The Walking Dead – Abstieg setzt sich weiter fort: Zombiehit verliert noch mehr Zuschauer

So langsam muss sich AMC TV wohl doch Sorgen machen. The Walking Dead verliert derzeit von Woche zu Woche mehr Zuschauer. Ein leichter Rückgang war nach dem Staffelstart zwar auch in den vergangenen Jahren zu verzeichnen, jedoch nie in dem Ausmaß und so anhaltend wie im Jahr 2016. Nach dem ohnehin schon bedenklichen Wert der fünften Episode ging es am vergangenen Sonntag/Montag nun nochmals eine halbe Million TV-Zuschauer bergab, was der von Michael E. Satrazemis inszenierten Folge „Swear“ den schwächsten Wert seit den Anfängen von Season 3 aus dem Jahr 2013 einbrachte. Haben die Zuschauer also endgültig genug vom ewig gleichen Trott, den Rick Grimes und Co. in der post-apokalyptischen Welt von Robert Kirkman verfolgen? Bislang ist die Gruppe ihrem eigentlichen Ziel nämlich kein Stück näher gekommen. Im Gegenteil sogar, denn das Auftauchen von Negan dürfte ihr Voranschreiten nur noch weiter erschweren und verlangsamen. Die Zuschauer quittieren diese düsteren Aussichten auf ihre Weise, nämlich mit deutlich sichtbarem Desinteresse. An AMC dürfte dieser Trend nicht spurlos vorbeigehen.

Sicher laufen hinter den Kulissen bereits Überlegungen, wie man das Ruder jetzt noch herumreißen kann. Mit der bevorstehende Winterpause wäre zumindest genug Spielraum gegeben, um bestehende Konzepte gegebenenfalls über Bord zu werfen und eine Kursänderung in die Wege zu leiten. Denn geht es so weiter wie bisher, endet die aktuelle Season womöglich mit einem neuen Negativrekord im einstelligen Millionenbereich.

Das pure Böse: Negan in "The Walking Dead." ©FOX

Das pure Böse: Negan in „The Walking Dead.“ ©FOX

Geschrieben am 01.12.2016 von Torsten Schrader




  • lilalalumpum

    Das Problem (außer dem ewigen gleichen Trott) ist eben, das TWD sich vie zu viel Zeit nimmt für jeden einzelnen Charakter (bzw. Gruppe).
    Nach dem grandiosen Staffelauftakt, dauerte es nun 5 Folgen lang (oder 6 wenn man die 85Minuten Folge splitten will) bis es mal wirklich weitergeht im TWD Universum.
    Der Trailer für die nächste Episode deutet ja schon an das man bspw. Carol nicht zu Gesicht bekommen wird.
    Wenn also Carol wohlmöglich erst wieder in Episode 8 auftaucht, sind ganze 6 (bzw. 7) Folgen seit ihrem letzten Auftritt passiert.
    Jemand der nun nicht der riesige TWD Über-Fan ist und die Serie Woche für Woche mit „normalem“ Interesse verfolgt, stellen sich doch nur die Fragen:
    – Wo ist sie nochmal?
    – Warum ist sie nochmal dageblieben?
    – Wer war nochmalbdieser Tiger-König?
    Etc…
    Es sind dann einfach 6 Wochen vergangen und man weiß es nkcht mehr genau!

    TWD muss DRINGEND Abstand zu dieser „Pro-Folge-nur-1-Schicksal-zeigen“-Politik nehmen.
    In den ersten 6 Wochen(!) der Show geht der Trott nicht weiter – das ganze ist zum Stillstand gekommen.
    Es scheint fast, als ob die Autoren eine Schreibblockade hätten.

    Der Staffelauftakt war ne geile Folge aber die letzten Folgen der vergangenen 6 Wochen, kommen nicht ansatzweise an diese Qualität woe ich finde.
    Gerade Maggies Folge fand ich unglaublich in die Länge gezogen und regelrecht langweilig.

    Der Staffelauftakt in der 6ten Staffelbwar auch gut, dennoch konnten die nachfolgenden Episoden diese Qualität halten. Dies gelingt in Staffel 7 nicht!

    Ein Umdenken muss stattfinden!
    DRINGEND…!

    • Sascha #2

      Das alte Problem also, das seit der 3.(?) Staffel immer deutlicher wurde… natürlich ist es je nach Handlungsbogen manchmal durchaus spannend, an einer Figur dranzubleiben, aber sowas sollte man sich evtl für besondere Ereignisse aufheben, nicht aber so wie sie es jetzt seit zu vielen Staffel treiben in praktisch jeder Folge.

      So unterscheiden sich die einzelnen Episoden teilweise extrem in Spannung und Dynamik das man meinen könnte, man schaut plötzlich eine völlig andere Serie. Von der aktuellen Staffel hab ich nur die beiden ersten Folgen gesehen… das war wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht…

      Ich wäre auch dafür, sie würden beim Schnitt der einzelnen Folgen JEDER der aktuellen Handlungen und Schauplätze ihren nötigen Spielraum geben, einfach um die Serie an sich abwechslungsreicher, spannender und eben auch etwas flotter zu halten. Ich hab wirklich nichts gegen ruhige Momente die sich intensiver den Figuren widmen und Tempo rausnehmen, aber so geballt wie bei TWD wirkt das mittlerweile schon sehr schnarchig.

      • DerDenker

        ich denke, die Produzenten von dem Sender AMC wollen einfach nur soviel profit wie möglich rausschlagen, deswegen lassen sie pro folge nur wenige Charaktere auftreten, damit sie die Schauspiler nicht zu viel bezahlen müssen. Wenn jede Folge mehrere Handlungsstränge hätte, wäre es viel teurer für AMC. Damit lassen sie die einst gute Serie aus Geldgier verkommen.
        Außerdem hae ich mal im Internet nachgeschaut und TWD ist ja die erfolgreichste Serie zusammen mit Game of Thrones. Die Produzenten von TWD verdienen pro Episode aktuell über 12 Millionen Euro minimum. Doch AMC gibt pro Folge nur 3 bis 4 Millionen Dollar als Budget zur Verfügung. Dass bedeutet, das die Serienschreiber nicht genung Gled zur Verfügung haben, um gute Folgen zu bringen und müssen viele Episoden mit nur einer Handlung hinausziehen. Game of Thrones Staffel 6 hat pro Folge ein Budget von 10 Millionen dollar.

        • Ash

          Naja… Man muss aber auch sehen dass GOT einiges mehr an verschiedenen Schauplätzen gedreht wird und special Effekte benötigt als TWD, das gerade mal in einem Wald mit Dorf gerdreht werden könnte.
          Um deine Aussage zu bestätigen müsste man wissen wie viel die Schauspieler pro Staffel verdienen.


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