die Zuschauerzahlen sinken…
    Das
    die Zombies eben nicht mehr länger die einzige Bedrohung darstellen,
    hat man als Zuschauer bereits seit Staffel 4 mittlerweile verstanden.
    die letzten beiden Staffeln waren schon sehr mau fand ich. Die große
    Action fand lediglich in wenigen Folgen (Am Anfang, in der Mitte und am
    Ende) statt. Dazwischen wurde die Serie mit einschläfernden Episoden
    gefüllt. Sicher, es gehören auch diese Folgen dazu, in denen mal mehr
    geredet als gekämpft wird. Aber Fakt ist, es passiert einfach NICHTS.
    Nichts im Sinne von: die Story dreht sich im Kreis. Es kommt mit Negan
    lediglich ein neuer Gegner hinzu. Ich mag TWD sehr, aber das Potenzial
    der Serie wird immer weniger genutzt. Man könnte beispielsweise mal das
    Setting verändern. Anstatt die ganze Zeit in Atlanta durch die Wälder zu
    laufen, mal wieder in die Stadt? Oder ganz woanders hin, ans Meer?
    Berge? Oder es schneit einfach mal? Irgendeine Veränderung! Das kann
    doch nicht so schwer sein…oder man schickt eine neuartige Zombieart
    ins Rennen, was weiß ich? Da gibts doch 1000 Ideen. Stattdessen gibt’s
    GZSZ ab 18 mit Zombies.


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