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Moviebase Cloverfield

Cloverfield
Cloverfield

Bewertung: 80%

Userbewertung: 85%
bei 237 Stimmen

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Originaltitel: Cloverfield
Kinostart: 31.01.2008
DVD/Blu-Ray Verkauf: 22.08.2008
DVD/Blu-Ray Verleih: Unbekannt
Freigabe: FSK 12
Lauflänge: 85 Minuten
Studio: Bad Robot / Paramount Pictures
Produktionsjahr: 2007
Regie: Matt Reeves
Drehbuch: Drew Goddard
Darsteller: Lizzy Caplan, Jessica Lucas, T.J. Miller, Michael Stahl-David, Mike Vogel, Odette Yustman, Anjul Nigam, Theo Rossi, Brian Klugman, Kelvin Yu, Liza Lapira, Lili Mirojnick, Rob Kerkovich, Rasika Mathur, Charlyne Yi, Jason Cerbone, Pasha D. Lychnikoff

Erinnert sich noch jemand an Snakes on a Plane? Jenes amüsante B-Trash-Filmchen, das dank seines dämlichen Titels und einer stetig wachsenden Internet-Fangemeinde bereits vor seinem Kinostart Kultstatus erlangte? Letztlich musste Snakes damit klarkommen, die im Vorfeld geschürten, immens hohen Erwartungen nicht einlösen zu können. Cloverfield – obwohl filmisch dem Schlangenmassaker haushoch überlegen – könnte vollkommen zu Unrecht ein ähnliches Schicksal ereilen. Dabei wurde der Hype um das lange Zeit wie ein Staatsgeheimnis gehütete Monster-Kastastrophen-Spektakel weniger von Fans des Produzenten J.J. Abrams (Lost) sondern von den Machern höchstselber geschürt. Mit gefaketen Nachrichtenmeldungen in verschiedenen Sprachen, die von einer Art Godzilla-Revival in den Straßenschluchten Manhattans berichteten, und einer Vielzahl unterschiedlicher Filmschnipsel heizte man gezielt die Mundpropaganda um das Phänomen Cloverfield an.

Vielerorts war bereits zu lesen, dass der Film das vom Blair Witch Project bekannte visuelle und inhaltliche Konzept auf das Action-Genre übertragen soll. Wacklige Handkamerabilder, natürliches Licht und ein minimalistischer Plot sind dabei auch das Erste, was einem an Cloverfield auffällt. Und dennoch – Hype hin oder her – wäre es falsch, den Film auf den Blair Witch-Vergleich zu reduzieren. Cloverfield leistet nämlich noch etwas ganz anderes: Das Kinodebüt von TV-Regisseur Matt Reeves macht nicht nur in Sachen Action keine Gefangenen, es verpasst dem dahinsiechenden Genre des Monster-Movies darüber hinaus ein überfälliges Facelifting.

Den Prolog für die anschließende Treibjagd durch Big Apple bilden Videoaufnahmen eines glücklichen, offenbar frisch verliebten Paares. Rob (Michael Stahl-David) und Beth (Odette Yustman) filmen sich beim Aufwachen nach der ersten gemeinsamen Nacht. Es folgt ein Zeitsprung. Einen Monat später organisieren Robs Bruder Jason (Mike Vogel) und dessen Freundin Lily (Jessica Lucas) eine Abschiedsparty. Der Job verlangt es, dass Rob nach Japan zieht. Eher am nächsten Tag sein Flieger geht, soll er zusammen mit seinen Freunden aber noch einmal so richtig ausgelassen feiern. Jedenfalls sah so der Plan aus. Doch als plötzlich Explosionen die Stadt erschüttern und Menschen in Panik vor einem monströsen Etwas flüchten, ist die Party schlagartig vorbei. Von nun an gilt die Devise: Rette sich wer kann!

Robs Freund Hud (T.J. Miller), zugleich der Spaßvogel der Truppe, hatte eigentlich den Auftrag, die Abschiedsparty auf Film festzuhalten. Stattdessen wird er zum Chronist einer Katastrophe, die der Zuschauer durch seine Augen hautnah verfolgen kann. Nach der knapp 20-minütigen Einführung, die vor allem dazu dient, mit den unterschiedlichen Charakteren warm zu werden, kennt Regisseur Matt Reeves kein Pardon mehr. Von kurzen Verschnaufpausen einmal abgesehen, die wie in der U-Bahn-Station zudem von einer beklemmenden, klaustrophobischen Stimmung durchzogen sind, entpuppt sich Cloverfield als adrenalintreibendes Chase Movie, dessen Dramaturgie von einem geheimnisvollen Riesen-Ungeheuer diktiert wird.

Dabei entfalten gerade die Szenen die größte Sogwirkung, in denen das lange Zeit nur schemenhaft zu erkennende Godzilla-Double gar nicht einmal selber vorkommt, sondern die sich vielmehr mit der aufsteigenden Angst und Panik innerhalb der Gruppe beschäftigen. Allein die Flucht durch den stockfinsteren U-Bahn-Tunnel steht für Terrorkino in Perfektion. Spätestens dann wird auch klar, dass der Film ohne seine anfangs vielleicht als banal empfundene Exposition nicht funktionieren würde. Erst nachdem wir in Rob und den Anderen nicht mehr gesichtsloses Futter für die Bestie sehen, können wir mit ihnen bangen und leiden.

Als weiterer geschickter Schachzug erweist sich die Entscheidung, den Plot über eine Liebesgeschichte zusätzliches emotionales Gewicht zu verleihen. Damit Rob seiner Beth zur Hilfe eilen kann, ist er gezwungen, in das Zentrum des Chaos und der Zerstörung zurückzukehren – gegen jede Vernunft, gegen jede Ratio. Während die Massen versuchen, Manhattan auf schnellstem Wege zu verlassen, kämpft sich Rob mit jedem Häuserblock ein Stückchen näher an seine große Liebe heran. Leider fällt ihr Wiedersehen mit einem schrecklich klischeehaften Moment zusammen, bei dem man seinen Blick am liebsten schamhaft von der Leinwand abwenden möchte.

Weil Cloverfields gesamte Konstruktion als 84minütiges Augenzeugenvideo einen für das Genre ganz neuen Authentizitätsgedanken postuliert, war es enorm wichtig, dass die digitalen Effekte diese Illusion nicht zerstören. Das Ergebnis kann sich sowohl sehen als auch hören lassen. Realistischer wurde Manhattan jedenfalls noch nie in Schutt und Asche gelegt. Sogar vor amerikanischen Ikonen wie der Statue of Liberty machen Reeves und Abrams nicht halt. Die Wucht der Einschläge lässt einen dabei unweigerlich zusammenzucken, vorausgesetzt die Soundanlage tritt angesichts der zu leistenden Schwerstarbeit nicht irgendwann in den Ausstand.

Die Verpackung mit ihrer verwackelten Handkamera-Optik ist kein inszenatorischer Selbstzweck. Bedenkt man, dass der gesamte Film als ein nach dem Angriff aufgefundenes Videodokument konzipiert wurde, liegt der visuelle Ansatz auf der Hand. Und erst der macht aus Cloverfield einen weit überdurchschnittlichen Schocker, bei dem es letztlich nicht darauf ankommt, dass das Geheimnis um die Herkunft des Monsters nicht gelüftet wird. Warum dieses ausgerechnet in New York wütet, bleibt ebenso ein Rätsel.

Bei seinem Kinostart in den USA sorgten dann auch weniger die recht dreisten Godzilla-Anleihen als die Parallelen zu einem der tragischsten Kapitel der jüngeren amerikanischen Geschichte für hitzige Diskussionen. Zu deutlich ähneln die Bilder von herumirrenden Menschen, einstürzenden Hochhäusern und gigantischen Staubwolken denen vom 11. September. Sogar der Schauplatz ist derselbe. Die Frage, ob man auf diese Weise mit der immer noch angeknacksten Psyche einer Nation spielen darf, kann hier nicht beantwortet werden. Wenn man nach dem Kinobesuch jedoch auf den Times Square tritt und erleichtert feststellt, dass die soeben durchlebte Zerstörungsorgie nur das Produkt einer perfekt choreographierten Hollywood-Fantasie war, gibt es an der Klasse von Cloverfield keine Zweifel mehr.

>> verfasst von Marcus Wessel

50%
Basti
geschrieben am 30.01.2011 um 12:00 Uhr
Naja bei "Cloverfield" scheiden sich offensichtlich die Geister ich persönlich finde ihn nicht so gut weil ich diese Kamerafahrt einfach hasse.Währe sicher mehr drinn gewesen wenn man eine "normale" Kameraperspektive gewählt hätte.im end effekt sollte man sich den Film ansehen wenn man Filme wie z.B "Paranormal Activity" gut findet ansonsten muss man ihn nicht umbedingt gesehn haben.
100%
Kai
geschrieben am 27.10.2010 um 22:00 Uhr
Ich finde, dass Cloverfield der beste Monstermovie aller Zeiten ist! Echt, da kommt kein anderer mit! Kein Godzilla, kein Relikt und schon gar nicht "The Host"! Cloverfield ist extrem spannend und sehr fesselnd! Meine Meinung! Den kann ich nur weiterempfehlen! Macht Spass!
30%
Mike Berlin
geschrieben am 16.08.2010 um 20:00 Uhr
Ich hasse diese Handkamera aus tiefstem Herzen!Mal ganz ehrlich: DAS soll realistisch sein? Seht ihr die Welt SO, wenn ihr Euch bewegt? Alles Unfug. Zurück zur guten, alten Kameraarbeit (auch, wenn die vielleicht etwas mehr kostet).Die Geschichte hat mir gefallen, aber die Umsetzung hat mir jeden Spaß genommen.
10%
Horror FAN78
geschrieben am 09.08.2010 um 21:00 Uhr
Es tut weh zu sehen das so viele Leute diesen Film gut finden da er nichts anderes bietet als hektisches Kamera gewackel was genau so gut ein bekloppter auf Droge hätte drehen können.Im endeffekt 81 Min. Kamerageschleuder wovon einem endweder schlecht oder schwindelig wird.Spannung geschweige denn eine Story die logisch oder nachvollziehbar ist gibt es nicht.Ich will ja niemanden zu nah treten aber wie kann man so einen Schundprodukt bloß 100 % geben ich meine was stimmt nicht mit solchen Menschen.TIPP (für normal denkene Menschen): Schaut euch diesen Film nicht an es lohnt sich nicht. Und wer jetzt denkt ich will nur über diesen Film herziehen sollsich dehn Film halt ansehen und auch so ein übles erlebniss machen wie ich .
90%
Sisul
geschrieben am 07.04.2010 um 04:00 Uhr
Der Film ist schon spannend, wenn der Handkamera-Look auf Dauer auch ermüden und Kopfschmerzen und Übelkeit auslösen kann.Im Endeffekt hatte ich mir, wohl durch den damaligen Internet-Hype,aber mehr erwartet.Es hat wohl seinen Grund, das der Hype, der um den Film veranstaltet wurde, im Prinzip auch genauso schnell abgeebt ist.
80%
citalopramian
geschrieben am 06.07.2009 um 17:00 Uhr
+++ enthält Spoiler +++Richtig Klasse, schöne Atmopshäre und ein richtig cooles Monster. Die kleinen Viecher sind ein bischen blöd. Aber ansonsten hat mir der Film sehr gut gefallen, tolles Szenario.
100%
Micha
geschrieben am 10.05.2009 um 15:00 Uhr
Ich habe mir den Film nur angeschaut, weil mich ein paar Freunde dazu überredet haben. Anfangs habe ich mir gedacht, naja, ein Monster im Film, dass kann ja nicht so gut sein...Nach den ersten 15 Minuten ist nicht spektakuläres passiert, aber dann hat der Film mich so richtig gefesselt. Spannung bis zum Schluss, ich konnte es nicht erwarten was als nächstes passieren würde. Leider stellt sich am Ende des Filmes die Frage, wie das Monster letztendlich umgekommen ist...vllt wurds ja im film erwähnt, ich aber habs nicht mitbekommen...Schaut euch den Film an, Ihr werdet es nicht bereuen :)
50%
Freier Filmkritiker
geschrieben am 06.09.2008 um 08:00 Uhr
Blairwitch hatte mich damals total begeistert. Die Idee mit der Live-Wackelkamera war neu und man glaubte ja wirklich das passiert in Wirklichkeit irgendwo im Wald. In schon zu vielen Filme wurde diese Idee nachgeahmt so auch in Cloverfield. Irgendwie hat sich dadurch bei mir ein Schalter umgelegt: Die Livekamera ist nur vom Regisseur ausgedacht um so nah wie möglich am Geschehen zu sein. Dazu wirklich perfekte Monster und Flugzeug-Kampfszenen. Aber alles auf Blair-Witch Kamera Art. Diese Grundidee einen Film auf diese Art mit hohem Budget zu erstellen ist so leicht durchschaubar. Die Spannung soll dadurch künstlich hergestellt werden: "Leg endlich die Kamera weg!" etc. Dadurch zieht mich der Film nicht dahin mit wo er es sollte. Nämlich dahin wo Blairwitch die absolute Wirklichkeit herübergebracht hat. Dies ist eine Nachahmung mit hohem und teurem Aufwand. Der Wahnsinn war allerdings den Filminhalt so lange geheimzuhalten, dass ich beim Kauf nicht einmal wusste wie das Monster eigentlich aussieht. Richtig in Spannung geraten bin ich allerdings nicht, dazu war alles wie oben beschrieben zu "Künstlich-Live" angelegt. Hätte ich den Film vor Blairwitch und den vielen nachgemachten Filmen gesehen wäre ich bestimmt wie viele anderen hier auch hin und weg gewesen und hätte auch 100 % gegeben. Leider funktioniert die Live-Idee heute bei mit nicht mehr. Sieht man nämlich zu viele Wackel Kamera Filme kann man sich der Erkenntnis einfach nicht mehr entziehen: "ALLES NUR FILM" auch wenn es noch so gut in Szene gesetzt wurde und auch wenn man noch so gerne mitten im Geschehen wäre.
100%
Chris
geschrieben am 10.08.2008 um 19:00 Uhr
"Cloverfield" lohnt sich wirklich, denn Reeves und Abrahams präsentieren nicht nur ein Monstermovie, sondern auch einen intelligenten Thriller der clever mit den Ängsten der Menschen nachdem 11.09.01 spielt. Die Spezialeffekte und das Monster werden sparsam eingesetzt, wirken glaubwürdig und lassen so manche eine 100 Mio. $ Blockbuster - Pseudo - Orgie blass aussehen. Die Darsteller agieren glaubwürdig und die Action ist mitreißend. Schön auch, das man nicht auf Kunstblut verzichtet hat und so haben sich auch einige garstige Szenen eingeschlichen. Einer der besten Filme des Jahres 08.
100%
StoneSour
geschrieben am 28.06.2008 um 15:00 Uhr
ich muss sagen, dass dieser film einfach total super war. gerade die kameraführung war klasse, so wurde man als zuschauer mit " reingezogen". das "monster" sieht man ja nicht sehr oft, aber genug, um sich die wildesten gedanken zu machen.das ende ist einfach der hammer... wenn der film "gut" augegangen wäre, hätte er keinen sinn meiner meinung nach. vor allem wäre es glaube ich unmöglich eineen zweiten teil zu drehen ( auf den ich mich schon sehr freue:) )
90%
Sasha
geschrieben am 07.04.2008 um 20:00 Uhr
Wirklich ein gut gemachter Film, der vor allem durch den mörderischen Sound absolut überzeugt und auch, daß das Monster oft nur Stückchenweise gezeigt wurde fand ich richtig gut..... Allerdings frag ich mich, wie das fortgesetzt werden soll ohne als irgendein Aufguß rüberzukommen. Nochmal das Monster in einer anderen Stadt wüten und von ´ner Handkamera filmen lassen wäre bloß ein Abklatsch vom Original. Oder nochmal das Monster in ´ner andern Stadt, dann aber auf herkömmliche Art gefilmt könnte daraus schnell einen amerikanischen Godzilla-Abklatsch machen..... Wie auch immer, ganz einfach ist es sicher nicht und vielleicht sollte man CLOVERFIELD trotz des finanziellen Erfolgs als "Einzelstück" stehen lassen, aber irgendwie ich bin doch ziemlich gespannt drauf :)
100%
Andrej
geschrieben am 22.02.2008 um 22:00 Uhr
Ausgezeichnet. Ich freu mich schon auf den zweiten Teil....
100%
Phil
geschrieben am 10.02.2008 um 22:00 Uhr
Boah!Sooo lange nicht mehr so gefesselt im Kino gesessen, dass ich den ganzen Film nicht daran gedacht hab anzufangen mein Popcorn zu futtern.Man hat sich schnell an die Sicht der Handkammera gewöhnt und wenn er so nicht gedreht worden wäre dann hätte er bestimmt nicht so gewirkt und wär nur halb so gut.Ich bin ausserdem der festen überzeugung das er daheim auf dem Fernseher ebenfalls nicht so rüberkommt. Das ist für mich der Grund, das dies der erste Film sein wird den ich mir auch ein zweites mal im Kino angucken werde!
100%
edeneye
geschrieben am 10.02.2008 um 13:00 Uhr
Ich bin seit langer Zeit nicht mehr so zufrieden aus dem Kino gegeangen ! Cloverfield hat mich wirklich begeistert und es ist schön zu sehen, dass sich Filmemacher noch Gedanken machen und sich wirklich Mühe geben einen guten Film zu ins Kino zu bringen.Ich muss aber einen Punkt abziehen. Und zwar für den Spruch: "Wir wissen nicht was es ist, aber es gewinnt"Also 99% von mir ;))
60%
Thomsen
geschrieben am 09.02.2008 um 03:00 Uhr
Wenn ich ehrlich bin hatte ich mehr erwartet, die Trailer waren ja vielversprechend aber der Film war nicht so gut. Zu wenig Hintergründe, was ist es für ein Monster, wo kommt es her, warum kann man es nicht mal mit 1000LBS Bomben töten! Die Idee mit der Kamerafühtung ist bekannt und mehr Szenen über den Kampf mit dem Ungetüm hätten es weitaus besser rüberkommen lassen. Die Sounds kommen dafür gut rüber, ordentliche Tieftöne haben das Kino wackeln lassen. Alles in einem ein Film mit dem man sich gut die Zeit vertreiben kann wenn man nichts vorhat. Laut einigen Quellen ist ein zweiter Teil vorgesehen, wahrscheinlich gegen Ende 2009 oder Anfang 2010. Mal gucken wie es weitergeht.
100%
Andy
geschrieben am 07.02.2008 um 21:00 Uhr
Der Film ist echt der Hammer. Mich hat vorallem die Soundkulisse im wahrsten sinne des wortes vom Kinohocker gehauen. Wenn der 20 köpfige Marine-Trupp zu schießen beginnt, die schweren Panzer von hinten ihre tödliche Ladung dem Monster entgegenhauen und dann die Kamera schwenkt und genau in diesem Moment auch noch von hiten 2 FLAK-Geschütze beginnen dem Monster zuzusetzen da starrt man einfach nur wie in Trance auf die Leinwand. Zudem war es der erste Film nach welchem mein Popcorn-Eimer noch voll war und ich von meinem Bier erst einen Schluck genommen hatte. Ich sags euch, unbedingt angucken!!!
100%
ChriZ-2004-
geschrieben am 06.02.2008 um 22:00 Uhr
Genial - ich war so überrascht als ich den film im kino sah! für mich eines der besten filme des genres..Cloverfield ist sauspannend und wirkt durch die geniale art der kameraführung extrem realistisch und bedrückend.da fällt die kürze des films in keinster weise auf!der film wirkt sehr real - zb. die szene als der heli abstürzt - für mich mit flugangst hat sich fast mein magen umgedreht ;Dich warte gespannt auf teil 2!!
90%
Michau
geschrieben am 05.02.2008 um 22:00 Uhr
Naja ich hab ihn grad im Kino gesehn und er is nicht schlecht. Die flatternde Kamera die den ganzen Film lang geht nervt manchmal aber ich denk wenn er nicht so gemacht worden wäre, wär er nicht so gut geworden. Adrenalin-Kicks hat man auf jeden Fall ;). Auf jeden Fall sehenswert und ich bin auf den 2ten Teil gespannt
80%
Robert Longley
geschrieben am 05.02.2008 um 17:00 Uhr
Der Film ist wie eine einzige Achterbahnfahrt. Fast so wie wenn man das erste Mal "Jurassic Park" oder "Independence Day" sieht. Ich glaube, dass "Cloverfield" am besten kommt, wenn man ihn das erste Mal sieht. Beim zweiten Mal waere der Effekt ganz anders und wahrscheinlich nicht so stark. Ansonsten aber sehr gutes Kino auch wenn viele die unruhige Kamera nicht vertragen werden, denke ich.
60%
convex
geschrieben am 04.02.2008 um 16:00 Uhr
Die Idee an sich is ja ganz OK, aber naja, die Hälfte des Films war nur eine Wand oder ein Teil des Bodens zu sehen. Manchmal auch ein halbes Monster oder mal ein Gesicht. Vielleicht bin ich mittlerweile auch zu sehr verwöhnt von Special Effects, aber ich hatte mir mehr erhofft als so einen Blairwitch/Godzilla abklatsch. Story ist ok, umsetztung schlecht.
90%
Anubis
geschrieben am 03.02.2008 um 17:00 Uhr
Als ich diesen film gesehen habe, wurde ich direkt an H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos erinnert. Die Aufnahmen waren sehr gut gemacht. Kameraführung ist zwar gewöhnungsbedürtig aber dafür entschädigen die Bilder des Monsters und der Zerstörung der Stadt. Ich finde auch das der Kopf der Freiheitsstatue etwas klein geraten ist. Alles in allem, ist Cloverfield eine gute abendunterhaltung die zum Nachdenken anregt. Daumen hoch.
80%
lexx
geschrieben am 03.02.2008 um 14:00 Uhr
Genialer noch als der Film waren die ganzen Kommentare der Zuschauer nach dem Filmm "der schlechteste Film den ich je gesehen habe", "so ein Scheiss, wären wir doch lieber in I am legend" gegangen. Ja das wäre für den Mob wohl besser gewesen, denn solche Filme sind bei euch Perlen vor die Säue.Der Film war sicher nicht perfekt, die Darsteller nerven häufig einfach nur, handeln nicht unbedingt realistisch, wenn sich die zwei Freunde völlig selbstlos und ohne jeden Sinn zurück ins Inferno begeben. Die Baby Viecher verlieren ihren Schrecken, wenn man sie scheinbar mit einer kleinen Axt bereits beseitigen kann und die Liebesstory an sich wirkt ziemlich aufgesetzt und raubt den Film etwas an Realismus, wie es einem sowieso ziemlich egal ist, wer auf welche Weise umkommt. Wobei man dann doch ziemlich überrascht ist, wer da so alles zu welchem Zeitpunkt umkommt. Also für alle Blair Witch Fans ein Festival, auch wenn das Original selbst in seinem Schrecken völlig unerreicht bleibt.Ein zweiter Teil könnte hier eher funktionieren, als bei Blair Witch, da man hier das das Schrecken visuell auch darstellen und steigern kann, während bei Blair Witch ja eher alles im Kopf, in der Fantasie passiert. Dennoch wird der zweite Teil kommerziell ein Flop werden, da der ganze Mob, der hier noch blindlings reingerannt ist, sich das beim zweiten Mal sicher nicht mehr geben wird.Ich würde mich darauf freuen!
80%
MW
geschrieben am 03.02.2008 um 13:00 Uhr
Ich habe den Film direkt am Premierentag (31.01.) gesehen und war überrascht, dass sich nur ca. 30 Besucher in den Kinosaal einfanden. Aber die waren wohl fast alle absolute Film-Insider. Sie blieben auch bis nach dem Abspann sitzen... ;-)Wenn auch leider kaum Anleihen an das virale Marketing genommen wurde (Hud: "Vielleicht kommt das Monster aus einer Tiefseespalte!" - AHA!), ist der Streifen stimmungstechnisch zelluloidgewordene Claustrophobie, eine wahre Achterbahnfahrt. Die Effekte wohl dosiert und die Augenkirmes ob des Kameragewackels bliebt weitestgehend aus, saß ich doch relativ weit im hinten im Saal.Und zum Glück wurde der Film größtenteils von anderen (glaubhaft erzählenden) Sprechern synchronisiert, als es die Trailer im TV waren...
100%
baken
geschrieben am 03.02.2008 um 02:00 Uhr
Also ich habe den film heute auch gesehen und kann einfach nur sagen das ich baff bin. Ich hatte zwar erwartet das ein film produziert von abrams auf jeden Fall unterhaltungswert bieten würde aber in diesen ausmaße habe ich das nicht erwartet.Der Hand-Kamera-Stil des films macht die handlung dermaßen authentisch das ich mich wirklich voll in das geschehen mit einbezogen fühlte und in manchen szenen mir wirklich mulmig wurde. Und ich bin sosnt eigentlich ziemlich abgestumpft was schocker angeht.Und ich schien nicht der einzige zu sein denn als das dramatische ende vorrüber war war der gesamte kinosaal so geschockt das selbst als schon drei minuten der abspann lief alle vollkommen geschockt in ihren sitzen saßen und alle waren still. Ich habe selten so ein großartiges kinoerlebniss gehabt und muss sagen das sich das geld für diesen film wirklich zu 10000 % gelohnt hat.So lange rede kurzer sinn wer diesen film noch nicht gesehen hat sollte schleunigst ins kino rennen denn sonst verpasst man meiner meinung nach wirklich ein kleines stück filmgeschichte.
90%
vany
geschrieben am 03.02.2008 um 01:00 Uhr
ok...mit der sicht eines kameramanns ok..der film auch eigentlich ganz gut,vorallem die stimmes des monsters..leider endet der film so unerwartet das wirklich alle in kino mit ???? rausgegangen sind..vllt war es von den machern ja so beabsichtigt,denn jeder stellt sich natürlich ein ende vor wo das monster getötet wird und alle glücklich zusammenleben,vorausgesetzt sie haben überlebt,also war das so betrachtet auch kein schlechtes ende,mal was anderes,,
70%
EmptyHead
geschrieben am 02.02.2008 um 12:00 Uhr
Nun, ich kann mich dem obigen Lob nur bedingt anschließen. Vorab: ich bin absoluter Blairwitch-Fan, der Film stellte für mich eine absolute Innovation dar. Von daher hab ich gar nichts gegen Handcam-gedrehte Filme. Cloverfield ist nette Unterhaltung. Aber 80% kann ich dem Film nicht geben. Es wollte sich die ganze Zeit kein Wow-Effekt einstellen, kein Grusel. Aber ich denke, es ist halt kein Geister-Film, und Godzilla fand ich schon immer langweilig. Nun denn, nicht unbedingt Daumen hoch, aber zur netten Unterhaltung ganz o.k.
100%
EisernKreuz
geschrieben am 01.02.2008 um 22:00 Uhr
Wow, wie soll man das zusammenfassen? Die Erzählweise, die dabei entstehende Atmosphäre und die Spezialeffekte sprengen einfach jeden Rahmen. Sowas gab es noch nicht! In der Szene in der der erste Kampf stattfindet, wär ich am liebsten in die Leinwand gesprungen und hät mitgemacht. Richtig ist sicherlich, daß eine gute Beschallung sehr viel von dem Film ausmacht. Also, unbedingt im Kino sehen. Selbst kleine Schwächen im Plot nimmt man gern in Kauf. So ziehen z.B. die weiblichen Darsteller erst nach 30 min Rennerei ihre Stöckelschuhe aus... Die Story schafft Material für mehrere Fortsetzungen. Thematische ist der Film sicherlich das was Godzilla immer sein wollte + etwas Half Life + etwas Resident Evil (die Spiele). Das war das erste Mal in meinem Leben daß ich mir einen Film im Anschluß am liebsten nochmal angesehen hätte. Absolute Empfehlung!
80%
Endbenutzer
geschrieben am 01.02.2008 um 00:00 Uhr
Sehr geiler Film!Der Kopf der Freiheitsstatue ist NICHT zu klein!!!Kameraführung ist nicht für jedermann, unterstützt aber sehr gut die Panik.Zu viel darf man sich nicht erwarten, aber ein guter neuer Ansatz einen Monsterfilm zu erleben ist es allemal!
80%
Kakaomaus
geschrieben am 31.01.2008 um 23:00 Uhr
Klasse Katastrophenfilm. Sehr authentisch. Mir wurde nur ein bisschen schlecht von der Kameraführung. Und der Kopf der Freiheitsstatue ist 4 Nummern zu klein geraten.Ansonsten kann ich nur sagen: Lasst euch auf ihn ein und erwartet kein Popcornkino.
100%
TWolverine
geschrieben am 31.01.2008 um 22:00 Uhr
Ich habe den Film vorhin gesehen und fand ihn einfach nur GEIL! Gerade diese Handkameraoptik lässt einen doch direkt in das Geschehen eintauchen und immer wieder zusammenzuckend vor sich hin murmeln:"Ach du scheiße, renn weg!".Obwohl er nur von kurzer Dauer ist hat er mich überzeugt. Die vorher bekannte Tatsache, dass es sich lediglich um ein Monster handelt hat mich letzendlich nicht abgeschreckt, da ich allein die Trailer so spannend und nervenaufreibend fand, dass ich den Film unbedingt sehen musste.Es mag Geschmackssache sein, aber der Film hat meinen geschmach zumindest voll getroffen.Action, Horror, Entsetzen, Panik, Sprachlosigkeit....Alles in Cloverfield zu erleben!
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