Alien: Covenant – Studio war gegen Rückkehr von Shaw, das hatte Scott für sie vorgesehen

Auch Ridley Scott musste schon die Erfahrung machen, dass in Hollywood stets die Studiobosse das letzte Wort haben. Eigentlich sah er für Alien: Covenant nämlich die Rückkehr der einzigen Prometheus-Überlebenden Elizabeth Shaw vor. Doch Fox lehnte den Vorschlag kategorisch ab. Jetzt plauderte Special Effects-Künstler Carlos Huantes in einem aktuellen Interview ganz offen darüber, wie der Nachfolger von Prometheus ursprünglich aussehen sollte: „In der ersten Drehbuchfassung mit dem Titel Paradise/Prometheus 2 ist Shaw noch am Leben und versteckt sich vor David in den Katakomben unterhalb der Engineers-Stadt. Während der Reise dorthin will sie zunächst nichts mit ihm zu tun haben, sperrt ihn weg. Doch schließlich sprechen beide doch wieder miteinander und David entwickelt sogar Gefühle für sie. Nach ihrer Ankunft gehen beide gemeinsam zur Stadt, wo Shaw von David gefragt wird: ‚Vertraust du mir? Denn alles, was ich gleich tun werde, tue ich für dich, weil ich dich liebe und dich beschützen will.‘ Shaw antwortete: ‚Ja, ich vertraue dir.‘ Daraufhin dreht sich David um und tötet alle Engineers sowie den ganzen Planeten, was Shaw ärgert, weil sie mit ihnen kommunizieren wollte“, so Huantes.

Hätte Euch diese Version der Geschichte besser gefallen als jene aus Alien: Covenant?

Frühe Konzeptzeichnungen zeigten eine andere Heimat der Ingenieure, angereichert mit deutlichen Verweisen zu Gigers Schöpfungen. Auch war die von Noomi Rapace gespielte Dr. Elizabeth Shaw zu diesem Zeitpunkt noch essenzieller Bestandteil des Sequels und nicht nur bloße Randnotiz. In dieser Fassung ist Shaw bei der Ankunft auf der Heimat der Ingenieure noch wach und am Leben. Hier bröckelt schließlich die Fassade und David beginnt er mit der Freisetzung des Xenovirus. „Die Geschichte muss zwangsläufig da weitermachen, wo der erste Film aufgehört hat. Man kann eine Story über zwei Personen, die zum Teil kopflos in die Galaxy aufbrechen, nicht einfach unvollendet lassen,“ sagte Scott damals. Kurz darauf wurde Shaw komplett aus dem Drehbuch gestrichen.

Auch wenn Shaw in dieser Fassung ebenfalls abseits der Leinwand gestorben wäre, hätte sie zumindest einige grundlegende Fragen beantwortet und Prometheus-Fans nicht ganz so ratlos im Regen stehen lassen. Dabei wäre durchaus mehr Material für den Prolog The Crossing, der im Vorfeld von Alien: Covenant veröffentlicht wurde, vorhanden gewesen. Einem Insider zufolge fielen ganze 12 Minuten mit Shaw und David der Schere zum Opfer.

Sollte zunächst überleben: Elizabeth Shaw. ©Fox

Geschrieben am 27.02.2019 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News, Prometheus



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