Moviebase Dark Water - Dunkle Wasser (Remake)

Dark Water - Dunkle Wasser (Remake)
Dark Water - Dunkle Wasser (Remake)

Bewertung: 55%

Userbewertung: 70%
bei 76 Stimmen

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Originaltitel: Dark Water (Remake)
Kinostart: 22.09.2005
DVD/Blu-Ray Verkauf: Unbekannt
DVD/Blu-Ray Verleih: Unbekannt
Freigabe: FSK 16
Lauflänge: 105 Minuten
Studio: Touchstone Pictures/Buena Vista
Produktionsjahr: 2005
Regie: Walter Salles
Drehbuch: Hideo Nakata, Kôji Suzuki
Darsteller: Jennifer Connelly, John C. Reilly, Tim Roth, Dougray Scott, Pete Postlethwaite, Camryn Manheim, Ariel Gade, Perla Haney-Jardine, Debra Monk, Linda Emond, Bill Buell, Elina Löwensohn, Warren Belle, Simon Reynolds, Kate Hewlett, Jennifer Baxter
Hört man auf die Story, so könnte man auf einen guten Horrorfilm hoffen. Besonders der Trailer und die TV Spots versprachen einen überaus guten und spannenden Film. Meiner Meinung nach sollte man jedoch nicht mit der Hoffnung ins Kino stürmen, der Titel „Dark Water“ wäre irgendwie recht am Platz. Überhaupt stellt man sich oft die Frage, was es denn mit diesem dunklen Wasser auf sich hat, denn man bekommt fast keines zu sehen. Die Spots zeigten wirklich bereits ¾ der gesamten Szenen, in denen Wasser vorkommt. Irgendwie kam ich mir ein wenig verarscht vor, schließlich gibt es keine gute Sequenz, die man nicht bereits in den unzähligen Trailer und Spots zu Gesicht bekam. Überhaupt gibt es keine einzige Szene im Film, die einem im Gedächnis bleiben würde. Es passiert einfach zu wenig und man setzt alle Hoffnungen die man hat, darauf, dass wenigstens gegen Ende ein WOW-Effekt zum Vorschein kommt, aber stattdessen wird der Film absolut kitschig. Ich fand das Ende sogar richtig mies, um ehrlich zu sein.

Der Film ist auch nicht mit dem Begriff Horror zu krönen, denn das Ganze ist ein einziges Familiendrama. Entweder man dreht ein normales Familiendrama, oder einen Horrorfilm um ein verfluchtes Haus, aber bitte keine unpassende Kombination! Hätte man aus dem Film nur ein Drama gemacht, wäre es vielleicht ziemlich anschaulich gewesen. Aber letztendlich ist es nicht das geworden, was man sich zu erhoffen vermag. Ich frage mich ja doch, was die Macher mit dem Film erreichen wollten. Warum wurden in den Spots alle interessanten Szenen gezeigt? Genau, um die Leute ins Kino zu locken, sonst hätte der Film womöglich noch weniger eingespielt, als er es ohnehin schon tat. Allerdings hat mich die ziemlich hübsche Hauptdarstellerin Jennifer Connelly ziemlich positiv überrascht, aber sowas habe ich nach anderen Filmen (z.B. House of Sand and Fog u.a. mit Ben Kingsley) mit ihr auch nicht anders erwartet. Sie spielte an einigen Stellen wirklich klasse. Zum Beispiel bei etlichen Auseinandersetzungen mit ihrem Mann, Emotionen und sonstige Gefühle.

Dahlias kleine Tochter ist vom Charakterzug ein bisschen zu langweilig/ uninteressant geraten. Am ehesten kann man sie vielleicht mit Aidan aus The Ring 2 vergleichen. Es gibt schon einige Momente, in denen sie ziemlich gut rüber kommt. Andererseits wirken viele Handlungen ziemlich emotionlos und unecht. Die Kamerafahrten sind bis auf einige Stellen recht geglückt, machen Dark Water im Ganzen aber auch nicht besser. Der Film ist ehrlich gesagt von Anfang an ziemlich langweilig und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Kinobesucher spätestens in der Pause nach Hause flüchten wollen.

In der 1. Hälfte des Films konzentrierte man sich hauptsächlich auf die Konfrontation zwischen Dahlia und ihrem Mann. Die Szenen in denen Dahlia mit ihrem Vermieter das neue Apartment besichtig sind so übertrieben und überflüssig in die Länge gezogen, dass ich schon halb wahnsinnig wurde. Ihr wurde jeder einzelne Raum im ganzen Haus bis aufs kleinste Detail gezeigt und erklärt. Wer benötigt sowas? Immerhin ist der gesamte Film schon eine ziemlich kurze Sache und dann verbringt man die Hälfte damit, einer Frau das Haus von vorne bis hinten zu zeigen? Das interessiert keinen Menschen. Das Publikum will schließlich auf seine Kosten kommen. In dieser Phase haben sogar einige Gags den Weg in den Film gewagt, welche aber allesamt nicht zünden können. Dark Water kann an einigen Stellen eine gewisse Spannung aufbauen, doch gegen Mitte/Ende verlaufen diese schon geringen Momente fast im Sande. Es gibt viele Szenen in denen sich etwas Atmosphäre aufzubauen scheint, man denkt es passiert gleich etwas, aber dann wird das Ganze wie gesagt gleich verworfen. Z.B. sieht man Jennifer Connelly in einer Szene mit dem Lift nach oben fahren. Plötzlich wird die Musik gruseliger und man sieht ausserhalb der Scheibe eine Person und man denkt "Na endlich, es passiert mal etwas“. Dabei stellt sich kurze Zeit später heraus, dass diese Person nichts anderes war, als ein Mitbewohner der auch mit dem Lift fahren wollte. Sowas ist ja ganz nett und okay, aber diese Zufälle sind im ganzen Film vorhanden und irgendwann reicht es mal. Eigentlich wartet man die ganze Zeit nur auf den Moment an dem etwas Spannendes passiert.

Um noch einmal auf die Wasserszenen zurückzugreifen, welche ja eher uninteressant aussahen: In The Ring 2 sah man auch einige Wasserszenen, diese waren allerdings richtig klasse gemacht und kamen wirklich "nass" rüber. Irgendwie kam es mir so vor, als wenn ein paar oder zumindest eine Wasserszene des Trailers fehlte. Die letzte Szene im Film war zwar nett, aber ja doch relativ kitschig. Ich glaube nicht, dass sich die Zuschauer so ein Ende erhofft hatten. Ab einem gewissen Zeitpunkt wirken viele Handlungen und Elemente einfach nur noch lächerlich und aufgesetzt. Natürlich setzt auch Dark Water auf ein weibliches Geisterwesen, welches Liebe und Anerkennung sucht. Wenn man die kleine Natasha aber mit den Kontrahenten aus The Ring und The Grudge vergleichen müsste, würde Dark Water sicherlich den Kürzeren ziehen. Auch Pete Postlethwaite konnte mich nicht positiv einstimmen. Sein Charaktere war mir einfach zu unsymphatisch. Wer Dark Water das Original kennt, darf keine großen Hoffnungen auf neue Handlungsstränge oder sonstige Verbesserungen setzten. Mann bekommt eben Altbekanntes, zwar gut umgesetzt, aber eben teilweise ziemlich überzogen. Klar, eigentlich hätte man eher wissen müssen, dass einen hier kein waschechter Horrorfilm erwartet. Das The Ring Remake beweist jedoch, dass man mit einer richtigen Idee und einem guten Regisseur durchaus etwas aus einer langatmigen Story herausholen kann.

80%
SIR_SÄPP
geschrieben am 28.11.2010 um 15:00 Uhr
Hey.Hab den Film die Nacht zum wiederholten male gesehen und muss sagen,das ich ihn echt gut finde!es ist schön psychomäßig und nicht zu extrem verdreht..von daher...Ich würde den Film empfehlen! =)
60%
Mystery
geschrieben am 07.04.2008 um 21:00 Uhr
Besser als der Durchnitt:Dark Water hat mich schon ein weniger oer sogarmehr enttäucht. Die ganzen Fragen die offen bleiben stören mich zu tiefst. Wie oben schonmal erwähnt: Was hat es mit dem schwarzen Wasser auf sich? Was ist mit der Mutter passiert die zum Schluß urplötzlich verschwand? Hat der Geist des Mädchens sie mit genommen? Wieso wollte der Geist des Mädchens die Tochter der Mutter umbringen??? So weit ich weiß waren der Geist und die Tochter freunde oder? Und aufeinmal will der Geist die Tochter ertränken??? Fragen über Fragen ie offen bleiben und meiner Meinung nach eher ein langweiliger Film. man wartet auf Spannung und erst richtig zum Schluß sieht man das Geistermädchen erst richtig... und ich betone: ERST ZUM SCHLUß. Leider bekommen so Filme wie ark Water immer wieder gute Bewertungen un wird weiter empfohlen dabei vergisst man die wirklich guten Filme zB Pans Labyrinth obwohl mir da er schluß auch nicht ganz gefählt aber der Film ist zu verstehn. Ein Horrorfilm ist das nicht ich bin eher für ein drama. Ich liebe Mystery Filme aber dieser hat mich wahrlich enttäucht.Nehmen wir zB Final Destination. 3 Filme, 3mal Teenager die versuchen dem Tot zu entkommen. Doch auch in diesen Filmen weiß man echt nicht wie und warum das passiert oer wieso grae der sterben muss. Für mich enttäuchung pur. Aber das Thema hier ist ja Dark Water und wenn ich ehrlich bin würde ich diesen Film nicht weiter entpfehlen und ich kenn mich aus mit Fantasy und Mytery Filmen. Für mich macht ein Mystery Film folgendes aus:- Grussel- Eine super Geschichte- SpannungDas sind die 3 wichtigsten Dinge wobei es ankommt.Meine Dark Water Punkte:Grussel 4 von 10Geschichte 7 von 10Spannung 4 von 10Ein Film der nicht mal in die Nähe der guten Mystery-Grusselshocker kommt.The Frightners ist ein Film der bei mir zB fast volle Punktzahl bekommt. Daran sollten sich manche Filme wie Dark Water oder Final Destination mal ein Beispiel nehmen.
20%
Freier Filmkritiker
geschrieben am 02.03.2007 um 13:00 Uhr
Alles was passiert wäre eigentlich in einer halben Stunde erledigt. Zum Schluß bleiben Fragen offen. Wenn man so lange geduldig vor der Kiste hockt erwartet man mehr. Erst Groß und langatmig anfangen und dann ohne richtige Erklärung aufhören. Was soll das??? Was es mit dem Wasser auf sich hat bleibt bis zum Schluß ungeklärt. Wer wohnte noch bei dem Mädchen ein Stockwerk höher das immer wieder auftaucht? Wurde es umgebracht? Also die Bilder sind sehr atmosphärisch gelungen ansonsten zieht sich das Ding hin und enttäuscht nach langem und hoffnungsvollem warten.
10%
MK Muad´Dib
geschrieben am 11.02.2007 um 08:00 Uhr
Und schon wieder wird ein Japanischer Kult Horror Streifen gerremaked,und wieder kann man dazu sagen absolut grottig.Die Spannung des Originals(übrigens der selbe Titel)bleibt sowas von auf der Strecke das habe ich selten gesehen.Ich glotz mir die Ami Kopien nur zum lachen an,ich frage mich was die Japaner dazu sagen das die Amis so eine dreistheit haben diese Filme nahezu 1-1 zu kopieren und mit graupigen Schauspielern zu versehen und damit einen komerziell grösseren Erfolg haben.Das bedeutet das die Amis die dicke Kohle für solche RAUBkopien abkassieren weil die Remakes dickstens im Kino laufen und die superben Originale in der Videothek verstauben.Also ein richtig grosses PFUI TEUFEL.
70%
xxthoragxx
geschrieben am 04.02.2007 um 18:00 Uhr
Es ist eine andere Art von Horror, die auch sehr interessant ist. Mal was neues, als immer massenmörder die eine Frau nach dem anderen aufschlitzen. Leider fehlt schon irgendwo einpaar Stellen, wo man erschrocken zusammen zuckt. deswegen, eine 70...
80%
Geisterstory-Fan
geschrieben am 25.08.2006 um 06:00 Uhr
Mensch, Mensch... da sieht man, mit was für einem "hollywood-benebelten" Publikum man es hier wieder zu tun hat! Dass der Film The Ring ähnelt hat sicherlich seine negativen Seiten. Aber auf der anderen Seite muss man vom background her wissen, dass in Asien die Geschichte vom unruhigen Geist des Toten, dessen Leiche bislang noch nicht aufgefunden wurde, und der solang umherschweift, bis jemand seinen Ort und seine Geschichte entdeckt, sehr beliebt ist und schon in Erzählungen aus den vorigen Jahrhunderten auftaucht. Und auch das Mädchen mit langen schwarzen Haaren im Gesicht ist keine Erfindung von den Ring-Machern, sondern ist eine beliebte Darstellung von Schreckgespenstern u.a. in Japan. The Ring hat dieses Schema somit auch nur "kopiert". Lediglich als erstes in unserem cinematischen Zeitalter, aber sonst finde ich dark water mindestens genauso spannend wie the ring:Die "Wasser-Zeichen" sind metaphorisch und äusserst gelungen; die Stimmung düster; die Mutter im Stich gelassen von allen; der Film insgesamt beängstigend.Und wer behauptet, das Muster mit dem Geistermädchen und dem Fluch sei ausgelutscht, dem sei gesagt, dass das Muster mit Outlaw-Helden, Mafia-Bossen, Cops oder kämpferischen MartialArts-Tanten genauso ausgelutscht ist, darüber aber keiner so dermaßen meckert wie über die asiatischen Figuren aus gespenstischen Urerzählungen. Mal wieder typisch für diejenigen, die sich von Schlitzaugen auf dem Cover abschrecken lassen.Von mir kriegt der Film eine 80. Wenn es nicht wieder mal so ein bescheuertes Hollywood-Remake wäre, würde es noch mehr kriegen.
30%
Dr_Gonzo_
geschrieben am 04.08.2006 um 16:00 Uhr
wo war die spannung? wo der gruselfaktor?!das beste am film: jennifer connelly. unglaublich erotische frau, allein dafür 30 punkte@PennywisesMädchen-kyda: ja, er ist kein "splatter-horror" ...er ist gar nix !wenn du den gruselig findest, dann schau dir mal "the ring" an, am besten nachts und allein
30%
Damon Fry
geschrieben am 29.07.2006 um 02:00 Uhr
Die Story von "Dark Water" scheint mir doch sehr bei "The Ring" abgekupfert zu sein. Ich kenne mich leider nicht mit den Originalen der beiden Filme aus, so kann ich auch nicht mit Sicherheit sagen wer hier bei wem geklaut hat.Sonderlich begeistert hat mich der laue Grusel bei "Dark Water" jedenfalls nicht und wer "The Ring" gesehen hat, kann von diesem Filmchen mit bestem Gewissen die Finger lassen.
100%
PennywisesMädchen-kyda
geschrieben am 24.07.2006 um 14:00 Uhr
ich kann mich der Bewertung überhaupt gar nicht anschließend. Der Film "Dark Water" ist beklemmend gedreht, hat super gruselige Szenen und ist eben kein typischer "Splatter Horror". Das in dem Trailer die meisten Hammer Szenen schon vorkommen, dafür kann der film doch nichts =)... Ich persönlich liebe die ganze Story und finde die Charaktere absolut überzeugend dargestellt. Ich liebe Horrorfilme, bin aber Fan von etwas Besonderem. Und dieser Film ist etwas Besonderes. Er geht über das "Genre" hinaus!!!
30%
Edna
geschrieben am 14.07.2006 um 18:00 Uhr
Also sehr zu entpfelen ist dieser Film nicht da die spannung fehlt aber ansonsten kann man sich den Film einmal anscheun
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Nope
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