Birds of Prey – Wird dank R-Rating noch viel härter als Suicide Squad

Dass bei vornehmlich weiblich angeführten und besetzten Actionfilmen automatisch von einem „reinen Frauenfilm“ ausgegangen wird, sei ein Trugschluss, der sich bei Birds of Prey nicht wiederholen soll, verspricht Hauptdarstellerin Margot Robbie. Im kommenden Ableger zu Suicide Squad, der Robbie al Harley Quinn auf die Leinwände zurückbringt, wird es noch eine Spur härter und brutaler zugehen als im Vorgängerfilm. Dadurch könnte man erstmals sogar ein R-Rating aufgedrückt bekommen. Beim direkten Vorgänger musste sich Regisseur David Ayers noch mit dem massentauglicheren PG-13 zufrieden geben, was von vielen Fans heftig kritisiert wurde. Darum soll das auf Harley Quinn fokussierte Spin-off ein Zeichen setzen. „Birds of Prey ist ein knallharter Superhelden-Actionfilm mit R-Rating“, verkündet Robbie. In dieser Hinsicht eifert der Film also eher Deadpool oder Logan als Suicide Squad nach, die das früher so unbeliebte R-Rating inzwischen auch bei Superheldenfilmen salonfähig gemacht haben. Das bedeutet: Jugendliche unter 17 Jahren müssen in die Röhre schauen oder einen erziehungsberechtigten Erwachsenen dabei haben.

Auch Todd Phillips soll bei seinem kommenden Joker-Ursprungsfilm mit Joaquin Phoenix als Arthur Fleck (aka Joker) auf die höhere Altersfreigabe und ein erwachseneres Filmerlebnis setzt. Dass sich dieser Trend 2020 bei Birds of Prey fortsetzt, kommt also gar nicht so überraschend. Dennoch scheuen noch immer viele Studios vor dem Schritt zurück, da er den potenziellen Verzicht auf eine komplette Zielgruppe bedeutet. Wenn das Konzept dann nicht aufgeht, so wie bei Hellboy, wird nicht selten das „riskante“ R-Rating für den Box Office-Flop verantwortlich gemacht. Deadpool und Logan zeigen aber, dass es auch anders geht.

Neben Harley Quinn geben sich auch Comic-Wegbegleiter wie Mary Elizabeth Winstead (The Thing) als Huntress, Jurnee Smollett-Bell als Black Canary oder Ella Jay Basco als Cassandra Cain/Batgirl die Ehre. Ihnen stellt sich Ewan McGregor (Doctor Sleep) als Bösewicht Black Mask entgegen. Weitere Rollen gehen an Ali Wong (Fresh Off the Boat), Robert Catrini (American Crime Story), Chris Messina (Sharp Objects), Steven Williams (ES) und Derek Wilson (Preacher).

Bilder: ©Warner Bros.

Geschrieben am 11.06.2019 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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