Box Office – Absturz an den Kinokassen: 28 Years Later fällt wie ein Stein!

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28 Years Later, der dritte Teil der Horrorreihe, kam gut aus den Startlöchern, fällt nun allerdings wie ein Stein. In den USA gab es zum Auftakt ganze 30 Millionen US-Dollar – ein absoluter Rekordwert für das Kult-Franchise, da die beiden Vorgänger 28 Days Later und 28 Weeks Later in den Jahren 2002 und 2007 keine 10 Millionen US-Dollar zum Start in die Kassen schwemmen konnten, aber im Independent-Bereich dennoch Hits waren.

Der wesentliche Unterschied ist nämlich, dass die ersten beiden Filme sehr viel weniger gekostet haben als der dritte Ableger – 8 respektive 15 Millionen US-Dollar stehen 60 Millionen US-Dollar gegenüber. Das bedeutet, dass Days und Weeks viel schneller Profit gemacht haben, während Years auf höhere Einnahmen angewiesen ist – immerhin verschlang das Threequel mehr als doppelt so viel Geld wie die beiden anderen zusammen.

Doch wie sieht es nun aus am Box Office? Etwas ernüchternd, da 28 Years Later in den USA am zweiten Wochenende um 67% eingebrochen ist – von 30 Millionen US-Dollar ging es runter auf 09.8 Millionen US-Dollar. Die Schauermär fiel somit vom zweiten auf den fünften Platz der Kinocharts.

Mehr Stabilität im Ausland

International sah es etwas besser aus; da kamen noch einmal 13.7 Millionen US-Dollar zusammen, was einem Verlust von knapp 54% entspricht. Stabilität legte der Streifen hierzulande an den Start, denn in Deutschland ließ das Projekt von Danny Boyle und Alex Garland um lediglich 30% nach.

Weltweit steht 28 Years Later bei derzeit 104.5 Millionen US-Dollar – weit über jenem der beiden Vorgänger (82.8 Millionen US-Dollar & 64.2 Millionen US-Dollar). Nur das Budget des dritten Films scheint ihm das Leben etwas schwer zu machen. Man darf gespannt darauf sein, wie sich die Produktion aus dem Hause Sony Pictures ab dem dritten Wochenende verhält.

Davon handelt 28 Years Later

In 28 Years Later ist es fast drei Jahrzehnte her, dass das Rage-Virus aus einem biologischen Waffenlabor entkommen ist, und noch immer gilt eine strikt verordnete Quarantäne.

Einige Menschen haben Wege gefunden, inmitten der Infizierten zu existieren. Eine solche Gruppe von Überlebenden lebt auf einer kleinen Insel, die durch einen einzigen, stark verteidigten Damm mit dem Festland verbunden ist.

Als einer der Bewohner die Insel verlässt, um in das dunkle Innere des Festlandes vorzudringen, entdeckt er Geheimnisse, Wunder und Schrecken und dass nicht nur die Infizierten, sondern auch die Überlebenden mutiert sind.

©Sony Pictures

Geschrieben am 01.07.2025 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): 28 Years Later, News