Black Summer – Stephen King lobt Netflix-Format: So muss eine Zombieserie aussehen

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Die Zombies wandeln wieder: Seit letztem Donnerstag lässt uns Netflix mit der neuen Horror-Serie Black Summer wieder in die Welt der mittlerweile eingestellten Syfy-Serie Z Nation eintauchen. Und die beiden Serienschöpfer Karl Schaefer und John Hyams haben bereits einen prominenten Fan für sich gewinnen können – Horror-Altmeister Stephen King höchstpersönlich! Via Twitter ließ er seine Follower an seinem ganz persönlichen Serien-Geheimtipp teilhaben. Er schwärmt: „Keine langen, müßigen Diskussionen. Keine endlosen Rückblenden aus Mangel einer Hintergrundgeschichte. Keine gereizten Teens.“ Schon hier wird ersichtlich: Black Summer ist eine Zombieserie ganz nach Kings Geschmack. Die Show nerve nicht durch ausufernde Dialoge und sei etwas, von dem andere Showrunner etwas lernen können. Besonders gut gefalle ihm, dass viele Szenen mit transportablen Handkameras gedreht wurden, was der Geschichte eine besondere Dynamik verleihe. Ein größeres Lob können sich Serienmacher vermutlich nicht wünschen.

Ob die breite Masse das ebenfalls so sieht? Noch ist es zu früh, um über einen möglichen Erfolg oder Misserfolg der Serie zu sprechen. Sollte Netflix tatsächlich Gefallen an Black Summer gefunden haben, dürfte die Bestellung einer zweiten Staffel allerdings nicht mehr lange auf sich warten lassen. Black Summer setzt geschichtlich zum Ausbruch der todbringenden Seuche an, die in der Mutterserie ganze Landstriche leergefegt hat.

Im Mittelpunkt von Black Summer steht eine Mutter, gespielt von Jamie King (Hart of Dixie), die während der Zombie-Apokalypse nichts unversucht lässt, um ihre verschollene Tochter ausfindig zu machen. Auf ihrer Suche schließt sie sich mit einer Gruppe amerikanischer Flüchtlinge zusammen und muss ein ums andere Mal schwierige, brutale Entscheidungen treffen. Denn fest steht: Dieser Sommer wird mörderisch!

Geschrieben am 17.04.2019 von Torsten Schrader