Danger Park – Trailer: Nach diesem Film will keiner mehr eine Safari machen!

Aus der Not eine Tugend machen: Regisseurin M. J. Bassett weiß, wie das geht. Während halb Hollywood unter lahmgelegten Produktionen stöhnte, drehte sie in Afrika heimlich gleich zwei potenziell todbringende Raubtierfütterungen mit Nervenkitzel-Potenzial ab.

Es ist nämlich kein Zufall, dass sich ihr im Frühjahr veröffentlichter Rogue (bei uns als Rogue Hunter erschienen) mit Megan Fox und der für Herbst angekündigte Danger Park – Tödliche Safari (Endangered Species) gleichen wie ein Ei dem anderen. Schließlich wurden beide Filme quasi nacheinander und am gleichen Schauplatz abgedreht, nur die Besetzung ist eine andere. Ganz nach dem Motto: Wenn wir schon einmal hier sind, können wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen!

Mit Danger Park auf Horror-Safari

Musste in Rogue Hunter noch Megan Fox (Jennifer’s Body, Transformers) ran, um sich tödliche Tiger und bis an die Zähne bewaffnete Rebellen vom Hals zu halten, während sie selbst die taffe, mit allen Wassern gewaschene Elite-Soldatin gab, sind es diesmal Rebecca Romijn (X-Men) und Jerry O’Connell (Stand by Me, Mission to Mars), die im afrikanischen Busch ums nackte Überleben kämpfen – auf sehr unterschiedlichen Seiten.

Das Ergebnis sind zwei nahezu identische Survival-Thriller aus dem B-Movie-Baukasten, die in erster Linie unterhalten und weniger durch Anspruch punkten wollen. Schon Rogue Hunter war im Herzen ein waschechter Action-Thriller-Reißer, der vor allem von seinem hohen Blutzoll und schneller Action in Verbindung mit tierischen Bedrohungen aus der afrikanischen Wildnis lebte.

Den Halseys steht das Schlimmste noch bevor. ©Leonine

Hier versucht Danger Park – Tödliche Safari anzuknüpfen, zäumt das Pferd aber von einer anderen Richtung auf. Statt einer kampferprobten Söldnerin ist es eine hilflose Familie, die eher unfreiwillig im Busch strandet und dann auch noch einem schießwütigen Großwildjäger (Jerry O’Connell) in die Arme läuft. Die im englischen Titel erwähnten «gefährdeten Spezies» sind also eher schmückendes, für steigenden Puls sorgendes Beiwerk, das immer in denkbar schlechtesten Momenten auftaucht.

Bald im deutschen Handel

So wie diesem: Der Exxon-Projektleiter Jack Halsey ist mit seiner Familie gerade im afrikanischen Kruger Nationalpark unterwegs, als ihr Jeep von einer Nashorn-Mutter angegriffen und zermalmt wird. Nun beginnt ein Wettrennen gegen die Zeit, denn Jacks Frau ist Diabetikerin und könnte bei unzureichender Insulinzufuhr ins Koma fallen.

Die Familie schwebt in Lebesgefahr. ©Leonine

Doch die erhoffte Rettung in Form des charismatischen Survival-Experten Mitch (O’Connell) erweist sich als völliger Fehlgriff. Kurz darauf hallen Maschinengewehr-Salven durch die Nacht, was das ausbrechende Chaos und die filmische Verwandtschaft zum ähnlich gelagerten Rogue Hunter perfekt macht. Selbst die Freigabe ist die gleiche:

R-Rating für «Gewaltdarstellung und blutige Bilder.» Beide Filme gehen aber auch auf das Konto von M.J., die seit Deathwatch aus dem Jahr 2002 für packendes, actiongeladenes Genrekino steht.

Fest steht: Diese Safari nimmt nicht für alle Beteiligten ein glückliches Ende. Und Ihr könnt dabei sein, wenn Leonine Danger Park – Tödliche Safari am 15. Oktober passend zu Halloween in den Handel stellt.

©Leonine

Geschrieben am 30.09.2021 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Danger Park, News



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