Die Mumie 4 – Weder erschreckend noch gruselig? Brendan Fraser wäre interessiert!

14 Jahre ist es nun schon her, seit wir Schauspieler Brendan Fraser (Tintenherz, George – Der aus dem Dschungel kam) im Abenteuerfilm Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers zum letzten Mal dabei zugesehen haben, wie er als Held Mumien bekämpft. 2017 wurde das Franchise schließlich wieder auf Null gesetzt – mit mäßigem Erfolg, weswegen im Anschluss daran nie wieder irgendwelche Sarkophage oder Grabkammern geöffnet wurden. Ob sich das in absehbarer Zeit nun endlich ändert?

Fraser wäre jedenfalls daran interessiert, erneut als Rick O’Connell über weltweite Kinoleinwände zu flimmern, um sich abermals Oberbösewicht Imhotep (Arnold Vosloo) und anderen dunklen Kräften zu stellen. Da wäre bloß eine Sache:

«Ich habe echt keine Ahnung, wie das gehen soll», gibt Fraser im Interview mit Variety, Branchenblatt der Unterhaltungsindustrie, zu. «Allerdings stehe ich dem Projekt offen gegenüber, sofern sich eine Person finden lässt, die mit der richtigen Vision an mich herantritt. So einen Streifen aus dem Hut zu zaubern, ist nämlich alles andere als einfach», erinnert Fraser, bevor er über jenes Werk spricht, das seine Reihe einst ablöste.

Brendan Fraser lästert über DIE MUMIE von 2017

«Eine wichtige Zutat in unserem Film, die ich in der Version mit Tom Cruise vermisst habe, war Spaß. Der blieb in der Neuauflage irgendwie auf der Strecke, da sie zu nah an einem reinrassigen Horrorfilm war. Die Mumie muss zwar Nervenkitzel bieten, darf aber weder erschreckend noch furchteinflößend sein», findet Fraser, der 2023 auf einen begehrten Academy Award für seine darstellerische Leistung in Darren Aronofskys (Black Swan, Requiem for a Dream) Drama The Whale hoffen darf.

Da sich der Mime seit ein paar Jahren wieder rasant steigender Beliebtheit erfreut, scheint ein viertes Kapitel über die böse Mumie im Moment kein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Ob dann vielleicht auch Rachel Weisz (Black Widow, Agora – Die Säulen des Himmels) wieder mit von der Partie wäre, die ihre Rolle als Evelyn Carnahan im dritten Teil verweigerte?

Für Maria Bello (Prisoners, Payback – Zahltag) wäre das ja schon ein kleiner Schlag ins Gesicht – allerdings nur, sofern sie überhaupt daran interessiert wäre, noch einmal als Evelyn zu agieren, da schließlich sie diejenige war, die nach der Absage ihrer Vorgängerin 2008 eingesprungen ist und in Das Grabmal des Drachenkaisers die weibliche Hauptrolle gespielt hat.

Ersetzte in Die Mumie 3 Rachel Weisz: Maria Bello. ©Universal Pictures

Stabilität am Box Office

Doch ob nun mit oder ohne die heute 52-jährige Britin Weisz – die Trilogie, die zwischen den Jahren 1999 und 2008 auf die Beine gestellt wurde, war ihrerzeit sehr erfolgreich unterwegs, erwies sich sogar als überraschend stabil, da jeder einzelne Ableger weltweit über 400 Millionen US-Dollar in die Kassen schwemmen konnte – auch der, in dem Weisz mit Abwesenheit glänzte.

Witzigerweise handelt es sich hierbei um eine Summe, die 2017 auch vom Cruise-Film erzielt wurde, nur galt dieser Ausflug in die Welt der Schrecken als kommerzielle Enttäuschung, da die unverschämt hohen Produktionskosten mit 125 Millionen US-Dollar kaum bis gar nicht zu decken waren. Diesen Fehler, sollte das mit Die Mumie 4 in Zukunft wirklich etwas werden, würden die Produzenten bestimmt kein zweites Mal machen.

Mit Revivals kennt sich Produktionshaus Universal jedoch bereits bestens aus – siehe Fast & Furious im Jahr 2009 oder Halloween von 2018, die inzwischen zu den mit Abstand größten Marken zählen, die am Box Office sehr zuverlässig Gewinn abwerfen. Ein Versuch wäre es also allemal wert – oder was meint ihr?

©Universal Pictures

Geschrieben am 12.10.2022 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Die Mumie 4, News, Top News



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