Attack on Titan – ES-Regisseur bringt die Riesen mit Hunger auf Menschenfleisch ins Kino

Das zweite Kapitel von Stephen Kings ES ist gerade erst im Kasten – und dennoch ist Regisseur Andy Muschietti gedanklich wohl längst bei seiner nächsten Regiearbeit. Er tauscht Horror-Clown Pennywise nämlich bald gegen die gigantischen, nimmersatten Riesen aus Attack on Titan! Anfang 2017 wurde bekannt, dass Warner Bros. eine amerikanische Adaption der japanischen Manga- und Animereihe plant. Erst jetzt konnte mit Muschietti aber auch ein passender Regisseur für den Posten verpflichtet werden, der versuchen wird, die Mangas auf westliche Sehgewohnheiten anzupassen. Bekannt wurde Muschietti 2013 durch die Verfilmung seines eigenen Kurzfilms Mama mit Jessica Chastain in der Rolle einer sorgenden Pflegemutter, die sich unwissentlich eine bösartige Präsenz ins Haus holt. Im Fall von Attack on Titan ist die Gefahr nun allerdings wesentlich greifbarer.

Hier lebt die Menschheit – oder das, was davon übrig ist – in 2000 Jahren nämlich hinter gewaltigen Mauern. Denn die Welt außerhalb wird von riesigen Titanen beherrscht, die anscheinend nur ein Ziel haben: Menschen zu fressen! Einzig der junge Eren Jäger will das nicht hinnehmen und zusammen mit seinen Freunden Mikasa und Armin das Gebiet außerhalb entdecken. Doch als nach hundert Jahren Frieden eines Tages ein Titan von ungeheuren Ausmaßen über die Mauer blickt, steht eine Katastrophe bevor – und ein scheinbar auswegloser Kampf für die Freiheit beginnt!

Das Attack on Titan-Universum umfasst verschiedene Mangas, TV-Serien, sogar eigene Spiele, und wurde vor einigen Jahren bereits für die Leinwand adaptiert. Der japanische Zweiteiler von Shinji Higuchi interpretierte die Geschichte um das Überleben der Menschheit gegen einen schier unbesiegbaren Gegner allerdings eher lose und auf eigenständige Weise. Zwar übernehmen auch hier Eren, Mikasa und Armin die Hauptrollen, aber viele Charaktere weichen nicht nur in Namen und Aussehen von der Manga-Vorlage ab.

Andy Muschietti liebt es unheimlich. ©Warner Bros

Geschrieben am 30.10.2018 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News