Moviebase Open Water

Open Water
Open Water

Bewertung: 76%

Userbewertung: 55%
bei 59 Stimmen

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Originaltitel: Open Water
Kinostart: 30.09.2004
DVD/Blu-Ray Verkauf: 14.03.2005
DVD/Blu-Ray Verleih: Unbekannt
Freigabe: FSK 12
Lauflänge: 77 Minuten
Studio: Plunge Pictures / Universum Film
Produktionsjahr: 2003
Regie: Chris Kentis
Drehbuch: Chris Kentis
Darsteller: Blanchard Ryan, Daniel Travis, Steve Lemme, Saul Stein, Estelle Lau, Michael E. Williamson, Cristina Zenarro, John Charles
Das durch die Arbeit etwas gestresste Ehepaar Susan und Daniel genehmigt sich einen Urlaub auf den Bahamas. Doch der entspannende Urlaub wird plötzlich zum Kampf ums nackte Überleben, als die Beiden nach einem Tauchausflug auf hoher See vergessen werden. Zum einen kriegen sie sich zunehmend in die Haare und zum anderen befinden sie sich in haiverseuchten Gewässern.

Open Water ist wohl der Albtraum jedes Hobbytauchers. Regiesseur Chris Kentis hat bei einem Budget von nur 130.000$ etwas Beachtliches abgeliefert. Am ehesten könnte man den Film mit „The Blair Witch Project“ vergleichen, der ebenfalls mit Handkamera gedreht wurde und trotz des Fehlens jeglicher Special Effects eine beachtliche Spannung aufbauen konnte. Susan (Blanchard Ryan) und Daniel (Daniel Travis) sind die Hauptakteure im Film und wollen sich nach langen, arbeitsreichen Monaten endlich mal wieder einen Urlaub gönnen. Warum also nicht nach Hawaii und einen schönen Tauchausflug planen. Man erahnt es schon: das Ganze endet in einem Fiasko…

Blanchard Ryan und Daniel Travis liefern eine erstaunliche schauspielerische Leistung ab. Ihr Kampf im Meer wirkt niemals aufgesetzt, die Dialoge sind passend und die Aktionen stets realistisch umgesetzt. Das müssen sie auch, denn der Film spielt zu 90% an dem gleichen Schauplatz, weshalb speziell die Dialoge und Aktionen der Darsteller sitzen. Dabei mussten sie beim Dreh einiges ertragen, was man ihnen auch deutlich anmerkt. Einige Aufnahmen fanden bei über bis zu 50 Haien statt.

Chris Kentis hat es geschafft, das Meer in jeder erdenklichen Farbkomposition zu filmen. Gedreht wurde, wann das Meer es wollte, nicht zu einer festgelegten Uhrzeit. Zu Beginn startet der Film recht langatmig, wird dann aber von Minuten zu Minuten immer fesselnder. Man kann mit den Akteuren mitfühlen, da der Film mit den Urängsten des Menschen spielt. Allein auf dem Meer und dazu noch eine Meute hungriger Haie um sich. Die beklemmende Atmosphäre wurde perfekt eingefangen und endet mit einem ergreifenden Schluss. Mehr lässt sich hier leider nicht verraten.

Wirklich erstaunlich, was man mit einem geringen Budget und guten Darstellern alles anstellen kann. Open Water ist ergreifender und spannender Psycho-Thrill, bei dem man sich perfekt in die Akteure hinein versetzen kann. Jeder, der im nächsten Urlaub gedenkt, einen Tauchausflug zu buchen, wird sich das nach diesem Film wohl lieber noch einmal überlegen.

50%
Necro
geschrieben am 11.09.2009 um 22:00 Uhr
Hm, interessant war er ja schon.Doch sollte man als Taucher schon wissen, dass man mit seinem Messer und seiner Hand ein unübersehbares Lichtzeichen geben kann. Im trüben Spätnachmittag mit der Taucherbrille wackeln, bringt dann auch nicht mehr viel.Der Tod des Mannes war mir auch etwas unklar, aber naja, was wäre ein "Horror"film ohne Dramatik.
80%
Tom SAWyer
geschrieben am 15.06.2009 um 22:00 Uhr
Das ist für mich mal Horror, wie er im Buche steht, der echter und erschreckender nicht sein kann!
20%
Olli
geschrieben am 27.04.2008 um 15:00 Uhr
Der Film strahlt eine langeweile aus die an dem schlechten Look des Films liegt. Die zeitweise aufkommende spannende Atmosphäre wird durch ein schlechtes Spiel der Schauspieler zerstört. Alles in allem nur 20%, 10% davon wegen der Grundidee, die ganz OK ist.
80%
Paranoid Android
geschrieben am 29.03.2008 um 11:00 Uhr
Gutes Filmchen, das die orginelle Grundidee solide umsetzt - im technischen wie auch dramaturgischen Kontext. Meinereiner war jedenfalls mehr als positiv überrascht, als ich aus Langeweile durch Deutschlands Fernsehlandschaft zappte und bei "Open Water" hängen blieb. Und obwohl ich es verabscheue, wenn Filme mit handelsüblichen Digitalkameras abgelichtet werden, störte mich dieser Punkt in keinster Weise. Ich würde sogar behaupten, das hiesige Machwerk funktioniert nur wegen dieser Präsentationsform. "Blairwitch Project" ödete mich nur an, "Open Water" konvertierte mich dann doch noch mal zum Digitalglauben. Mal schauen, ob mich "Cloverfield" vom Pfad der vermeintlichen Erleuchtung abkommen lässt und wieder zum Analog-Anbeter macht.
90%
Robin
geschrieben am 23.08.2007 um 17:00 Uhr
Hallo Lynn!,Haie greifen absolut an. Das liegt aber nicht daran, dass sie böse sind sondern an ihrem Instinkt. Allein aus Neugier beißen sie auch mal in eine Taucherausrüstung oder in irgendetwas anderes was im Meer treibt (z.B. ein weggeworfener Gegenstand). Sicher kann auch ein Hai an einem Taucher vorbeischwimmen ohne anzugreifen. Man sollte sich am besten ruhig verhalten und sich nicht bewegen. Fakt ist aber auch dass Haie auch Menschen angreifen und fressen und in einen förmlichen Blutrausch geraten können. Fakt ist auch, dass während des Krieges ganze Schiffsbesatzungen die durch Angriffe im Meer trieben inerhalb sehr kurzer Zeit von Haien getötet wurden. Das kann man auf ca. 10.000 wissenschaftlich belegten Internetseiten nachlesen. Also deine Frage "greifen Haie jetzt an oder nicht" ist ziemlich naiv.
30%
Lynn
geschrieben am 27.07.2007 um 12:00 Uhr
Die einen sagen haie greifen an die anderen wiederum sagen haie greifen nicht an, wasn nun??Das ende fand ich blöde...hab mich wach gehalten weil ich das ende sehn wollte und dann das :( wie uncool
80%
Freier Filmkritiker
geschrieben am 16.04.2007 um 18:00 Uhr
Einwandfreier Film mit absoluter Top-Idee. Aufgrund der niedrigen finanziellen Mittel ist die Bildqualität nicht besonders ist aber in diesem Falle nicht so tragisch da man ja froh ist wenn mal wieder etwas neues im Horror-Genre passiert. Der Film war weltweit sehr erfolgreich. Der Zweiter Teil ist noch besser. Also: Anschauen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
10%
Eddy
geschrieben am 21.01.2007 um 20:00 Uhr
Der Film dümpelt im wahrsten sinne des wortes vor sich hin!
10%
Damon Fry
geschrieben am 29.07.2006 um 02:00 Uhr
Ich habe selten etwas langweiligeres gesehen. "Open Water"ist die reinste Zeitverschwendung. Diesem Film fehlt es an Spannung, Atmosphäre und einer Umsetzung die ich mir bei der Grundidee gewünscht hätte.
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