Moviebase Kampf der Titanen

Kampf der Titanen
Kampf der Titanen

Bewertung: 20%

Userbewertung: 40%
bei 161 Stimmen

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Originaltitel: Clash of the Titans
Kinostart: 08.04.2010
DVD/Blu-Ray Verkauf: 10.08.2010
DVD/Blu-Ray Verleih: Unbekannt
Freigabe: FSK 12
Lauflänge: 106 Minuten
Studio: Legendary Pictures / Waner Bros.
Produktionsjahr: 2010
Regie: Louis Leterrier
Drehbuch: Travis Beacham
Darsteller: Sam Worthington, Liam Neeson, Ralph Fiennes, Jason Flemyng, Gemma Arterton, Alexa Davalos, Mads Mikkelsen, Izabella Miko, Liam Cunningham, Hans Matheson, Ashraf Barhom, Ian Whyte, Nicholas Hoult, Vincent Regan, Polly Walker, Pete Postlethwaite

Männer, Muskeln und Testosteron. Genau das verspricht die Neuverfilmung „Kampf der Titanen“, in der Hollywood die griechische Mythologie erst als Disney-Park-Attraktion zusammensetzt, um sie später gnadenlos zum Einsturz zu bringen. Mit dabei sind große Namen wie Liam Neeson und Ralph Fiennes, was zumindest anfangs die Hoffnung auf ein unterhaltsames Action-Abenteuer schürt. Die Hauptrolle ergatterte zur Abwechslung nicht Spielberg-Protegé Shia LaBeouf sondern der Engländer Sam Worthington, der zuletzt mit James Cameron nach „Avatar“ aufbrechen durfte. 

Die Story ist in ihren Grundzügen an den Original-Film von Stop-Motion-Legende Ray Harryhausen angelehnt. Am Anfang steht eine ernsthafte Verstimmung zwischen den Menschen und ihren Göttern. Seitdem Hades (Fiennes) hier auf Erden ordentlich aufräumt, kocht die Volksseele. Auch Perseus (Worthington) ist auf die Mächtigen im Olymp nicht gut zu sprechen, da er hilflos mitansehen musste, wie seine Familie Hades zum Opfer fiel. Dass er selber als Gott geboren und als Mensch aufgewachsen ist, hat seinem Selbstbewusstsein nicht geschadet. So glaubt er doch tatsächlich, es mit Hades und dessen Unterwelt-Schergen aufnehmen zu können. Eine Gruppe furchtloser, tapferer Männer begleitet ihn fortan auf seiner gefährlichen Mission.  

Diese führt Perseus nicht nur in eine blutige Schlacht mit Riesenskorpionen, er begegnet auch dem Blick der todbringenden Medusa und Hades' Lieblingsmonster, dem mächtigen Kraken. Wie in einem Videospiel kämpft sich der muskelbepackte Gottessohn dabei Level um Level vor, was seiner Mannschaft bisweilen schmerzhafte Verluste beschert. Aber was tut man nicht alles für die Rettung der Welt. (ProSieben hat dafür ja eigens den „GreenSeven“-Day erfunden.) Wenn das Staunen über die immer einen Tick zu künstlichen Monster-Animationen jedoch erst einmal nachgelassen hat, fällt es sichtlich schwer, dem Geschehen noch die nötige Aufmerksamkeit entgegen zu bringen. Trotz wechselnder Gegner schleicht sich schon bald eine tödliche Monotonie und Langeweile ein. 

Regisseur Louis Leterrier inszenierte das göttliche Get-Together im Olymp als Glitter-Travestie-Show. Zeus' Gewand glitzert mehr als das von Gloria Gaynor und auch sonst weht ein Hauch von Hochglanz-Trash durch die freakige Versammlung in luftiger Höhe. Schon die extrem verzerrten Stimmen von Neeson und Fiennes bieten eine wunderbare Angriffsfläche für allerhand Spott und Häme. Das Diktat der unfreiwilligen Komik, welches von der Ernsthaftigkeit des mythologischen Hokuspokus zusätzlich angeheizt wird, rettet „Kampf der Titanen“ allerdings nicht über die Ziellinie. Das von CGI-Schnickschnack zugekleisterte Schlachtgetümmel knockt sich vor seinem rührseligen Ende nämlich gleich mehrfach selber aus, weil es außer einiger leidlich interessanter Action-Tableaus so rein gar nichts zu erzählen hat. 

Das wirklich Ärgerliche an dem Film ist jedoch der einfallslose Gebrauch der 3D-Technik. Dass diese erst in der Post-Produktion hinzugefügt wurde, weil man ganz offensichtlich der Versuchung erlag, über höhere Ticketpreise seine Einnahmen maximieren zu wollen, versetzt Leterriers Testosteron-Schinken den endgültigen Todesstoß. Der räumliche Effekt war selten überflüssiger, was angesichts der späten Entscheidung zur Umrüstung auf 3D nicht verwundert. Der Mangel an Kontrast und Schärfe erschwert insbesondere im Mittelteil, wenn Perseus der dunklen Unterwelt einen Besuch abstattet, die Übersicht über das Kampfgeschehen. Wenn so die Zukunft des Kinos aussähe, könnte man auf den ganzen 3D-Kram getrost verzichten. 

Es dürfte spannend zu beobachten sein, ob das Publikum den billigen 3D-Trick durchschaut und dem Film seine Gefolgschaft verweigert. Sogar das bislang meist gültige technische Gütesiegel, das mit der Einzigartigkeit eines dreidimensionalen Kinoerlebnisses warb, wird durch Langweiler-Kandidaten wie „Kampf der Titanen“ entwertet. In der Konsequenz sollten es nachfolgende Produktionen schwerer haben, sich allein über das 3D-Argument zu profilieren, zumal sich inzwischen auch eine gewisse Sättigung am Horizont abzeichnet. Das heimliche Vorhaben, „300“ als den ultimativen Männer- und Sandalenfilm abzulösen, wurde hier in jeder nur erdenklichen Weise an die Wand gefahren. Da macht es letztlich auch keinen Unterschied, ob man den Unfall aus zwei oder drei Dimensionen mitansehen muss. Scheußlich bleibt er so oder so.

>> verfasst von Marcus Wessel

30%
Michael
geschrieben am 23.05.2010 um 18:00 Uhr
Ich habe mir den Film mit der Voraussetzung angesehen, dass der Klassiker mit neuster Kinotechnik neu verfilmt wurde. Ausserdem war es mein erster 3D- Streifen.Die 3D- Technik muß meiner Ansicht nach noch wesentlich verbessert werden. Die Hauptfiguren standen zwar schön im "Raum", der "Raum" war meist verschwommen, nur die Hauptfiguren und -szenen waren klar und deutlich. Ausserdem hatten schnelle Sequenzen immer einen Stroboskopeffekt. Somit stellte sich die ganze Situation unklar dar. Dadurch ist es kein Wunder, wenn viele über Kopfschmerzen klagen.Also wegen 3D werd ich vorläufig nicht wieder ins Kino gehen.Nun zum Inhalt: Wer das Original aus den 60ern kennt, weiß dass eine ganze Menge im Inhalt des neuen Films fehlt, angefangen von der mech. Eule bis hin zu den eigentlichen Kämpfen der Titanen. Es ist zwar schön, aus "Skorpionshaut" ein Schild zu bekommen, aber dass man ihn plötzlich als Spiegel nutzen kann, ist ein krotesker Versuch, sich an das Original zu binden. Die Kämpfe mit dem "Teufel" (im Original) waren in der Neufassung auch ach gar plötzlich da...Vom mühsamen Weg zu den einzelnen "Stationen" konnte man auch nichts spüren, plötzlich warnse da, KampfKampfKampf, dann auch schon wieder wech und bei der nächsten Station angekommen. Im Original mußte Pegasus gefangen und gezähmt werden, heutzutage hat Perseus vom Pferdeflüsterer gelernt und sicher auch von Aragon..., schwuppdiwupp, ruff offn Gaul und ab zum Ungeheuer.Dass man ein solches Ungeheuer "Kraken" nennt ist auch so krotesk. Durch "Fluch der Karibik" und auch durch die Assoziation zum Wort "Krake" erwartet man alles andere, als die presentierte Darstellung des "Kraken" in KdT. Auch die Seherinnen waren besser im alten Film dargestellt (viel ekliger) und auch ihre Behausung. Das zwiespältige Verhalten des Zeus (im Rücken der anderen Götter) fehlt auch im neuen Streifen.Mit doppelter Spiellänge, ein bisschen Liebe zum Detail und das Sparen des 3D- Effekts (oder bessere Qualität dessen) hätte der Streifen sehr gut werden können. So ist er nur ein mäßiger "moderner" Kassenfüller und es war wohl mal wieder Zeit, einen sehr guten Klassiker, neu aufzulegen.Selbst "Krull" ist besser erzählt und schöner dargestellt. Wie ich aus den anderen Kommentaren lesen kann, gibts genügend Kinogänger, die die alten "Klassiker" und die "wahren" Sagen der Mythologie nicht kennen. Dann ists klar, wenn diese Zuschauer auch den Film nicht verstehen. Auf solche Bewertungen kann man aber verzichten. Ähnlich ist es, wenn ich als Antifußballer ohne Vorkenntnis in das "Wunder von Bern" gehen würde und anschließend in meiner Berwertung sage: "Son scheiß Film, dreht sich ja nur um Fußball" . Genauso die Hichkock- Klassiker.Also man sollte sich auch mal informieren, was evtl. der Hintergrund des gezeigten Films ist, dann versteht man einiges mehr.
30%
Thomas
geschrieben am 02.05.2010 um 21:00 Uhr
Jetzt hab ich mich doch noch entschieden, eine Kritik über den Film loszuwerden. Nachdem ich mit einigen Kollegen doch recht heiß darüber diskustiert habe. Und diese muss leider doch schlecht ausfallen. Die 30 Prozent gibt es nur für die Effekte, aber die haben jetzt auch schon fast alle großen Filme. Als ich aus dem Kino herauskam, war ich masslos enttäuscht. Da hätt ich das Geld auch in einen anderen Film investieren können. Storytechnisch ist nichts geboten außer ein paar zusammengedichte möchtegern Mythen aus dem alten Griechenland. Das in Filmen nicht immer die ganze Wahrheit erzählt wird, darüber kann man ja streiten. Aber derartige Filmen führen nur noch zur Volksverdummung. Ich als angehenden Altphilologe sehe schon, wie die Schüler die Fragen über griechische Mythologie anhand des Films beantworten. Ich empfehle den Film definitiv nicht weiter.
90%
Sandalenfilm
geschrieben am 25.04.2010 um 17:00 Uhr
Wie oft habe ich erlebt das Genre im aktuellen Filmzeitalter angekommen sind und wie alteingesessene sich die Haare deswegen rauften. Star Trek, das kryptische und steife Science Fiction Abenteuer wurde mit jungen Leuten in ein Bombastfeuerwerk verwandelt und all jene, die nur Kirk und Piccard mögen stießen auf.So ist es wohl auch bei Kampf der Titanen und der hier vertretenen Wertung. Ein Remake eines Klassikers mit einem kernigen Actionhelden und massig Effekten.. grauenhaft, oder? Nein, falsch! Der Film war großartig, effektvoll und sehr kurzweilig. Die gesamte Spiellänge verging im Flug, wenn man sich im Klaren ist das es hier nur einen Hauch von griechischer Mythologie gibt der mit krachenden Kampfszenen gefüttert ist. Natürlich ist das Thema 3D eine Sache für sich, aber auch nicht nennenswert da es die 2D Alternative gibt. Für manche sollte dieses Argument einen Kahlschlag gegen Erbsenzähler sein:300 war ein Epos, aber nur weil ein Bisschen Dichtung und ein Art-Deko Stil eingebaut wurde heißt es nicht das dieser Film vor Handlung glänzte. Mir wäre neu das 300 aufgepumpte Spartaner gegen Monster, untote Elitesoldaten und einem 2,5 Meter-Xerxes kämpften. Aber da ist es natürlich egal für einige, vermute ich. Für mich ist Kampf der Titanen ein stimmiger Actionfilm dessen Handlung und Mythologie den sympathischen Darstellern angepasst wurde. Gewaltige Bilder, Erfurcht bringende Kreaturen und Kampf satt runden das Machwerk ab. Ausserdem sind die guten Schauspieler zu erwähnen die trotz eines an sich flachem Dialogsystems mit Stereotypen diesen doch genug Leben einhauchen und ihre Rollen überzeugend spielen.Wer also keinen 50er Jahre Sandalenfilm von 4 Stunden erwartet und 300 mochte, wird diesen Film sehr interessant und kurzweilig finden.Also ab ins Kino ;)
50%
JasonX
geschrieben am 22.04.2010 um 14:00 Uhr
Ich gebe dem Film 50%, weil er Story technisch nicht grad das Gelbe vom Ei ist! Von den Effekten daher aber 1A... die Story wie von "Ama" schon erwähnt hat ein paar Logik lücken... aber ich finde man sollte nicht grad auf jede Kleinigkeit rumhacken! Der ganze Film geht meiner Meinung nach zu schnell, die ganzen Kämpfe werden ruck zuck ausgeführt! Am meisten habe ich mich auf Medusa gefreut und ich wurde echt enttäuscht! Ich habe ihn in 2D geguckt, weil ich die 3D Effekte für das Jahr 2010 echt scheiße finde! Allgemein zu den 3D Effekten: ich kenne kein Film der mir in 3D gefallen hat! Entweder sind die Bilder verschwommen oder total pixelig, darum habe ich mir diesen Film nicht in 3D angeschaut!Zurück zur Kritik..:Im Großen und Ganzen hat mir der Film gefallen, bis auf so ein paar Kleinigkeiten!Guckt ihn euch an wenn euch sowas gefällt und interessiert!
20%
Ama
geschrieben am 20.04.2010 um 14:00 Uhr
Der Film war unheimlich mies!Über 3D reden wir jetzt einfach nicht, hab ihn in 2D gesehen. Ganz ehrlich, am Anfang dachte ich mir noch ok, gar net schlecht und bin vor Vorfreude auf meinem Sitz rumgerutscht.War ja auch schon allein durch den Trailer gespannt.Dann jedoch hat ein logischer und inhaltlicher Fehler den nächsten gejagt!

1. Der gute Perseus hat zwanzig Jahre Fischernetze geknüpft aber wenn ihm ein erfahrener Soldat zeigt wie man richtig steht, kann er natürlich sofort kämpfen wie ein Veteran! o.O
2. Sollte er sich nicht unsterblich in die gute Andromeda verlieben? Ich meine darum zieht er doch eigentlich überhaupt los. Um die Frau zu retten die er liebt....

Die Kampfszenen fand ich übrigens furchtbar. Ständig diese schnelle ruckelige Kammeraführung. Früher musste man das so machen, damit niemand bemerkt hat wie schlecht die Pappmonster gemacht sind. Aber heutzutage ist das nicht mehr nötig. Schaut euch doch mal 300 an. Ein Musterbeispiel! DAS ist ein guter Film!

wo war ich... ach ja...

3. Ein schwarzer Pegasus... das spricht für sich oder? Sollte wohl besser zur Rüstung von Perseus passen hm?
4. Da schreit er ganz laut rum er will das verdammte Schwert der Götter nicht, aber wenn ihm sein Papa Geld gibt nimmt ers sofort... diese Kinder, wollen immer nur das eine!
5. Beim Kampf gegen die Medusa mal kurz alle anderen Typen verheizen, der gute Pegasus kann ja nur einen zurücktragen!...
6. Als die gute Io stirbt sagt er du warst immer bei mir... ähm die ganzen vier Tage ja... das ist keine Ewigkeit oder so, das sind vier Tage! Ok, sie hat ihn angeblich die ganze Zeit beobachtet. Aber warum sollte ihm das was bedeuten, er wusste bis vor 4 TAGEN nix davon!


Ach ja, Zeus und Hades hm? Ähm ja, sieht ja.... blöd aus diese Rüstung... einfach blöd. Will jemand sagen dass das nicht blöd aussieht? Wenn ja gehe in dich und dann sag mir ehrlich dass du so was tragen würdest!

7. Was war das denn für ne blöde Aktion von Zeus. Auf der einen Seite hilft er seinem Sohn und auf der anderen Seite sagt er seinem Bruder Hades ok, mach die Stadt ruhig platt! Hä?
8. Meine Lieblingsszene im ganzen Film. Ich hab gelacht und dabei Tränen geweint vor lauter lachen! Da werden Perseus und Andromeda ans Land gespült. Sie wachen auf. Da landet grad der Pegasus (immer noch schwarz) und Andromeda dreht sich um Richtung Meer und sagt: "Oh schau, Schiffe!"...... die hat in ihrem Leben bestimmt noch nie einen verdammten Pegasus gesehen und alles was ihr dazu einfällt ist "Oh schau, Schiffe!"? Ich mein HALLO, da steht ein verdammter PEGASUS vor dir Frau!Das ist so als würdest du Perseus nackt mit nem Ständer vor sie hinstellen und alles was ihr einfällt ist oh, du hast ja auch einen Bauchnabel! Ich hab echt geweint vor lachen!
9. Da freundet er sich doch glatt mit seinem Papa an obwohl er doch die ganze zeit gesagt hat wie sehr er ihn doch hasst! Ich mein, auch wenn er dir geholfen hat, er hat trotzdem die Erlaubnis gegeben die Stadt zu vernichten!
10. Io wird wieder lebendig....*würg* das war ein unnötiges Happy End.


Ich fand das alles so schnell und an den haaren herbeigezogen. Ich konnte mich überhaupt nicht beruhigen. Ich meine einige der Charaktere sind schon lustig bzw. cool. Aber das oben erwähnte macht einfach zu viel kaputt.Sorry leute das ist meine Meinung.
70%
Sven
geschrieben am 19.04.2010 um 13:00 Uhr
Tach, ich fand den Film gut. Was die Kritik betrifft: Wer im Glashaus sitzt ... also erstens mal wurde Sam Worthington zwar in England geboren, gilt aber gemeinhin als Australier, da er in seiner Kindheit dorthin zog. Da hat wohl der Kritiker - dem der Name "Sam Worthington" bisher wohl nicht so viel sagte - mal kurz gegoogelt und nur die erste Zeile (* 2. August 1976 in Godalming, Surrey, England) gelesen und sich den Rest geschenkt.Und Perseus ist nicht als "Gott geboren und als Mensch aufgewachsen", nein nein. Wie eigentlich immer hat Zeus sich verkleidet, einen Nachkommen gezeugt. Der ist natürlich ein Halbgott und wächst bei Menschen auf. Liest jedes Kind normalerweise 10 mal, der Kritiker scheinbar nicht.Den Rest der Kritik würde ich als Geschmackssache bezeichnen. Man kann den Film langweilig finden - ich fand es nicht, fand es eher wohltuend, dass sich mal etwas mehr Zeit genommen wird. Die Dialoge sind okay, keineswegs hanebüchen. Da gab es schon viel schlimmeres.
10%
foxy
geschrieben am 17.04.2010 um 22:00 Uhr
Dieser Film ist das Schlechteste, mieseste was ich in den letzten Jahren mitansehen musste.!!!! Ich stimme der Kritik vollkommen zu. Sinnlos, strunzdoofe Dialoge, 80er Jahre-trash Film Optik und das Ganze dann noch in total verhunzter 3D Optik. Ich frag mich echt was sich die Macher dabei gedacht haben. Schähmt euch dafür Geld zu verlangen!!!
10%
ferrarifrank
geschrieben am 12.04.2010 um 14:00 Uhr
Also Leute, meine Meinung ist eindeutig. Ich war gestern Abend mit meiner Frau und 2 Freunden im Kino Cinemaxx. Wir haben zusammen 48.-€ Eintritt bezahlt. Weggeschmissenes Geld kann ich da nur sagen. Wir waren zusammen im Film Avatar und das war der erste 3D-Film unseres Lebens.Suuuuper 3D-Technik vom allerfeinsten. Und gestern Kampf der Titanen 3D war Schrott vom allerfeinsten. Die Darsteller haben im gesamten Film das Aussehen als ob jemand genau hinter ihnen steht. So Art Doppelbild.Keine 3D-Landschaften die einen zum Staunen bringen, also einfach nur schlecht. Seht euch den Film lieber im normalen Kinoformat an und ihr habt mehr Spass. So werden 3D-Filme uninterressant! Schade!
50%
bcourt
geschrieben am 12.04.2010 um 14:00 Uhr
Also wie sicherlich alle hier habe ich mir vom Film schon Monate vorher sehr viel versprochen und konnte es auch nicht mehr abwarten, endlch ins Kino zu rennen. Immerhin war der Trailer ja auch echt genial. Kampfszenen ähnlich oder halb so gut wie in "300" und "Troja" habe ich mir schon erhofft. Aber ich wurde enttäuscht. Viel zu kurze Kampfzenen (genau wie das Ende) und das viel zu gering ausgeschöpfte Potenzial der Story können dem Trailer nicht annähernd gerecht werden. Sehr schade, denn man hätte viel mehr aus dem Film rausholen können. Das Potenzial war da, die Schauspieler ja auch! Wirklich traurig. Bin nur heilfroh, dass ich mir den Film in 2D angeschaut habe, da konnte man schon sehen, in welchen Szenen die 3D-Technik greifen sollte - es waren nicht viele. 20% halte ich für ungerecht, aber mehr als 50 sind auf keinen Fall drin. Man kann ihn sich mal anschauen, aber dem riesen Hype kann er nicht annährend gerecht werden. Schade...
80%
Dr. Loomis
geschrieben am 12.04.2010 um 08:00 Uhr
Also ich muss auch sagen: Geschmäcker sind verschieden und jeder soll seine freie Meinung haben und äußern dürfen, ganz klar. Aber wie man bei diesem bildgewaltigen Film, der alleine optisch schon sehr viel bietet und mit wirklich guten Schauspielern besetzt wurde, lächerliche 20 % vergeben kann, ist auch mir ein Rätsel. Ich hab ihn gestern in der 2D-Version im Kino gesehen (die 3D-Version hab ich mir aufgrund der scheinbar nicht optimalen nachträglichen Umwandlung ins 3D-Format nicht angesehen) und ich fand ihn richtig gut. 100 % kann ich ihm zwar nicht ganz geben, da mir die Götter teilweise etwas zu kitschig wirkten und man die Story eventuell noch etwas mehr hätte ausbauen können, aber für 80 % reichts allemal :-)! Für mich ist der Film auf jeden Fall ein ganz heißer Blu-ray-Kandidat, den ich mir auf jeden Fall holen werde. Ich kann mir die ganz miesen Bewertungen (20 - 30 %) echt nur damit erklären, dass der jeweilige Zuschauer bzw. Kritiker entweder mit dieser Art von Film ohnehin nicht viel anfangen kann oder dass man sich von dem "flasches 3D"-Thema und von anderen Negativkritiken von vornherein so sehr hat einnehmen lassen, dass man schon Vorurteile gegen den Film hatte, bevor man ihn überhaupt gesehen hat. Zugegeben: Ich hab vorher auch gezweifelt, ob ich ihn mir überhaupt im Kino ansehen soll. Ich habs getan und habe es nicht bereut :-)! Mein Tipp an alle, die auf diese Art von Film stehen: Vergesst erstmal, was ihr vorab über den Film gelesen habt, kauft euch ne Karte für die normale 2D-Version und macht euch nen schönen Kinoabend :-)! Bei meiner Freundin und mir hats auf jeden Fall funktioniert.
100%
worthington
geschrieben am 11.04.2010 um 01:00 Uhr
Also 20% ist absolut nicht nachvollziehbar!! Der Film hat alles was ein Film dieser Art braucht! Ich schliesse mich meinem Vorredner an, denn ich kann teils die Bewertungen bei einigen echten Schrottfilmen nicht nachvollziehen. Als Fan des Originals fand ich, dass man (auch mit den Kostümen der Götter) sich trotz vieler Freiheiten) versucht hat, dem Stil, Charme und der Art des Originals treu zu bleiben. In 3D ist der Film so unnötig wie sonst noch was, der Film reicht in 2D total. Aber ich bin über 90 Minuten super unterhalten worden. Das ging meinen Freunden bisher nicht anders. Auch finde ich die Figuren oder Perseus keine Sekunde unsympathisch. Da doch eher alle Darsteller in TRANSFORMERS, die es meiner Meinung nach verdient haben unter 50 Tonnen Stahl begraben zu werden (oder den Drecksfilmrollen von Bay/Spielberg). Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden :-)
30%
Mr.X
geschrieben am 10.04.2010 um 17:00 Uhr
Ich war schwer enttäuscht von dem Film... der Trailer war echt geil und hat Lust auf mehr gemacht. Wie kann man denn bitte Götter so lieblos darstellen? z.B. Hades- lange, fettige Haare und ne alberne schwarze Rüstung... 08/15 Story, alles vorhersehbar, langweilig. Man wartet regelrecht auf das Happy End, denn es muss ja so kommen. Die Effekte waren gut, aber das wars. Die 10€ fürs Kino haben sich echt nicht gelohnt!
50%
won
geschrieben am 09.04.2010 um 18:00 Uhr
Ich denke auch, dass 20% etwas zuwenig für den Film ist, aber mehr als 50% hat er dann aber meiner Meinung nach auch nicht verdient. Das was mich am meisten enttäuscht hat waren die viel zu kurzen Kämpfe (wofür die meisten wohl eigentlich in den Film gehen) denn wenns gerade anfängt spannend zu werden ist auch schon wieder alles zuende. Aber nicht nur die Kämpfe kommen zu kurz, sondern auch die Charaktere wie z.B. die Gefolgschaft von Perseus und somit ist es einen dann auch wurst ob Andromeda stirbt oder nicht obwohl es doch in dem Film um ihre Rettung geht. Das Positive aber ist und warum ich dann doch noch 50% gebe, das die Animationen doch sehr gelungen sind und man einen netten actionreichen Kinoabend geboten bekommt.
80%
Hans Schulte
geschrieben am 09.04.2010 um 16:00 Uhr
Habe am selben Tag "Kampf der Titanen" und "Alice im Wunderland" gesehen, letzteren zuerst. Und eins ist klar: Der Titanen-Film ist weit besser. Zwar auch nicht die Krone der Filmkunst, weil ich ihn eher mit noch mehr Gewalt und ohne 3D gedreht hätte, aber das ist auch Geschmackssache.Auf jeden Fall kann ein Film, bei dem es so viel zu sehen gibt - und zwar Sehenswertes zu sehen gibt - nicht 20 % haben. Sorry, aber selbst wenn ich jetzt für die Leute, die keine Historienfans sind, 25 % abziehe, so kommt da immer noch was Gutes heraus.Sicher war die Action stark Mainstream, aber sie war dennoch gut inszeniert und die Kreaturen waren gelungen. Schade nur, daß die drei menschlichen Frauen alle gleich aussehen und die Götter völlig daneben waren (letzteres ist ja oben in der Kritik richtig erkannt).Also: kein "300" und kein "Troja", aber auf jeden Fall besser als die Schlitzer 3D Werke und Kinderkram á la Alice.
70%
breidinger
geschrieben am 09.04.2010 um 12:00 Uhr
Sorry Leute, aber nur 20% hat dieser Film echt nicht verdient... da frag ich mich echt, warum z.B. so grottige Filme wie Brothers Grimm oder Ghostrider noch relativ gute Bewertungen abstauben.Der Film trifft storytechnisch zwar nur in groben Zügen das Original und man hat einige Punkte, die einem wegen fehlender Logik auffallen, aber alles in allem ist es doch immerhin recht ordentlich geworden (wobei die Medusa leider scheisse aussah). Dass der Film nachträglich erst für die geifernden Konsumenten und wegen des Marketings in 3D umgebaut worden ist, kann man dem bereits fertigen Film ja nicht noch ankreiden. Avatar z.B. hatte auch keine großen 3D-Effekte oder -Gags wie z.B. Final Destination, außer dass man nach 3 Stunden mit Kopfschmerzen aus dem Saal getorkelt ist... und trotzdem hat sich jeder angeblich vor Freude in die Hose gespritzt.Kampf der Titanen von 1986 finde ich persönlich immernoch viel besser als den neuen (liegt aber vielleicht an der eigenen Kindheitserfahrung), aber wenn man nicht jede Szene beim Anschauen mit dem alten Film vergleicht, hat man doch immerhin einen unterhaltsamen und effektvollen Abend.
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