In der Nacht von Sonntag auf Montag fand sie statt, die mittlerweile 97. Oscarverleihung, moderiert vom amerikanischen Talk show-Moderator und Komiker Conan O’Brien. Auch das Horror-Genre war vertreten, da neben der Neuverfilmung Nosferatu – Der Untote von Der Leuchtturm-Regisseur Robert Eggers auch Body-Horror The Substance auf den Erhalt von begehrten Goldmännchen hoffen durfte.
Niemand Geringeres als Schauspielerin Demi Moore, unter anderem bekannt für die beiden Kultfilme Striptease und Ghost – Nachricht von Sam, war in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin nominiert.
Nachdem die 62-Jährige
Gestern war es mal wieder soweit – die 82. Ausgabe der alljährlichen Golden Globes wurde in Anwesenheit von Hollywood-Stars wie Ariana Grande, Timothée Chalamet oder Pamela Anderson zelebriert.
Was das mit Horror zu tun hat? Nun, mit Demi Moore hat die Hauptdarstellerin aus einem Genrefilm gewonnen, der 2024 für viel Furore gesorgt hat. Die Rede ist vom Body-Horror The Substance, der ganz schön unter die Haut ging – die Jury der Globes sah das wohl etwas anders, denn das Werk wurde überraschenderweise in der Kategorie Musical or Comedy berücksichtigt.
Nichtsdestotrotz konnte sich die
Am vergangenen Wochenende bewies der abonnementbasierte Streamingdienst und Filmverleih MUBI viel Mut, als der Body-Horror The Substance landesweit in die US-Kinos gebracht wurde. Wieso das mutig war? Weil es sich trotz Starbesetzung noch immer um einen kleinen Independent-Streifen handelt, der nicht wirklich für die breite Masse bestimmt ist.
Trotzdem hielt man es für wichtig, das Regiewerk von Revenge-Regisseurin Coralie Fargeat in fast 2.000 US-Kinos zu starten, damit jeder, der am Film interessiert ist, die Gelegenheit dazu hat, ihn auf der Leinwand zu genießen.
Die Ergebnisse sind dennoch enttäus
Schon Coralie Fargeats Spielfilmdebüt Revenge (2017) stand ganz unter dem Motto „Style over substance“. Ihr furios inszeniertes, blutig-fiebriges Spiel mit den Konventionen des Rape-and-Revenge-Subgenres nahm gefangen, hatte Drive, ohne allzu große Tiefgründigkeit zu erreichen. Ähnliches gilt auch für ihre zweite abendfüllende Leinwandarbeit, die lustigerweise auf den Titel The Substance hört. Besonders viel inhaltliche Substanz darf man einmal mehr nicht erwarten. Ihr Thema, den Jugend- und Schönheitswahn in der Unterhaltungsindustrie, fängt die französische Filmemacherin aber erneut in originellen, verrückten Bildern ein, von