Moviebase 300

300
300

Bewertung: 80%

Userbewertung: 90%
bei 132 Stimmen

Jetzt voten:
Originaltitel: 300
Kinostart: 05.04.2007
DVD/Blu-Ray Verkauf: 17.08.2007
DVD/Blu-Ray Verleih: Unbekannt
Freigabe: FSK 16
Lauflänge: 116 Minuten
Studio: Atmosphere Entertainment / Warner Bros.
Produktionsjahr: 2007
Regie: Zack Snyder
Drehbuch: Frank Miller, Zack Snyder
Darsteller: Gerard Butler, Lena Headey, Dominic West, David Wenham, Vincent Regan, Michael Fassbender, Tom Wisdom, Andrew Pleavin, Andrew Tiernan, Rodrigo Santoro, Stephen McHattie, Kelly Craig, Marie-Julie Rivest, Peter Mensah, Dennis St John, Neil Napier, Kwasi Songui, James Bradford, Andrew Shaver
Bereits der Trailer trieb so manch einem vor Freude und angespannter Erwartung die Tränen in die Augen. Die nach Sin City nächste Verfilmung eines Werkes von Frank Miller sollte sein historischer Comic-Roman 300 werden. Eine Zahl, um die sich Sagen und Mythen ebenso wie Tatsachen und Fakten ranken. Sie alle haben ihren Ursprung in der Schlacht an den Thermopylen und dem aufopferungsvollen Kampf 300 spartanischer Krieger gegen die Übermacht eines furchteinflößenden persischen Heeres. Unter Führung ihres Königs Leonidas (Gerard Butler) stellten sich die Spartaner, die bis heute für ihren Mut, ihre Opferbereitschaft und ihren Kampfeswillen als der Inbegriff einer selbstdiziplinierten Kriegerkultur gelten, einem Feind entgegen, den sie nicht besiegen konnten. Das war jedem Einzelnen von ihnen klar, egal mit wieviel Überzeugung und Inbrunst Leonidas das Gegenteil beschwor.

Der Tod auf dem Schlachtfeld als einzige Option. 300 ist Epos und Tragödie zugleich, beides verpackt in einen Look, der sich am treffendsten als eine testosterongeschwängerte Mischung aus propagandistischen Körperkult-Filmen und dem ebenfalls vollständig vor Green Screen abgedrehten Sky Captain and the World of Tomorrow umschreiben lässt. Was Regisseur Zack Snyder hier über 117 Minuten an visuellen Spielereien und bombastischen Larger-than-Life-Bildern abbrennt, sucht im modernen Kino seinesgleichen. Sogar Millers Sin City und dessen überstilisierte Film Noir-Ästhetik ziehen gegen die visuelle Wucht von 300 den Kürzeren. Die moderne Computertechnik macht es möglich, Ideen umzusetzen, die das Genre des Sandalenfilms revolutionieren wird.

Dabei ist das Endprodukt eigentlich überhaupt kein Film im Sinne von Klassikern wie Spartacus oder Gladiator. Snyders Style-Orgasmus kennt nur noch einzelne Szenen, Einstellungen und Bilder. Bereits beim ersten Sehen zerfällt 300 in seine Bestandteile. Und das ist erst einmal wertfrei gemeint, denn eine herkömmliche Dramaturgie würde sich an der Grandezza seiner Optik ohnehin erfolglos abarbeiten. In visueller Hinsicht zieht Snyder sämtliche Register. Surreale Verfremdungseffekte, eine desaturierte Farbpalette, perfekt getimte Licht- und Schattenspiele, Unmengen an CGI-Bombast und Zeitlupen-Aufnahmen. Alles, was dazu beiträgt, die antike Schlachtplatte in ein wahres Fest für die Netzhaut zu verwandeln, wird von ihm auch genutzt.

Synder treibt die Ästhetisierung bis zum Exzess. Sogar das digitale Blut spritzt in 300 mit einer nur noch von japanischen Revenge-Movies übertroffenen Finesse. Dazu nackte durchtrainierte Männerkörper, wohin man blickt. Das kann einen als Normalsterblicher schon gehörig einschüchtern. Mit schmerzverzerrten Gesichtern, fest entschlossen das eigene Leben zu opfern, kämpfen sie bis zum letzten Atemzug für ihre Heimat und ihre Freiheit. Ehrfurchtsvoll, beinahe anbetungswürdig nähert sich die Kamera diesen Kolossen in ihrer martialischen Uniform. Leni Riefenstahl wäre begeistert. Der Vergleich – das gilt es klar festzuhalten – beschränkt sich jedoch ausschließlich auf die Inszenierung. Faschistoides Gedankengut findet sich in Millers Comic-Schlacht nicht. Allein das Gerede von Ehre, Ruhm und der Liebe zur Heimat macht aus 300 noch kein Triumph des Willens für das 21. Jahrhundert.

Denn auch wenn dem Film aus jeder Pore ein unglaubliches Pathos quillt, eignet er sich denkbar schlecht, für eine ideologische Sezierung oder Analyse des politischen Status Quo. Leonidas ist nicht George W. Bush und sein Heer führt keinen Kreuzzug gegen den Terror. Miller beschreibt wie schon in Sin City vielmehr fundamentale Wesenszüge, die sich in uns allen in unterschiedlichem Maße wiederfinden. Er glorifiziert die Würde des Individuums und outet sich damit – so paradox es zunächst klingen mag – ein weiteres Mal als waschechter Humanist und Moralist. 300, der über seine gesamte Laufzeit reichlich Angriffsfläche für spöttische Bemerkungen und gesellschaftlich salonfähig gewordenen Zynismus bietet, mag eine Geschichte erzählen, die dünner als ein Blatt Papier ist. Aber wenigstens steht er fest zu seinem eigenen liberalen Koordinatensystem in einer ansonsten von Relativismus und Opportunismus verseuchten Zeit.

>> verfasst von Marcus Wessel

100%
Volker
geschrieben am 09.05.2011 um 10:04 Uhr
Ich glaube das war der beste Kinobesuch meines Lebens^^Hier stimmt einfach alles: Effekte, Musik, Bilder, Gewalt^^, heroische Story, griechische Mythology.Nein, es müsste jeder diesen Film gesehn haben. 100%
100%
Basti
geschrieben am 30.07.2010 um 14:00 Uhr
Nach einer Handlung sucht man in 300 vergeblich, Dialoge gibt es auch nich viele.Aber wenn man sein Gehirn ausschaltet und auf blutige Metzelein steht (viel mehr gibt es in dehn Film auch nicht).ist der Film echt klasse, sollte man sich als Mann echt mal anschauen.wirklich emfehlenswert.
80%
Tom SAWyer
geschrieben am 16.06.2009 um 18:00 Uhr
Klar ist das irgendwo ein Historienfilm, wenn man so will. Da drückt die FSK gerne mal beide Augen zu, aber 300 ist mal sowas von blutig, dass selbst ich den nicht für unter Achtzehnjährige freigegeben hätte.Und noch dazu: Selbstverständlich ein großartiger Film, der soviel kultige Szenen und Dialoge besitzt.
100%
celifion
geschrieben am 04.08.2008 um 15:00 Uhr
Ich habe mir den Film gerade nach längerer Zeit mal wieder auf DVD angesehen und muss sagen, er gefällt mir jedes mal mehr und mehr. Diese extreme Stilisierung ist reine Geschmackssache, aber Snyders Variante ist reines Heroin. Ich verstehe auch nicht, was die ganze Diskussion um fehlende Story und die Kritik an einer angeblichen Aussage des Film sein soll. Grundlage des Film ist ein Comic, und dessen Grundlage ist das Werk Herodots über den Perserkrieg. Punkt. Ganz offensichtlich geht es im Film auch nicht um eine tolle Story (Wer das erwartet hat, ist selber schuld), sondern um den Kampf von 300 Männern gegen eine Übermacht ohne Aussicht auf Sieg, um Zeit zu schinden für die Aufstellung eines griechischen Bündnisheeres. Und die antiken Werke über die griechischen Kriege sind ja auch nicht gerade von einem überquellenden Realismus gekennzeichnet. Der Film zielt auf grundlegende Empfindungen ab und Instinkte. Und ich kann diese ständigen dämlichen und primitiven Faschismusvergleiche echt nicht mehr ertragen.
10%
Tkayalb
geschrieben am 14.07.2008 um 02:00 Uhr
Nun gut. Alle meine Freunde waren natürlich total gespannt auf dem Film. Ich hatte auch keine Ahnung worum es wohl geht.Vergeblich habe ich nach einem Sinn im Film gesucht.Der gesprächanteil ist gering.Die ´´Menschen´´ verhalten sich wie Tiere. Nur der stärkere Überlebt. Mit verzogener Miene konnte ich nicht verstehen wieso mein Freunde sich bei jeder Metzel Szene gefreut haben un gesagt haben wie geil es ist. Naja da sieht mal wieder wie wenig Leute gehirn haben. Ihnen reicht ne Metzellei .Reden ist was für Langweiler. So ist 300 der dumme Film für Dumme! Ja die Effect sind spitze.Die Kämpfe sind klasse in Szene gesetzt. Aber kann man das Film nennen? Ich versteh diese Bewertungen immer noch nicht. Wie primitv ist unsere Land? Ich will nicht sagen das ich Schlachten nicht mag. Doch fehlt mir jegliche Beziehung zu den Charactern.Sie kommen einem nicht sympatisch vor.Nein, sie wirken nicht mal Menschlich. Bisjetzt habe ich noch keinen vergleichbaren schlechtern Film gesehn. Mein persöhlicher Flop des Jahren. Besitzen sie jedoch wenig Interligenz spricht der Film genau ihnen zu. Hier können sie ihren Tierischen Instinkten freien Lauf lassen
100%
LK
geschrieben am 18.03.2008 um 22:00 Uhr
Super Film.Zwar kein korrekt geschichtlicher Film aber trotzdem gut.
100%
Zenegata
geschrieben am 15.01.2008 um 03:00 Uhr
Echt ein verdammt toller Film IMO, beste Comic Verfilmung, sogar besser als Sin City. Der Queen Gorgo Plot hat mich villeicht ein bisschen gestört denn es machte leonidas zu weich, das gab es im Comic nicht. Aber die überwältigende Darstellung von Xerxes hat das wieder wett gemacht. Einfach nur krass, diese Stimme...und am Ende : Schlachtet sie XDDD und das mit DER Stimme...allein für Xerxes lohnt sich der Film schon aber Story gibt es hier ja ohnehin nicht viel aber das macht DEM Film mal gar nichts aus. Spartaner kämpfen bis zum Tod für ihr Freiheit --- ein Film über echte helden. Und wann immer ein comic von Frank Miller verfilmt wird kann ja gar nichts schiefgehen.
90%
MarkMcGrath1
geschrieben am 15.11.2007 um 12:00 Uhr
Sin City meets Geschichte! Megageiler Film, absolut empfehlenswert!!!!
50%
babylon
geschrieben am 29.10.2007 um 11:00 Uhr
schwarze perser?angloamerikaner als griechen?für mich wirkten beide seiten eher wie ein haufen dämonenals wie angehörige von hochkulturen
90%
AfterDark
geschrieben am 19.09.2007 um 23:00 Uhr
Fast perfekter Film, der coole und patriotische Stil, ganz im Sinne von Sin City, wird aufgegriffen und sogar weiter ausgeführt. Allein der Schluss beinhaltet für mich ein minimales Minuszeichen, wo man ganz im Gegenteil zum Rest des Films etwas unzufrieden ist.
100%
Freier Filmkritiker
geschrieben am 30.08.2007 um 12:00 Uhr
Der Film gehört eigentlich nicht in das Horrorfach trotzdem kommt hier meine Bewertung:Eines vorweggenommen: Wer hier eine umfangreiche Story sucht ist fehl am Platz. Die Haupthandlung bezieht sich auf die Gegenüberstellung und den Kampf von 100.000 Perser gegen 300 Spartaner wie sie sich tatsächlich einmal zugetragen haben soll. Diese Kapfszenen sind so eindrucksvoll in Szene gesetzt, wie in keinem anderen Film. Das Heer der Perser wurde so gewaltig und bedrohlich in Szene gesetzt, dass man wirklich Angst bekommen kann (das ist ja herrlich aufgezeigt). Nur Herr der Ringe kann mit der Größe und Gewaltigkeit eines Heeres noch mitmischen. Die Filmmusik und die audiovisuellen Effekte sind ebenfalls ein Genuss und ziehen euch ins Geschehen wie kaum ein anderer Film. Hier könnt Ihr eure Dolby Digital 5.1 Anlage voll ausschöpfen. Diese Ton-Feinheiten sind allerdings nur mit einer solchen Anlage erfassbar.Seit Ihr auch noch mit einem Großbildfernseher gesegnet, steht einem großen Erlebniss nichts mehr im Wege. Die Bilder sind gewaltig und schön. Ein absolutes Meisterwerk. Auch von TV Movie mit rotem Stern gesegnet. Sucht nicht krampfhaft nach mehr Story da gibts genügend andere Filme. Lasst euch lieber faszienieren von noch nie gesehenen Bildern einem wunderbaren Soundtrack und viel Action. Ein absolutes Meisterwerk!!!
100%
Marcel Zybell
geschrieben am 27.08.2007 um 20:00 Uhr
Wow, ich bin platt. Dieses bildgewaltige Meisterwerk, in dem jede Sekunde scheint, als sei sie einem Kunstwerk entsprungen. Mich hat dieser Film schon am Anfang überzeugt, und hat mich die vollen 112 Minuten an meinen Monitor gefesselt. Mein Film 2007! Das soll erst mal einer nachmachen!
60%
Rudi
geschrieben am 19.07.2007 um 09:00 Uhr
Ich hatte mir von dem Film mehr erwartet, ich hätte nie gedacht das ich soetwas sagen würde aber die Kämpfe fand ich mitunter einfach nur langweilig, wenn z.b. 2 Spartaner in zeitlupe etliche Perser niedermetzeln und dabei immerwieder die selbe Choreographie verfolgen ödet es einfach nur noch an. Genauso der "Showdown" in welchem die Spartaner die eigentlich immer in strenger Schlachtformation kämpften unterm der "Schildkuppel" hervorstürmen um niedergemtzelt zu werden fand ich völlig fehl am Platz, das hätte man weitaus länger und dramatischer gestallten können als es hier der Fall war. Meine Bewertung wäre bestimmt besser ausgefallen wenn ich ohne größere Erwartungen in den Film gegangen wäre aber so kann ich beim besten WIllen nich mehr sprengen lassen
70%
666
geschrieben am 11.07.2007 um 20:00 Uhr
OK, die Story is dünn und auch eher pseudo-historisch. Aber ein Film braucht nicht unbedingt eine gute, komplexe Story um gut zu sein. Der Film bietet dafür einfach geniale Effekte. Die Schlachtszenen sind einfach genial.Der Film ist actiongeladen und unterhaltsam. Das allein reicht für mich für einen guten Film, denn mehr sollte hier auch gar nicht geboten werden.
90%
#12
geschrieben am 19.06.2007 um 19:00 Uhr
Gut, ein Film für den Geschichtsunterricht ist das bestimmt nicht! Dennoch erfüllt der Film denn Zeck wieder etwas begeisterung für die Sandaletten Filme herbei zu Zaubern!!Dieser Film ist alles andere als Historisch, obwohl eigentlich alle Figuren Menschen darstellen sollen, sieht so manch ein Perser (z.B. Der Große in Ketten gelegte Monster-Perser von denn Persischen Unsterblichen) mehr einem Bergtroll aus "Der Herr der Ringe" ähnlich! Dennoch schafft es der Film nie zu langweilen! Wer jetzt denk das ein Schlachtfest nach dem anderen folgt liegt falsch.... Die Geschichte von könig Leonidas wird immer wieder durch die Geschichte seiner Frau unterbrochen!!
30%
Dorschten
geschrieben am 23.04.2007 um 00:00 Uhr
ja hmm, ich weiß auch nicht so recht, was ich zu dem film sagen soll. auf der einen seite der wirklich hervorragende audiovisuelle teil mit atemberaubend gut choreographierten kampfszenen und auf der anderen seite die meiner meinung nach gefährliche botschaft, die einem ins gehirn gehämmert wird. rassistische und faschistische hintergründe sind wohl nicht zu leugnen, aber was meiner meinung nach so gefährlich ist, ist eine tatsache die auch schon in herr der ringe angewandt wurde, nämlich die "entmenschlichung" des feindes. was in herr der ringe noch orks sind die so hässlich dargestellt sind dass es nicht mehr abstoßender geht, besorgen in 300 die masken der perser. dadurch dass an den feinden nichts menschliches gelassen wird hat der zuschauer zu keinem zeitpunkt zweifel an der korrektheit der taten der "guten" womit man erreicht dass nicht über deren motive nachgedacht wird(ähnliches sehen wir auch in der katholischen kirche aber das würde jetztt zu weit führen...;-)).versteht mich nicht falsch, ich bin schon auch ein fan von hirnlosen filmen bei denen man sein gehirn abschalten kann, aber genau das sollte man bei 300 dringlichst lassen, da sonst die botschaften(pro krieg, fürs vaterland sterben usw...) ungefiltert ins gehirn gebrannt werden. letztendlich steht dann der etwas naive amerikaner, der den film hammergeil fand im irak und sieht dass es viell doch nicht so toll ist für ruhm und ehre zu sterben, was in der geschichte schon so häufig passiert ist. eigentlich sollte man aus sachen wie dem 2.WK eine lektion ziehen, deswegen macht es mich traurig dass es für einen film der zweifelsohne auch als propagandafilm im 3. reich durchgegangen wäre heute 60 jahre nach ende des krieges schon wieder so erfolgreich ist...wenn ihr auf sowas steht(ich tus auch) dann schaut euch lieber troja an, der ist mind genauso gut inszeniert aber hat keine pro kriegs botschaft...
100%
8l4de
geschrieben am 16.04.2007 um 13:00 Uhr
Der Film war einfach hervorragend.Alle Kinofans, welche auf große Schlachten, Helden etc. stehen sollten sich den Film anschauen.Der Film hat in keinster Weise was mit Faschismus oder ähnlichem zu tun. Wer dies behauptet sollte sich mal mit der Geschichte beschäftigen. (Wikipedia lesen bildet manchmal). Die Schlacht an den Thermophylen hat tatsächlich stattgefunden, zumindest wenn man den griechischen Schriften Herodots glauben mag. (http://de.wikipedia.org/wiki/Erste_Schlacht_bei_den_Thermopylen)Des Weiteren ist es eine Tatsache, dass die Spartaner früher schwache Mitglieder der Gesellschaft bereits bei der Geburt ausgesondert haben. Da muss man keine Verbindung zu den Nazis o.ä. suchen, wenn dies die Geschichte zeigt. Der Film ist natürlich stark stilisiert und auch die Kampfschreie etc. sind vielleicht etwas weit hergeholt aber es ist anzunehmen, dass die Spartaner, welche tatsächlich gegen die Perser mehrere Tage standhielten, zu den besten Kämpfern ihrer Zeit gehörten. (@Ole)Ich interpretiere die groteske Darstellung einiger Charaktere als die Fremdheit, welche die Spartaner und Griechen empfanden, als die Perser mit ihren unterschiedlichsten Völkern, welche sie erobert hatten, angegriffen haben. Man schaue sich mal das Perserreich zu seiner besten Zeit an. Es erstreckte sich nicht nur über den Iran, sondern über Teile Chinas, Afrikas der Türkei etc.. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass die Griechen auf Feinde trafen die für sie sehr fremdlich anmuteten. Kamele, Elefanten, Nashörner etc. hatte bis zu diesem Zeitpunkt vielleicht jeder 10000ste Grieche gesehen. Ähnlich war es auch mit der fremdartigen Kleidung und dem Schmuck, welche die persischen Sklaven und Völker trugen. Die Spartaner müssen dies als sehr fremdartig empfunden haben, da sie selbst ja bewiesenermaßen einen starken Körperkult betrieben (siehe Olympiade vor 2500 Jahren etc.).Der Film ist hervorragend in Technik und Stil (wobei der nicht jedermanns Sache ist). Leider ist die Geschichte etwas schwach, wobei sich der Film ja mehr am Comic, als an der geschichtlichen Realität orientiert. Es geht in dem Film um Ruhm und Ehre und die tatsache, dass das Kriegshandwerk die einzige Erfüllung eines Soldaten zu dieser Zeit war. Manche Menschen mögen die extreme Darstellung und Stilisierung des Films nicht gut heißen, jedoch bin ich der Meinung, dass das Grauen einer Schlacht und der Adrenalienanstieg im Kampfe noch nie besser verfilmt wurde als in diesem Meisterwerk.
100%
BoehSa
geschrieben am 07.04.2007 um 11:00 Uhr
boah ich hab so ewig gezittert auf den Film ;D!und gestern hab ich ihn nun endlich gesehen, und ich war BEGEISTERT! was für Szenarien und gigantische visuelle technik, einfach bombastisch!Nur hat mir das menschliche gefehlt, was der autor zwar versucht hat durch " erotische " Szenen wieder reinzubringen, doch geklappt hat es nich wirklich!Und nun ja es ist eindeutig Propaganda PUR!...Eine Frau die ihrem Mann befiehlt entweder mit Schild oder auf dem Schild zurückzukehren ( SIEG ODER STIRB BEIM VERSUCH ) ist schon sehr krass...aber gigantische Bilder...ich finde die Szene so geil in welcher der behinderte zu Xerxes kommt und die Frauen sich räkeln, und dazu die Musik * hrhrhrhhr * ;D
100%
Leonidas
geschrieben am 06.04.2007 um 20:00 Uhr
An Alle Unwissenden Knabenliebhaber die Dieses Meisterwerk schlecht heissen! Ihr seit unwissend...!!!Dieser Film...ist der Heroischste Film den ich je Gesehen habe!!! Einfach unglaublich....der Grundbaustein der Story ist wahr....und darüber sollte man sich mal gedanken machen.....300 Männer schlachteten ungefähr 20.000 ab...!Das ist Krieg...aber die Realität....!Anschauen und in der Vergangenheit schwelgen(bis auf einige Szenen (fantasy einflüsse) !!! SPARTANER... noch heute nacht Speisen wir in der HÖLLE !!!
30%
Ole
geschrieben am 05.04.2007 um 23:00 Uhr
"Du denkst zu viel", sagen meine Freunde immer, wenn wir über Filme diskutieren... Hier mein Review:Die Spartaner (hellhäutig) sortieren, ähnlich wie die Nazis, Behinderte und schwache aus, sodass nur die besten von Ihnen überleben. Frauen gibt es dort kaum und Männer sind dort ausschließlich Kämpfer und Politiker, sodass man nur raten kann, wieso sie in Reichtum leben und Massen an Kornfeldern haben. Gleich am Anfang erfährt man, dass die Perser mit einem unbesiegbaren Sklavenheer (also Schwarze, Asiaten, behinderte Weiße und Homos) angreifen werden. Abgewandt kann dies durch einfache Unterwerfung werden. Natürlich wäre das nicht sehenswert, also töten sie den Botschafter und greifen an. Natürlich repräsentieren sie die Freiheit und erinnern (zufällig?) an Marines und reden auch so...Für das Vaterland! In den Heldentot! Von da an kann man sagen, dass die Story eigentlich endet und das Gemetzel beginnt. Das Gemetzel wurde schnell langweilig und man erinnert sich unwillkürlich an die Power Rangers und ihre gehirnlosen Gegner. Soll heißen, dass die Gegner sinnlos formatiert in den Tot rennen und die Spartaner rumbrüllen und abstechen. Dazu kommt natürlich wieder eine atemberaubende Computerlandschaft, welche (mal wieder) von Millionen von Gegnerschaaren und Zelten bzw Schiffen ausgefüllt ist.Für mich hat das den Film auf keinste Weise gerettet und ist nur ein Eingeständnis an die Einfallslosigkeit des Regisseurs. Ein aktuellerer Vergleich für das Szenario wäre es, wenn die Nazis nicht angegriffen hätten sondern angegriffen worden wären. Wären Sie dann als Helden verfilmt worden? Ich glaube nicht. Als zum ersten mal etwas inhaltlich Vertretbares gesagt wurde, wurde der Sprecher von der Königin getötet.Schade um die 5,50€. Das war vergeudete Zeit und sollte ab 18 sein, da die Botschaft des Films einfach nicht vertretbar ist in einer Zeit des Kriegs der Religionen. Wer nicht kritisch ist, könnte ein falsches Weltbild bekommen. Gerade Amerikaner, die zwischen den Lagern stehen...
30%
Shave
geschrieben am 05.04.2007 um 23:00 Uhr
Ich stimme zwar den anderen Kommentaren zu - graphisch ist der Film einwandfrei - aber den Rest kannste knicken. Dieses ständige pathetische Gebrülle geht einem schon auf den Senkel nach einer weile. Also ich kann "Spartans" mittlerweile nicht mehr hören. Der Film hätte sich entscheiden sollen, entweder Geschichtsfilm mit Moral oder Heavy Metal Splatter. So wie er ist macht er beides eher mittelmäßig.
100%
Nadine
geschrieben am 05.04.2007 um 22:00 Uhr
WOW! Ich bin richtig begeistert. Ich war gestern bei der Premiere und ich konnte es einfach nicht mehr erwarten den Film zu sehen. Natürlich ist es nie gut, wenn man sich mit allzu großen Erwartungen ins Kino setzt. Aber ich bin froh darüber, dass diese Erwartungen auch tatsächlich erfüllt wurden. Wunderschöne Bilder, geniale Effekte (zum Beispiel die Blutspritzer - mir ist es beinahe so vorgekommen, als ob sie direkt auf mich spritzen) und wahnsinnig geile Kampfszenen. Außerdem gibt es so gut wie immer Action. Bei den meisten Movies sind oft Momente vorhanden, wo man sich einfach nur denkt: "Man,.. wann gehts endlich weiter?!" Hier jedoch ist nichts langweilig etc. Jedoch sollte man alles nicht allzu ernst nehmen ;) Zum Beispiel die Geister der Perser etc. Für richtige Geschichtefreaks ist der Film wahrscheinlich nichts, da nicht alles 100 % stimmt.
100%
paul
geschrieben am 16.03.2007 um 19:00 Uhr
Ich habe den Film mittlerweile auch gesehen und kann mich den anderen Kommentaren nur anschließen. Eine unglaubliche visuelle Pracht und gute Action. Für mich einer der Topfilme in der Kategorie Popcorn. Wenn man jedoch manch einen Journalisten auf der Berlinae gehört hat, denkt man die Leute hätten einen anderen Film gesehen. "Reaktionär" und ähnliches hört man von etlichen Journalisten immer wieder - schade das der Kern des Films so schlecht bei diesen Leuten ankommt.
90%
Nils
geschrieben am 16.03.2007 um 12:00 Uhr
Auch ich habe den Film erst letzte Woche in den USA angesehen und muß sagen, es ist ein bombastisches Bilderfeuerwerk, was da auf den Zuschauer niederkommt. Das 300 fast gänzlich am Computer entstanden ist, mit surrealistischen Lansschaftsfarben sowie allem, was in dieser Richtung mit dazu gehört, schmälert das Erleben dieses Streifens in keinster weise, wenn gleich er auchmanchmal dadurch an ein Fantasyabenteuer erinnert. Wer sich übr den Film hinaus für die geschichtliche Ebene der Handlung interessiert, dem kann empfohlen werden, sich den Klassiker DER LÖWE VON SPARTA (The 300 Spartans) anzusehen. Dieser Film, in der Tradition von Ben Hur oder Spartacus entstanden, ist was die Historie angeht, ernster zu nehmen und durchaus empfehlenswert. Sobald 300 bei uns hier anläuft, werde ich mir die synchronisierte Version auf jeden Fall nochmal anschauen. Kurzum, dieser Film ist absolut empfehlenswert!
100%
viviane
geschrieben am 15.03.2007 um 14:00 Uhr
Hab den Film schon letzte Woche in Amerika gesehen und war hin und weg. Für den Geschichtsfreak ergeben sich zwar nur wenige Anhaltspunkte, die auf die ursprüngliche (wahre) Geschichte schliessen lassen (eigentlich nicht viel mehr als die Namen von Sparta und Persien und die der beiden Könige Leonides und Xerxes), aber es soll ja kein Dokufilm sein. Von der Musik über die Hintergründe, von den Landschaften über die Fabelwesen, von den Schauspielern bis zu den kurzen aber heftigen Ansprachen ist der Film ein Feuerwerk an Unterhaltung. Ihr habt die Trailer gesehen? Der Film ist genauso, wie ihr es dort seht, nur zwei Stunden lang. Absolut empfehlenswert.
Bewertung abgeben:




Nightmare Alley
Kinostart: 20.01.2022Als der charismatische, aber vom Pech verfolgte Stanton Carlisle (Bradley Cooper) auf einem Jahrmarkt die Hellseherin Zeena (Toni Collette) und ihren Mann und Mentalisten... mehr erfahren
Jeepers Creepers: Reborn
Kinostart: 17.02.2022In Jeepers Creepers: Reborn bahnt sich im verschlafenen Louisiana gerade das erste Horror Hound Festival an. Geeks und Freaks aus aller Welt sind dem Aufruf gefolgt, um d... mehr erfahren
Morbius
Kinostart: 31.03.2022Einer der faszinierendsten und widersprüchlichsten Charaktere des Marvel-Universums kommt ins Kino: Der Oscar®-Gewinner Jared Leto verwandelt sich in den rätselhaften ... mehr erfahren
Jurassic World: Dominion
Kinostart: 09.06.2022Jurassic World 3 soll geschichtlich direkt an Jurassic World 2: Das gefallene Königreich anknüpfen.... mehr erfahren
Black Phone, The
Kinostart: 23.06.2022Ein schalldichter Kellerraum. Ein defektes Telefon. Niemand kann den 13-jährigen Finney Shaw (Mason Thames) schreien hören, als er von einem sadistischen Serienmörder ... mehr erfahren
SAW: Spiral
DVD-Start: 27.01.2022Chris Rock (Rush Hour) spielt einen Police Detective bei der Aufklärung einer Reihe grausamer Morde,... mehr erfahren