Moviebase Uzumaki

Uzumaki
Uzumaki

Bewertung: 83%

Userbewertung: 78%
bei 17 Stimmen

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Originaltitel: Uzumaki
Kinostart: Unbekannt
DVD/Blu-Ray Verkauf: 22.11.2004
DVD/Blu-Ray Verleih: Unbekannt
Freigabe: FSK 16
Lauflänge: 94 Minuten
Studio: Omega Micott / Rapid Eye Movies
Produktionsjahr: 2000
Regie: Higuchinsky
Drehbuch: Junji Ito, Kengo Kaji, Takao Nitta, Chika Yasuo
Darsteller: Hinako Saeki, Sin Eun-kyeong, Ren Ôsugi, Tarô Suwa, Eriko Hatsune, Fhi Fan, Keiko Takahashi, Denden, Masami Horiuchi, Tooru Teduka, Sadao Abe, Asumi Miwa, Saori Nakane, Yasuki Tanaka, Yuki Murakami, Maki Hamada, Tomoo Fukatsu, Akira Matsuda, Chino Mizuki, Takuto Oyama, Hassei Takano
Abgedreht, das ist wohl das beste Wort, um Uzumaki zu beschreiben. Der ganze Film handelt von dem Fluch der Spiralen, die uns den ganzen Film über begleiten. Uzumaki schwimmt auf der momentanen Asia-Horrorwelle und wurde nun endlich auch in Deutschland veröffentlicht. Er gehört wahrlich zu den außergewöhnlichsten Vertretern des Genres und wird gerade wegen seiner Machart wohl nicht jedem gefallen.

Die Hauptrolle übernimmt Eriko Hatsune, die die Rolle der leicht naiven Kirie mimt. Eriko Hatsune und Fhi Fan (Freund von Kirie) liefern das wohl beste Spiel ab, obwohl sich auch der restliche Cast keinesfalls zu verstecken braucht. Alle Darsteller können mit gekonnt verrückten Aktionen überzeugen und auch die Dialoge sind zum Thema passend umgesetzt.

Die Story von Uzumaki beruht auf einem japanischen Manga, was auch das Fehlen einer logischen Story erklärt. Was hat es mit den Spiralen auf sich? Warum erkranken die Dorfbewohner an diesem Wahnsinn? Diese Fragen bleiben leider unbeantwortet, und genau dieser Punkt ist wohl das einzig Negative am ganzen Film. Der visuelle Stil ist wirklich einzigartig: Von wilden Kameraschwenks bis zu den Effekten, die sich durch den ganzen Verlauf verteilen, bekommt man hier wirklich alles geboten. Die Farben fallen im Laufe des Films immer mehr ab, sprich: Sie werden dunkler. Dieses Stilmittel wurde perfekt eingesetzt um die bedrohliche Atmosphäre im Film zu erhalten, die immer allgegenwärtig ist. Die Spiralen schlängeln sich durch den ganzen Film, in jeder Szene kann man, wenn man genau hinschaut, neue Details erkennen, was mehrmaliges Anschauen natürlich noch interessanter macht.

Uzumaki lässt sich nur bedingt in ein spezielles Genre packen. Ob nun Thriller, Fantasy oder doch eher Horror bleibt schwer zu beantworten und würde dem Film auch nicht gerecht werden. Denn Horror ist es nicht wirklich - man nehme nur die ruhigen Momente zu Beginn des Films, wo Kirie mit ihrem Freund Shuichi, von romantischen Harfenklängen begleitet, auf einem Fahrrad hinweg gleitet. Auch die Atmosphäre erreicht bei weitem nicht das Ausmaß eines Ringu oder Kairo. Vielmehr geschehen viele Dinge völlig beiläufig und scheinen nicht Hauptteil des Geschehens zu sein. Zum Schluss sind die Straßen menschenleer, und man fragt sich, warum mussten alle Menschen des Dorfes sterben, während nur die kleine Kirie überlebt?

Was bleibt, ist ein sehr außergewöhnliches Werk, welches sich nicht in eine Schublade stecken lässt und wohl auch kaum dem Massenpublikum gefallen wird. Jeder, der sich jedoch gern auf das abseitige Kino einlässt, das zugleich eine romantische und eine gruselige Seite hat, ist bei Uzumaki bestens aufgehoben.

90%
Laura K.
geschrieben am 12.09.2007 um 20:00 Uhr
Ich fand den Film wirklich gut. Blut und Organegeschleuder ist zwar wirklich toll aber dieser Film bringt auch noch Spannung und dieses gewisse Gruseln, außerdem will man immer mehr erfahren um herauszufinden was es mit den Spiralen auf sich hat. Psycho.
70%
Ina
geschrieben am 10.06.2007 um 19:00 Uhr
abgedrehter gings im wahrsten sinne des wortes nicht mehr.fand ihn anfangs leicht verstörend. war aber mal wieder was anderes als der typisch-amerikanische horrorbrei. man sieht mal wieder, dass asien-filme anspruchsvoller sind
80%
waagemensch
geschrieben am 18.02.2007 um 23:00 Uhr
Ein japanischer Film den ich mal wieder nur zu gerne in die Kunstfilmecke einreihe!Hier geht es um einen alten Fluch, der alle dazu bringt sich irgendwie in Spralen zu verwandeln oder in etwas was mit Spiralen zu tun hat.Die Umsetzung ist super und dazu noch sehr unterhaltsam jedoch ist die Atmosphäre nicht so mitziehend und die Charaktere sind sehr gewöhnlich.Allerdings macht es die Skurrilität ganz fix wieder wett.
80%
netzhaut
geschrieben am 19.11.2006 um 08:00 Uhr
ich kenne die mangaserie zwar nicht aber es wird auch ohne es vorher zu wissen schnell klar dass dieser film auf einem manga beruht bzw diesen skurrilen stil eines mangas benutzt. beispiele dazu gibts genug. mir gefallen besonders die schauspieler welche ihre teilweise einseitigen rollen sehr überzeugend spielen. zB der polizist oder kiries verehrer.das vieles nicht erklärt ist ist zwar ein minuspunkt aber auch nur ein kleiner. teilweise kommt es einem so vor als sei uzumaki ein anime denn der benutzte stil oder auch die stimmen/betonungen im original sind zum verwechseln ähnlich.uzumaki ist auf jedenfall sehenswert wenn man sich darauf einlassen will.
90%
Eternalhope
geschrieben am 06.11.2006 um 21:00 Uhr
Als großer Fan der Mangaserie habe ich mir natürlich auch den Film angesehen und muss sagen, dass die Atmosphäre sehr gut eingefangen wurde.Es sei noch darauf hingewiesen, dass der Film vor Fertigstellung der Mangaserie gedreht wurde und ein anderes Ende als diese aufweist.
10%
brow
geschrieben am 23.08.2006 um 16:00 Uhr
wie kann man solch einem film eine bewertung von 83% geben. Unglaublich. Ich glaube ich habe selten einen so schlecht Film gesehen wie diesen. Also wenn ich mir spiralen anschauen will gehe ich zum frauenarzt und nicht ins Kino. Wirklich voll daneben.
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