Akira – Warner Bros. macht ernst und kündigt den Kinostart an

Die lang erwartete Kinoadaption zum Kultmanga Akira nimmt endlich Gestalt an. Viele hatten die Hoffnung schon aufgegeben, denn Taika Waititi (Thor: Ragnarok), Schöpfer des urkomischen 5 Zimmer Küche Sarg (What We Do in the Shadows), wäre nicht der erste Regisseur gewesen, der nach kurzer Zeit das Handtuch wirft. Nun besiegelt Warner Bros. die Zusammenarbeit mit dem gebürtigen Neuseeländer allerdings mit einem passenden Kinostart: Am 21. Mai 2021 sollen Kinogänger in die futuristische, von Kriminalität gebeutelte Version des zukünftigen New Manhattan (Manga und Anime spielten in Japan) eintauchen dürfen, in dem zwei Banden um die Vorherrschaft auf den von Zerstörung geprägten Straßen kämpfen – bis einer von ihnen für folgenschwere Tests aus seinem gewohnten Umfeld gerissen wird und damit eine Welle von Leid und Unheil über die Stadt bringt. Nun gibt es kein Zurück mehr. Im April wurde bekannt, dass der Bundesstaat Kalifornien die Entstehung mit 18,5 Millionen Dollar fördert. Insgesamt soll sich Warner Bros. den Film weit über 100 Millionen US-Dollar kosten lassen, wobei dem Team immerhin 71 Drehtage zur Verfügung stehen – keine unübliche Anzahl bei einem Projekt dieser Größenordnung.

Unterstützt wird Waititi dabei von einem prominenten Kollegen: Hollywood-Ikone Leonardo DiCaprio (The Departed, Once Upon a Time in Hollywood) ist eine der treibenden Kräfte hinter der Live Action-Adaption des japanischen Kultmangas, der in zwei Hälften (jeder Film handelt drei Bände der Vorlage ab) erzählt werden soll. Mit dem jetzt enthüllten Kinostart in 2021 bringt Warner Bros. etwas Abstand zwischen Akira und die ähnlich gelagerte Mangaverfilmung Ghost in the Shell mit Scarlett Johannsson, die 2017 aufgrund von Whitewashing (das Casten und Verpflichten vornehmlich weißer Darsteller ohne asiatischen/ethnischen Hintergrund) angeprangert wurde.

Akira wanderte über die Jahre durch zahlreiche Autoren- und Filmemacher-Hände. 2011 sollte es mit Regisseur Jaume Collet-Serra (House of Wax) und prominenten Gesichtern wie Garrett Hedlund, Kristen Stewart und Gary Oldman in den Hauptrollen klappen. Kurz vor dem Drehbeginn zog Warner jedoch die Reißleine, nur um 2013 einen erneuten Fehlversuch zu starten. Nun die Kehrwende.

Kommt endlich auf die Leinwand: Akira

Geschrieben am 27.05.2019 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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