Alien – Serie verspätet sich erneut, spielt zwischen Prometheus und Covenant

Der geplante Drehstart im März 2022 fällt offiziell ins Wasser, was bedeutet, dass Fans von Alien noch eine Menge Geduld aufbringen müssen, ehe sie erneut in die Welt der Außerirdischen entführt werden. John Landgraf, der bei FX arbeitet, erklärt in einem neuen Interview, warum das so ist: «Obwohl zu Alien bereits 5 Drehbücher verfasst und eingereicht worden sind, von Fargo aber erst eines, wird Showrunner Noah Hawley zunächst einmal das letztgenannte Serien-Format in Angriff nehmen und abdrehen, da wir aufgrund vom Mittleren Westen als Schauplatz darauf angewiesen sind, im Winter mit den Dreharbeiten zur 5. Staffel anzufangen», so Landgraf gegenüber den Kollegen von Deadline.

Immerhin soll sich die Wartezeit laut dem Hollywood-Produzent lohnen, da Liebhaber der legendären sowie unvergessenen Reihe, die im Jahr 1979 von Kult-Regisseur Ridley Scott (Gladiator, Blade Runner) ins Leben gerufen wurde und mit der Zeit zum inspirierenden Megahit avancierte, offenbar eine innerhalb dieses Universums noch nie eingeschlagene Richtung erwartet:

«Es gibt einige große Überraschungen, die wir für die Zuschauer vorbereitet haben», versichert Landgraf. «Alien spielt lange Zeit, bevor Ellen Ripley ein Thema oder überhaupt auf der Welt war. Es ist die erste Geschichte in dieser Kreation, die sich auf der Erde ereignet. Das Geschehen findet also auf unserem Heimatplaneten statt, ungefähr 70 Jahre in der Zukunft, also am Ende unseres gegenwärtigen Jahrhunderts.»

Die Ankunft der Alien-Serie verzögert sich erneut. ©20th Century Studios

ALIEN muss ohne Ellen Ripley auskommen

«Ripley wird kein Teil davon sein, genauso wenig wie andere Charaktere, die in Vergangenheit jemals vorgestellt wurden. Die einzige Figur, die erneut zum Vorschein tritt, ist das Alien selbst.»

Wenn Alien also im Jahr 2090 angesiedelt ist, spielt die Handlung genau zwischen den Ereignissen aus Prometheus und Alien – Covenant, den ebenfalls von Scott inszenierten Prequels zur Ellen Ripley-Quadrilogie.

Die große Heldin, die von Schauspielerin Sigourney Weaver immerhin 4 Mal dargestellt wurde (und sie hätte sie gerne auch noch ein 5. Mal auf die Leinwand gebracht), zuletzt vor genau 25 Jahren in Alien – Die Wiedergeburt, wird in dieser neuen Produktion also definitiv keinen Auftritt kriegen.

Wird im Serien-Format kein Thema sein: Ellen Ripley. ©20th Century Studios

ALIEN stellt uns eine neue Crew vor

Generell werden in der Serie komplett neue Charaktere, mit denen wir bislang in keinem der vorangegangenen Vertreter vertraut gemacht wurden, eingeführt:

«Wie wir schon bei Fargo gesehen haben, verfügt Noah über die einzigartige Fähigkeit, einen Weg zu finden, um der Originalmaterie gerecht zu werden, die Vorlage, beispielsweise jene der Coen-Brüder, zu ehren und respektieren – oder wie in diesem Fall die Arbeit von Ridley Scott an Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt und die von James Cameron an Aliens – Die Rückkehr -, gleichzeitig aber auch etwas Magisches aus dem Hut zu zaubern, das die jeweilige Marke revolutioniert, eine Erweiterung vom Franchise und dem Gesehenen darstellt.»

Hört sich doch ziemlich vielversprechend an – auch wenn es nach wie vor schade ist, dass der Wunsch von Weaver, noch ein letztes Mal Ellen Ripley zu sein, um ihr dieses Mal auch wirklich ein würdiges Ende zu ermöglichen, aller Voraussicht nach unerfüllt bleiben wird.

©20th Century Studios

Geschrieben am 18.02.2022 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Alien, News



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