Captive State – Deutscher Kinostart wird vorerst ersatzlos gestrichen

Aufatmen bei der nichtsahnenden Erdbevölkerung aus Captive State: Sie wird noch etwas länger von der überraschenden Alieninvasion, die Regisseur Rupert Wyatt (Planet der Affen: Prevolution, The Escapist) in seinem neuen Sci/Fi-Thriller thematisiert, verschont bleiben. Das sorgt allerdings für Enttäuschung aufseiten deutscher Kinogänger, denn sie werden sich vorerst vom Gedanken an einen deutschen Kinostart verabschieden müssen. Der für 28. März 2019 angekündigte Starttermin verschiebt sich auf unbestimmte Zeit. Einen Ersatztermin will Entertainment One Germany in den nächsten Wochen/Monaten bekanntgeben. Im dystopischen Endzeit-Thriller brechen intelligente Außerirdische wie eine Plage über die Erde und ihre Bewohner herein. Angesiedelt ist der Film aber nicht während, sondern – ähnlich wie District 9 – Jahre nach der Ankunft der mysteriösen Fremden, die das Leben, wie wir es kennen, für immer verändern sollen.

Und so ist die Gesellschaft im deutschen Trailer in zwei Lager gespalten – jene, die kooperieren, und jene, die einen Aufstand gegen die seit 10 Jahren andauernde Besatzung anzetteln wollen. Offiziell existiert in dieser neuen Weltordnung kein Verbrechen mehr, die Arbeitslosigkeit ist auf einem historischen Tief und Armut wurde ausgemerzt. Doch diese scheinbar perfekte Welt hat eine düstere Kehrseite. Die Menschheit steht unter aufoktroyierter Kontrolle, die meisten ergeben sich ihrem Schicksal und kollaborieren. In Chicago jedoch formiert sich Widerstand im Untergrund:

Eine kleine Gruppe Aufständischer ist fest entschlossen, sich gegen die Eindringlinge zur Wehr zu setzen. Was nicht nur die Machthaber aus der fremden Galaxie, sondern auch deren Handlanger mit allen Mitteln verhindern wollen. Es beginnt eine erbarmungslose Jagd auf die Verschwörer, bei der nur eine Seite überleben kann. Dafür konnte Wyatt prominente Namen wie John Goodman oder Vera Farmiga (The Conjuring – Die Heimsuchung) einspannen. Weitere Rollen gingen an Ashton Sanders (Moonlight, Straight Outta Compton), Jonathan Majors (Hostiles, White Boy Rick) und Colson Baker a.k.a. Machine Gun Kelly in seinem Leinwanddebüt.

Geschrieben am 06.03.2019 von Torsten Schrader
Kategorie(n): Captive State, News



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