Doctor Strange 2 – Evil Dead-Macher Sam Raimi soll als Regisseur übernehmen

Im Januar ließ Scott Derrickson den sicher geglaubte Sequel Doctor Strange: In the Multiverse of Madness überraschend ohne Regisseur zurück – aus kreativen Gründen, wie es damals hieß. Schnell wurden Vermutungen laut, dass ein Zusammenhang mit dem angekündigten Horrorkurs des Doctor Strange-Sequels bestehen, Marvel möglicherweise an der schaurigen Ausrichtung zweifeln könnte. Dagegen spricht nun allerdings der Ersatz, den sich das Unternehmen für den zweiten Kinoausflug des Doktors ausgeguckt hat. An Scott Derricksons Stelle, das berichtet Variety, soll nämlich Sam Raimi das Ruder übernehmen und für die Regie beim Nachfolger im Gespräch sein, der uns 2021 ins „Multiversum des Wahnsinns“ entführt. Raimi ist der Schöpfer hinter heutigen Klassikern wie Tanz der Teufel oder Drag Me to Hell, bringt ebenso wie Derrickson (Sinister, Der Exorzismus von Emily Rose) also einiges an Vorerfahrung auf dem Gebiet mit, verhalf vor rund zwanzig Jahren aber auch schon einer anderen großen Comicikone (Spider-Man) zum Sprung auf die Leinwände. Doctor Strange: In the Multiverse of Madness wurde als erster Horrorfilm im MCU angekündigt, doch kürzlich revidierte Marvel’s Kevin Feige diese Aussage wieder ein wenig.

Sam Raimi liebt es unheimlich. ©Universal Pictures

„Ich würde Doctor Strange: In the Multiverse of Madness nicht unbedingt als Hororrfilm bezeichnen, wohl aber als großen MCU-Film mit vielen unheimlichen Sequenzen“, bestätigte Feige kürzlich als Redner bei der New York Film Academy. Er siedelt Doctor Strange 2 irgendwo zwischen Gremlins und Poltergeist an. Als Kind hätte er sich bei Jäger des verlorenen Schatzes immer die Augen zuhalten müssen, als es zur Szene mit dem schmelzenden Gesicht kam. „Ich denke da speziell an Gremlins, Poltergeist oder Indiana Jones und der Tempel des Todes. Das sind übrigens alles Filme, für die das PG-13 Rating erfunden wurde. Damals gab nämlich es nur PG, also sagte man sich irgendwann, ‚Wir brauchen noch etwas dazwischen.“ Und schon war das PG-13 (entspricht hierzulande häufig einer FSK 12 oder 16) geborgen.

Welche Richtung Doctor Strange: In the Multiverse of Madness unter Leitung Raimis einschlagen würde, ist derzeit noch unklar. Größere Änderungen am bestehenden Skript dürften so kurz vor dem geplanten Drehstart dieses Frühjahr aber eher unwahrscheinlich sein. Schon bekannt ist, dass das Sequel eng mit der kommenden Disney+-Serie WandaVision verzahnt ist und Elizabeth Olsen ihre Rolle als Scarlet Witch wieder aufnehmen wird. Nicht mehr dabei ist laut Variety dagegen Rachel McAdams, die im ersten Film als Christine Palmer, die Kollegin von Doctor Strange zu sehen war.

©Marvel

Geschrieben am 06.02.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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