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Moviebase Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht (Teil 1)

Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht (Teil 1)
Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht (Teil 1)

Bewertung: 40%

Userbewertung: 45%
bei 181 Stimmen

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Originaltitel: Twilight Saga, The: Breaking Dawn (Part 1)
Kinostart: 24.11.2011
DVD/Blu-Ray Verkauf: 29.03.2012
DVD/Blu-Ray Verleih: Unbekannt
Freigabe: FSK 12
Lauflänge: 113 Minuten
Studio: Summit Entertainment / Concorde Film
Produktionsjahr: 2010
Regie: Bill Condon
Drehbuch: Melissa Rosenberg, Stephenie Meyer
Darsteller: Kristen Stewart, Robert Pattinson, Dakota Fanning, Michael Sheen, Taylor Lautner, Maggie Grace, Ashley Greene, Anna Kendrick, Jackson Rathbone, Nikki Reed, Billy Burke, Kellan Lutz, Peter Facinelli

Die "Twilight"-Saga um Bleichgesicht Edward Cullen und seine Angebetete Bella Swan darf wohl zweifelsohne als Phänomen bezeichnet werden. Was damals schon "Harry Potter" bei den Fans auslöste, setzten die "Twilight"-Filme nach den Bestsellern von Stephenie Meyer nahtlos fort. Das Ergebnis dürfte jedem bekannt sein: Robert Pattinson wurde über Nacht zum Teenie-Schwarm, Kristen Stewart ebenso berühmt wie Taylor Lautners Oberkörper. Eine Parodie mit Hau Drauf-Humor und dem selten dämlichen Titel "Beilight" bekam das Franchise auch noch spendiert – und nun steht mit dem finalen Zweiteiler das Ende der Reihe bevor. Da das letzte Buch "Biss zum Ende der Nacht" mit seinen 750 Seiten für nur einen Film wohl zu viel gewesen wäre, entschieden sich die Macher für zwei Abschlussfilme. Ob dabei tatsächlich der Umfang des Buches und nicht das doppelte Klingeln der Kinokassen Grund für einen Zweiteiler waren, darf zu Recht bezweifelt werden. Hätte Regisseur Bill Condon die langatmigen Sequenzen herausgeschnitten und die einigermaßen sehenswerten Szenen übrig gelassen, wäre nach diesem Film Schluss gewesen.


Wenn man vom dem getötet wird, den man liebt, hat man keine Wahl. Wie kann man fliehen, wie kämpfen, wenn man damit dem Geliebten wehtun würde? Wenn das eigene Leben das Einzige ist, was man dem Geliebten geben kann, wie kann man es ihm dann verweigern? Wenn es jemand ist, den man wirklich liebt? Ein Jahr voller Glück, aber auch voller Schmerz liegt hinter Bella. Ein Jahr, in dem sie fast zerbrochen wäre, weil ihre Leidenschaft für Edward und ihre innige Freundschaft zu Jakob einfach unvereinbar sind. Aber nun ist ihre Entscheidung gefallen. Unwiderruflich, auch wenn es so aussieht, als setze sie eine Entwicklung in Gang, die möglicherweise verheerend für sie alle ist. Noch hofft Bella, die verschieden Fäden ihres Leben wieder zusammenführen zu können, da droht alles für immer zerstört zu werden ...


Fünf Filme, vier Regisseure, jeder mit seiner eigenen Note. Während der letzte Twilight-Film von David Slade eher düster ausfiel, lässt es Condon nun romantischer angehen. Nein, nicht nur romantisch, sondern kitschig. Mit schwülstiger Musik überladene Bilder brennen sich in den Kopf des Zuschauers, schließlich soll er sich der anstehenden Hochzeit und dem neuen Pärchenglück nicht entziehen. Leichter gesagt als getan. Während Lautner als Werwolf Jacob bereits in der ersten Minute das macht, wofür er von Mädchen geliebt und von allen anderen gehasst wird, zelebriert Regisseur Condon die vermeintliche "Jahrhunderthochzeit" von Bella und Edward so lahm und unromantisch, dass selbst eine Folge von Linda de Mols Traumhochzeit für mehr Emotionen sorgt. Die Geschichte lenkt die Aufmerksamkeit weniger auf das Ereignis der Vermählung an sich, vielmehr ist es das Empfinden der Charaktere im Vorfeld dieser. Es wird viel diskutiert, verzweifelt nachgedacht, geweint. Einige Fans dürften angesichts der fehlenden Romantik arg enttäuscht sein. Laut Stewart sei bei der Szene sogar ein echter Pfarrer dabei gewesen, die Ehe sei also rechtskräftig. Gerne würden wir das glauben. Allerdings haben wir den Pfarrer nicht gefunden. Warum aber verzichtet Condon auf einen wahrhaftig emotionalen Moment, wenn doch Zeit genug ist?


Es folgt eine  Hochzeitsparty mit ihren altbewährten Hochzeitsreden. Dort lässt sich dann auch Jacob blicken und sorgt für den ersten unruhigen Moment. Der ist allerdings schnell aus der Welt geschafft. Somit ist die Bahn frei für die Fahrt in der Hochzeitslimousine eines schwedischen Autoherstellers und die Ankunft in Brasilien. Eine fremde Kultur im Leben von Bedward, die man ebenfalls schnell hinter sich lässt. Aber es gibt Wichtigeres. Schließlich sind wir nur wach geblieben, um das zu bekommen, was wir schon seit dem ersten Film sehen möchten: das unvermeidliche Techtelmechtel zwischen Vampir und Mensch. Nach dem Motto "Flitterwochen im Bett" läuft es dann aber doch nicht ab. Wieder quält uns Condon mit musiküberbordeten Schnulzenszenen und einem verzweifelt dreinschauenden Edward, bis es zum ersten Mal ins Bett geht. Und da gilt das Gleiche wie schon bei der Hochzeit: schnell muss es gehen. Nach knapp zwanzig Sekunden ist der sprichtwörtliche Höhepunkt erreicht. Zeit genug für Edward, um das gesamte Bett in Einzelteile zu zerlegen.


Doch der eigentliche Schwerpunkt liegt auf dem Geschehen am Tag danach. Dass es eine etwas heftigere Nacht gewesen sein muss, darauf lässt der Zustand des Zimmers schließen. Jene Twilight-Fans, die sich etwas mehr nackte Haut gewünscht hätten, dürfen für kurze Momente mit Bella in Erinnerungen schwelgen und die Nacht Revue passieren lassen. Dass diese ein durchschlagender Erfolg war, merkt Bella bereits hier, denn mit ihrem Bauch stimmt etwas nicht. Verhütung kam dem etwas anderen Liebespaar dabei ganz offensichtlich nicht in den Sinn. Aber warum auch: Edward ist Vampir und längst tot. Befruchtung geht da doch gar nicht. Weit gefehlt, denn in Bella wächst etwas heran. Leser der Bücher wissen, dass dies nichts Gutes heißen kann. Spannend wird es dennoch nach wie vor nicht. Mitunter könnte der Zuschauer sogar Gefahr laufen und annehmen, er befinde sich in einem herkömmlichen Liebesmelodram. Dass es sich hierbei aber tatsächlich um das "große Finale" von "Twilight" handelt, möchten wir dato nicht so recht glauben.


Bis zur Geburt des Babys wirkt die vergangene Laufzeit wie ein einzig retardierendes Moment. Schließlich nimmt der Film aber eine Wendung. Es wird sogar recht blutig. Wer hätte das zu Beginn gedacht? Selbstverständlich geht es – der Jugend zuliebe – weitaus gesitteter zu als in der Buchvorlage von Meyer angedeutet. Edwards und Jacobs innerer Zwist mit den Gefühlen spitzt sich immer mehr zu - sogar so weit, dass sich Jacob von seinem Rudel distanziert. Bella, übrigens immer noch kein Vampir, liegt im Sterben. Edward will Bella, nicht das Kind, sie aber würde lieber sterben, als ihr Kind zu töten. Es wird dramatisch, ja, sogar ein klein wenig spannend. CGI-Effekte von sich regenerierenden Körperzellen und eine kleine Rückblende auf die ersten Twilight-Filme kommen zum Einsatz. Für Nicht-Kenner der Bücher das erste Mal ein Grund, dem Gezeigten zu folgen – und gleichzeitig die Gewissheit, dass mit dieser Szene  voller Action, Drama und Kitsch ein baldiges Ende naht.


Einen wirkungsvollen Cliffhanger bieten Regisseur Condon und Drehbuchautorin Melissa Rosenberg dem Zuschauer nicht. Angeraten sei jedoch, nach Einsetzen des Abspanns nicht voreilig den Kinosaal zu verlassen. Wird "Biss zum Ende der Nacht – Teil 2" ein ähnlich fades und langatmiges Unterfangen, dürften Freunde der Romane und ersten Filme mit hängenden Minen aus dem Kinosaal schreiten, denn ein echter Paukenschlag fehlt. Es stellt sich dazu noch die Frage, wie Condon den parallel gedrehten zweiten Abschlussfilm inhaltlich füllt. Ob der Schutz Bellas Familie vor den wütenden Werwölfen dafür ausreicht, wird sich im nächsten Jahr zeigen. Trotz der Unsterblichkeit von Bella und Edward: Twilight ist blutleer. Twilight ist tot.


>> geschrieben von Janosch Leuffen

100%
asianfreak
geschrieben am 08.12.2011 um 09:57 Uhr
Ehrlich gesagt kann ich bis jetzt auch nichts mit dem Twilightfilmen etwas anfangen.Der erste Teil hat mir wegen dem James Charakter gut gefallen ansonsten war bis jetzt alles für mich durchschnitt oder einfach nur langweilig.Das Problem ist meiner Meinung nach ist z.B man hat eine Hauptdarstellerin(Stewart) die einfach nur debil bzw.stoned daher schaut und einfach nicht ins Bild passt,oder Wölfe? bei dem ich denke ob man die eher knuddeln sollte als Sie zu fürchten.Also meine Nichten mögen die Filme,nur wie schon erwähnt ich kann damit wirklich nichts anfangen.
70%
Sven
geschrieben am 29.11.2011 um 18:25 Uhr
Ich finde den Film gut.Schlicht und ergreifend. Unter dem Blickpunkt Romanverfilmung ist er sehr gelungen, auch ich finde das vierte Buch eher schlecht, den Film allerdings wiederrum super.Die Umsetzung ist wikrlich gut, es wird endlich mal blutig und auch ein wenig Action kommt mal vor.Ich finde wie in der ersten Rezension bereits gesagt: Wenn man 'Twilight' nicht mag, soll man doch bittechön nicht so dämlich sein und sich die Filme ansehen. So furchtbar kann es ja gar nicht sein, wenn man nicht im Stande ist sich dagegen durchzusetzen.Es verfälscht einfach nur den Bewertungsschnitt wenn Leute werten die das ganze Spektakel sowieso dumm finden.Fraglich wie dumm das ist sich den Film dann aber trotzdem anzugucken. Nun gut.Die erste Stunde ist wirklich sehr romantisch und fast kitschig gehalten, allerdings als es grade hart an die Grenze des ertragbaren kommt gibt es einen Umschwung in der Storyline.Bella sieht mit fortschreitender Schwangerschaft immer ausgelaugter aus, am Ende hat man eigentlich mehr das Gefühl eine Figur aus 'The Walking Dead' gegenüber zu stehen.Allem anschein nach wurde glücklicherweise mit Kunstlbut und nicht mit CGI-Blut gearbeitet, was die blutigen Szenen um so besser macht.Die Geburt ist auch sehr gut umgestzt für eine FSK 12, ich habe fast das Gefühl man ist an die wirklich aller äußersten Rände des Gewaltnutzens in einem FSK 12 Film geklettert.Die Story ist spannend gemacht und inszeniert, diesmal wird nicht nur 1 minute gekämpft sondern wesentlich länger und ausführlicher.Die Effekte der Werwölfe sind verbessert, sie sehen nun nicht mehr gaz so sehr wie große Teddybären aus.Die Darsteller sind nicht anders als in den bsiherigen Teilen auch, das ganze wirt allerdings ein klein wenig erwachsener als in den drei Vorgängern.Für mich kommt hinzu das der Regisseur von "Candyman 2" das ganze inszeniert hat, einem meiner liebsten 'Alte Legenden' Horrorfilme.Mein Fazit ist: Für einen Twilight Freund sollte die Umsetzung als gelungen erachtet werden, wenn man dazu ansonsten noch auf Horror steht, kann man sich auch über ein wenig Gewalt freuen, die Darsteller sind in soweit überzeugend wie es bisher immer für ihre Rollen ausgereicht hat und eigentlich sollte man einfach reingehen, außer man mag 'Twilight' nicht.Denn das ist ja quasi gewollte Geldverschwendung wie sie vielerlei Leuten wohl untergekommen sein muss, bei dem ganzen "Twilight ist dumm, ich finde diese Filme so schlecht." - Quatsch.Man sollte seine Meinung haben, aber sich dabei doch bitte nicht rausreden das man sich das ganze ja doch ansehen 'musste'.
10%
Sawyer
geschrieben am 25.11.2011 um 20:25 Uhr
Finde den Film total überflüssig, liegt aber auch daran, dass mich die Reihe als Film und als Buch noch nie begeistert hat.Da ich mit "Buffy" aufgewachsen bin, blutet mein Herz umso mehr, wie dieses Vampir-Thema total kaputt gemacht wird mit den Stephanie-Meyer Gedöns.Buffy hatte zwar damals auch was mit Vampiren und hat sich fallen gelassen, aber sie ließ sich nicht von Männern bestimmen usw.Hier ist eine total unglaubwürdige Charakterin, die genauso blass spielt wie sie aussieht und man weiß spätestens seit den ersten Minuten von Teil 1 (!!!), dass sich Edward & Bella ja soooo seeeehr liiiieben und ich finde es nervig und irgendwo auch armselig, dass man damit Bücher und Filme ewig lange füllen kann und damit die große Kohle macht. Klar, dass damit die jungen Mädels angesprochen werden, die ja am liebsten von einem Vampir totgebissen werden wollen und die sowieso wenig Wert auf eine Handlung legen...Wäre der Film wenigstens noch sinnvoll, aber ich suche diesen Sinn wirklich schon 4 Teile lang. Andere sagen, ich soll nicht mehr weiterschauen, aber wie kommt man nun drumherum. Macht man den Fernseher an, kommt was über den Film, im Kino läuft er massenhaft und im Internet labert jeder darüber. Ich habe mir mein Urteil gebildet und leider Gottes bewegt sich der Vampirmythos in die falsche Richtung.Und warum muss ein kerl ein Waschbrettbauch haben, total blass sein, vielleicht mal ein wenig lächeln und Standard-Sätze rausbringen und damit Kohle schäffeln? Ich glaub, dann hab ich was falsch gemacht.Die Filme leben meines Erachtens nur vom Hype, da schaue ich lieber 10x die Harry Potter Reihe oder mache eine Buffy-Wiederholung aller Staffeln, da habe ich viel mehr davon als von dem Schund.Ein Glück nur noch ein Teil, dann ist endlich Schicht im Schacht.Wundert mich sowieso, dass die ganzen Mädels die Filme noch so toll finden, wenn man bedenkt, dass überwiegend nur die Geldmaschine produziert und wenig Wert auf eine gute Darstellung gelegt wird.
20%
Casi
geschrieben am 24.11.2011 um 19:25 Uhr
"Twilight wird niemals tot sein, denn wir hoffen eher auf ein fünftes Buch von Stephenie Meyers...."- Ähm, sorry, aber das ist ja mal totaler Fangirl-Quatsch: Sogar FANS der Reihe stimmen damit überein das BREAKING DAWN als Buch eine totale Katastrophe ist (und ich kann mir nicht vorstellen das der Film bzw. die 2 FIlme da etwas retten können)!Die Story ist total zerfahren, hirnrissig und unfreiwillig komisch - und das hat nichts damit zu tun ob man nun ein Kerl oder eine Frau ist!
Xenia
geschrieben am 24.11.2011 um 16:41 Uhr
Solch einen blödsinnigen Kommentar habe ich selten gelesen, ich selbst habe natürlich alle Bücher gelesen und muß sagen was für de einen Kitsch ist ( jeder kann seine Meinung haben ) ist für den anderen romantisch, ich habe mehrmals mit den Tränen gekämpft der erste Teil und der vierte sind absolut meine Lieblingsteile ich bin sehr zufrieden mi der Umsetzung des Romans , noch eine Bitte , keiner zwingt irgendjemanden sich Twilight anzusehen, ich denke auch das es eher ein Mädchen Ding ist und Twilight wird niemals tot sein, denn wir hoffen eher auf ein fünftes Buch von Stephenie Meyers....
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