Moviebase Captivity

Captivity
Captivity

Bewertung: 15%

Userbewertung: 30%
bei 68 Stimmen

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Originaltitel: Captivity
Kinostart: Unbekannt
DVD/Blu-Ray Verkauf: 07.02.2008
DVD/Blu-Ray Verleih: Unbekannt
Freigabe: FSK 18
Lauflänge: 77 Minuten
Studio: Firsight / Square One Entertainment
Produktionsjahr: 2006
Regie: Roland Joffé
Drehbuch: Larry Cohen
Darsteller: Elisha Cuthbert, Daniel Gillies, Pruitt Taylor Vince, Laz Alonso, Anelia Dyoulgerova, Rebekah Ryan, Michael Harney, Maggie Damon, Chrysta Olson, Carl Paoli, Trent Broin, Olivia Negron, Elijah Runcorn, Remy Thorne

Cuthbert, Elisha. Dem einen oder anderen bekannt aus der romantischen Komödie „Tatsächlich… Liebe“, dem heißen Horrorremake „House of Wax“ oder dem lustigen „The Girl next Door“. Die hübsche Blonde nahm dann auch die Rolle des schönen Models Jennifer in Joffés Werk CAPTIVITY an – und versagt damit auf ganzer Linie. Das Scheitern des Films aber liegt nicht nur an der Leistung der hübschen 25-Jährigen – sondern vielmehr an einer völlig belanglosen Geschichte und einer stümperhaften Inszenierung.

Das Supermodel Jennifer Tree wird von einem psychopatischen Serienkiller entführt, in einer Zelle gefangen gehalten und von ihrem Entführer psychisch gefoltert. Auf ihrer verzweifelten Suche nach einer Fluchtmöglichkeit entdeckt Jennifer, dass sich unmittelbar neben ihrem Gefängnis eine weitere Zelle befindet, in der ein Unbekannter namens Gary (Daniel Gillies, House of Wax) festgehalten wird. Den beiden gelingt es, sich heimlich zu verständigen und schließlich gemeinsam aus ihrem Verlies auszubrechen. Doch ihr Fluchtversuch scheitert, der Entführer scheint ihre Pläne durchschaut zu haben… Das gemeinsame Schicksal schweißt Jennifer und Gary zusammen und schließlich verliebt sich Jennifer in den Leidensgenossen, es kommt zu einer leidenschaftlichen Affäre. Was Jennifer jedoch nicht ahnt: Gary ist Teil des perfiden Spiels, das der Killer mit ihr spielt. Eine nervenauf- reibende Serienkillergeschichte, bei der das grausame Katz- und Maus-Spiel, das der Killer mit seinem Opfer spielt, im Mittelpunkt steht.

CAPTIVITY besitzt eigentlich gar keinen Anfang – und auch kein Ende. Eigentlich auch keinen Mittelteil mit Höhepunkt. Der Film besitzt einfach nichts Sehenswertes – außer Fräulein Cuthbert. Aber dafür muss man sich ja nicht gleich einen Film besorgen, wozu gibt es schließlich das Internet? Nun, irgendwie muss das Ding ja beginnen. Das tut es dann auch mit einer Folterszene, die bereits einen Vorgeschmack auf das noch Kommende liefern soll. Blut spritzt, Gips fließt, und geschrien wird auch. Dann befindet sich der Zuschauer auch schon im Leben des Models Jennifer Tree. Frei nach Hape Kerkeling besteht ihr Leben im weitesten Sinne aus Arbeit, Arbeit, Arbeit. Hat sie dann doch mal frei, gönnt sie sich einen erholsamen Abend in einer Bar – und wird noch mit dem ersten Trink betäubt. Sie wacht auf und findet sich in einem Gebäude wieder. Es gibt kein Entkommen.

Auf Spannung wollte Regisseur Roland Joffé wohl gänzlich verzichten. In keiner Sekunde keimt etwas in der Richtung auf. Stattdessen präsentiert er uns perverse Folterspielchen, mies geklaut vom Kulthit „Saw“ und noch schlechter kopiert. Jennifer tut alles daran, die Freiheit zurück zu bekommen, aber vergebens. Leider auch für den Zuseher. Das Haus bietet anscheinend so viele Winkel und Türen, dass man bald selber nicht mehr nachvollziehen kann, durch welches Hintertörchen denn der Killer schon wieder Einzug erhalten hat. Wenn das wenigstens nur nerven würde, wäre es ja noch nett. Aber es ermüdet zusätzlich auch noch. Und das ist tödlich.

Durch einen ungemeinen Zufall stellt unser Hauptcharakter bald fest, dass in einem Zimmer nebenan noch jemand gefangen gehalten wird. Schnell versucht man, gemeinsam die ausweglose Situation so gut es geht zu meistern. Umso erstaunlicher in Anbetracht der Lage, dass dann noch Zeit für ein Schäferstündchen und weitere Liebkosungen bleibt. Logisch scheint das nicht, denn wer hat schon Sinn für sexuelle Bedürfnisse, wenn das eigene Leben auf dem Spiel steht? Aber wahrscheinlich wussten auch die Drehbuchautoren, die ansonsten nicht allzuviel Kreativität in ihr Skript einbrachten, dass sich Sex nunmal gut verkauft – noch dazu mit einer so hübschen Schauspielerin.

Doch auch diese Tatsache bewahrt CAPTIVITY nicht vor dem totalen Versagen. Gähnende Langweile, Gott sei Dank nur schüchterne 71 Minuten lang (ein Pluspunkt für den Film), der Score – vor allem bei der Einführung – wirkt deplatziert, genau wie die Schauspieler, die einen grottenschlechten Film mit einem wahnsinnig genialen Finale inklusive fulminanten Plottwist (Achtung: Ironie!) auch nicht mehr aus der Schlinge ziehen können. Vermurkst, vergeigt, verschenkt.

Bei einigen Filmen, die nicht besonders gut abschneiden, kann man vielleicht im Nachhinein sagen: Potential war ja da. Das trifft auf CAPTIVITY nicht zu. Wer sich so dreist und dabei so verdammt uninspiriert bei anderen Genrevertretern vergreift, muss sich nicht wundern, dass er eine gehörige Bauchlandung hinlegt. CAPTIVITY gehört somit in die Ecke: Wir waren doof und hatten zu viel Geld.

>> verfasst von Janosch Leuffen

10%
Horrorfreak
geschrieben am 25.05.2010 um 22:00 Uhr
Ekletizismus pur. Dieser Film pisst auf die Gräber von Legenden. Die Folterszenen sind sinnlos, viel zu blutig und die Geschichte ist so dermaßen abgekupfert das der Regiesseur gleich auch noch den Titel hätte stehlen sollen, dann wäre der Diebstahl geistigen Eigentums nicht ganz so Hinterhältig gewesen. Der Film an sich konnte mich nicht begeistern, viel zu lange ziehen sich die einzelnen Szenen, die Geschichte ist so verwirrend das man noch nichtmal als Studierter durchblickt und man fragt sich, warum man dem ansprechenden Titel und dem gut gemachten Cover vertraut hat. Für die Liebhaber dieses Schweineeimers habe ich noch einen Tip. Are you scared, genauso geklauter Schwachsinn. Da bleib ich lieber beim Original.
80%
manu
geschrieben am 15.03.2010 um 03:00 Uhr
Ich fand den Film unterhaltsam, spannend und actionreich. Es ist jetzt nicht der Knallerfilm aber man kann ihn sich aufjedenfall anschauen....
30%
Tom SAWyer
geschrieben am 15.06.2009 um 16:00 Uhr
Da probiert jemand auf den SAW-Erfolgszug aufzuspringen, ist aber mächtig danaben gelandet.Fängt vielleicht vielversprechend an, aber Minute für Minute wird klar, dass dies ein Film ist, dessen Ende man sich sehnlichst herbeiwünscht!
30%
TransistoR
geschrieben am 04.02.2009 um 23:00 Uhr
Captivity.. naja, was soll man sagen? - Schlecht, keinesfalls, aber leider viel zu schnell durchschaut und somit ist die Spannung recht schnell raus. Manche der Folterszenen öden einen auch einfach nur an, denn wie oft hat man sowas schon gesehen? Schade eigentlich, hätte ansonsten ein echt starker Film werden können.
90%
pad
geschrieben am 17.01.2009 um 22:00 Uhr
ich bin wieder mal anderer meinung als der rest. ich fand den film äussert gelungen, die darsteller passend und an fehlender spannung hab ich nicht bemerkt. gebt dem streifen ne faire chance und schaut ihn euch an. die minuspunkte gibts dafür das die laufzeit etwas mager war.
60%
Hellhammer
geschrieben am 30.07.2008 um 23:00 Uhr
Der Film ist mit Sicherheit kein Oberhammer und doch finde ich gefallen an ihm. Elisha Cuthbert spielt ihre Rolle sehr Gut, nur Dialoge wie "Es tut mir Leid" nerven.Den Vergleich mit Saw finde ich allerdings eher unpassend.
30%
derLars
geschrieben am 19.06.2008 um 00:00 Uhr
Das war wohl nichts. Obwohl ich ihn nicht ganz so zerreißen würde, wie einige meiner Vorkritiker (ich glaube meine Schmerzgrenze für schlechte Filme liegt etwas höher) muss ich doch sagen, das während des ganzen Films nie wirklich so etwas wie Spannung aufkommen wollte.Keine Idee ist wirklich neu und auch die bewusst ekelhaften Effekte sind so unspektakulär inszeniert, dass ich hier mal Selbstzweck unterstelle. Ein Film, den man sich für billig in der Videothek leiht, um ihn nach einmaligem Sehen schnell wieder zu vergessen.Einheitsbrei - ohne jeglichen Höhepunkt.
90%
Christian
geschrieben am 29.01.2008 um 16:00 Uhr
Allein schon der Verglich mit SAW ist meiner Meinung nach echt flach zu sehen. Kein Film kann jemals mit den genial konstruierten blutigen Saw Filmen verglichen werden. Jeder Film hat für sich eine Eigenart. So auch dieser Film mit der hübschen Hauptdarstellerin Elisha Cuthbert. Vielleicht mag der Film nicht blutig genug zu sein, aber zählt sowas denn nur noch ? Meiner Meinung nach hat der Film Errschreckendes und Packendes zugleich. Auch ist er wirklich spannend aufgebaut mit Fallen, die teilweise echt unter die Haut gehen. Dieser Film hat allein schon aufgrund der überaschenden Wende in der Mitte des Films die 90% verdient. Auch wegen dem packenden Finale. Außerdem möchte ich darauf aufmerksam machen, dass der Titel allein schon Gefangenschaft bedeutet. So sollte man in dem Film nicht mehr als dieses Thema erwarten. Fazit: Authentisch darstellende selbstbewusste Hauptdarstellerin mit wirklich spannendem Kammerspiel!
30%
Wild Wing
geschrieben am 28.01.2008 um 18:00 Uhr
Hmm,so zermürbend wie er hier dargestellt wird, fand ich ihn nicht.Klar ist die Kritik wegen Anfang/Ende/Bau des Hauses gerechtfertigt, und zu keiner Zeit kommt man in die Angsttrance wie in SAW, allerdings ist doch ein wenig Spannung im Mittelteil dabei, ausserdem sind die Schauspieler nicht schlecht, da gibts ganz andere die auf ihrem Gebiet versagen.Die Folterszenen sind reine psychische Strapazen,die doch ziemlich heftig sind.Auf diesem Gebiet punktet der Film ebenso.Dennoch: Lieber nochmal den alten SAW rauskramen,als auf Captivity (fälschlicherweise) als riesen Meisterwerk zu bauen.
40%
Kakaomaus
geschrieben am 28.01.2008 um 14:00 Uhr
Captivity ist tatsächlich kein Meisterfilm wie SAW, an dem dieser sich auch noch bedient hat. Aber wenn man einen guten, blutigen Film mit einer hübschen Darstellerin gucken will, der macht keinen Fehler. Alle anderen, die eher auf Details achten und rumnörgeln, lassen besser die Finger davon.Ein unterhaltender, wenn auch flacher Film :)
70%
Chris
geschrieben am 28.01.2008 um 11:00 Uhr
Roland Joffe eher bekannt für anspruchsvolle Dramen und mit 2 Oscar - Nominierungen im Gepäck, drehte mit "Captivity" seinen allerersten Genrefilm und der ist ihm ganz gelungen, obwohl die erste Fassung ein reiner Psychothriller war und die wenigen derb brutalen blutigen Einlagen erst später reinkamen, weil dem Studio erstere zu konventionell war. "Saw" und Co. haben es vorgemacht und so bedient sich auch "Captivity" an dem Kuchen von Folter und Terror.Im ganzen ein recht sehenswerter Film, der vor allem mit seiner visuellen Gestaltung zu überraschen weiß.
10%
Sascha
geschrieben am 28.01.2008 um 10:00 Uhr
Grottenschlechter Film!!! Versprechen die ersten Minuten vielleicht noch, ein nettes Folterfilmchen zu sehen zu kriegen, ist´s dann aber auch sehr schnell vorbei mit dem "Spaß" und der mehr als langweilige Teil in der Zelle, Sex, dämlichen Fluchtversuchen usw. beginnt und Spannung kommt tatsächlich KEINE auf. Dazu ein saudummes Ende - !!!ACHTUNG SPOILER!!! erst der 2. Schuß (zwischen die Beine) bring den bösen Buben zur Strecke !!!SPOILER ENDE!!! - Das Beste am Film...er ist schnell vorbei und bleibt nicht weiter im Hirn hängen.
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