Avatar: The Way of Water – James Cameron rechnet jetzt schon mit Kritik

Weihnachten 2009 wurden wir in eine weit entfernte und wunderschöne Welt entführt, in der sich der australische Mime Sam Worthington (Zorn der Titanen, Kampf der Titanen) und seine ebenso talentierte Schauspielpartnerin Zoe Saldana (Avengers: Endgame, Guardians of the Galaxy) als Mensch und Na’vi ineinander verliebt haben.

Inzwischen sind Protagonist Jake Sully und Protagonistin Neytiri, ihre Figuren aus dem damaligen Sci/Fi-Kinohit Avatar – Aufbruch nach Pandora von 20th Century Fox (mittlerweile 20th Century Studios), Vater und Mutter geworden, die im kommenden Sequel The Way of Water in die Fußstapfen ihrer Eltern treten, um ihren Heimatplaneten vor Gefahren zu verteidigen.

Viele Box Office-Experten sind sich ziemlich sicher, dass Regisseur James Cameron die Kinosäle erneut gefüllt bekommen wird. Der Filmemacher selbst rechnet allerdings jetzt schon mit Kritik. Wieso? Wegen der zu erwartenden Laufzeit, denn Avatar: The Way of Water soll alles werden, aber ganz bestimmt kein kurzer Film, der eine 90-minütige Geschichte erzählt. Und genau das könnte laut dem legendären Geschichtenerzähler und Titanic-Schöpfer ein Problem unserer Gegenwart sowie neu sortierten Gewohnheiten und Schnelllebigkeit darstellen:

James Cameron auf dem Set von Avatar: The Way of Water. ©20th Century Studios

Dauert AVATAR: THE WAY OF WATER zu lange?

«Ich habe mitbekommen, wie einige Journalisten und Filmfans The Batman für seine Länge kritisiert haben», verrät Cameron im Empire Magazine-Interview. «Manche von ihnen sind wohl der Ansicht, dass sich die heutige Generation nicht mehr konzentrieren kann, wenn ein Film zu lange dauert – und ich denke, dass man genau das auch an Avatar 2 bemängeln wird.»

«Aber ich will niemanden deswegen jammern hören, der es sich ganze acht Stunden lang vor einem Fernseher gemütlich macht und TV-Serien suchtet. Ich sehe die Schlagzeile schon vor mir: ‚Der quälend lange 3-Stunden-Film.‘ Das hört sich für mich ja fast so an, als würden die Leute unbedingt eine Pause benötigen. Und andererseits sehe ich, wie sich meine Kinder fünf einstündige Episoden hintereinander ansehen.»

«Kritiker müssen eines endlich verstehen: Es ist absolut in Ordnung, auch mal aufzustehen und pinkeln zu gehen», so der weltweit erfolgreichste Regisseur Hollywoods. Auf Streaming-Portalen wie Netflix wurde für Filme, die 90 Minuten oder kürzer sind, sogar eine eigene Kategorie eingerichtet. Und welche Rolle spielt die Laufzeit einer Produktion bei euch so, wenn ihr einen Filmabend plant?

©20th Century Studios

Geschrieben am 05.07.2022 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Avatar 2, News, Top News



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