Doctor Strange in the Multiverse of Madness – Ein Marvel-Horrorfilm? Das sagt Kevin Feige

Marvel und Horror: Passt das zusammen? Im Sommer kündigte Scott Derrickson (Erlöse uns von dem Bösen) sein Doctor Strange-Sequel als „ersten unheimlichen Marvel Cinematic Universe-Film“ an. Doch wie horrorlastig wird der Nachfolger wirklich? Schließlich gibt das Marvel Cinematic Universe gewisse Grenzen vor, die es nicht zu überschreiten gilt. Marvel’s Kevin Feige selbst ordnet Doctor Strange in the Multiverse of Madness irgendwo zwischen Gremlins und Poltergeist ein, die ihrerseits die Grenzen des Möglichen ausloteten. „Ich würde ihn zwar nicht unbedingt als Hororrfilm bezeichnen, wohl aber als großen MCU-Film mit vielen unheimlichen Sequenzen“, bestätigte Feige jetzt als Redner bei der New York Film Academy. Damals hätte er sich als Kind bei Jäger des verlorenen Schatzes stets die Augen zuhalten müssen, als es zur Szene mit dem schmelzenden Gesicht kam. „Ich denke da speziell an Gremlins, Poltergeist oder Indiana Jones und der Tempel des Todes. Das sind übrigens alles Filme, für die das PG-13 Rating erfunden wurde. Damals gab nämlich es nur PG, also sagte man sich irgendwann, ‚Wir brauchen noch etwas dazwischen.“ Und schon war das PG-13 (entspricht hierzulande häufig einer FSK 12 oder 16) geborgen.

Soll auch Horrorfans erfreuen: Doctor Strange 2. ©Marvel

Feige weiter: „Es macht Spaß, sich gruseln zu lassen – und damit meine ich nicht auf eine verstörende oder quälende Art und Weise, sondern klassischen Grusel.“ Dank Sinister oder Der Exorzismus von Emily Rose bringt Regisseur Scott Derrickson natürlich bereits einige Erfahrung auf dem Gebiet mit und weiß daher genau, wie er den wunden Punkt des Publikums trifft und besonders, wie weit er dabei gehen darf. Auch seine beiden Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch und Elizabeth Olsen kennen sich bereits mit unheimlicher Filmkost aus und werden sich zum geplanten Kinostart am 07. Mai 2021 ins „Multiversum des Wahnsinns“ vorwagen müssen. Ein R-Rating sollte man von Doctor Strange in the Multiverse of Madness aber trotzdem nicht erwarten.

Wieder sehen wir Benedict Cumberbatch (Sherlock) in der Rolle des Magiers, der willentlich zwischen verschiedenen Dimensionen umherspringen kann. Das Drehbuch zum kommenden Doctor Strange-Nachfolger Doctor Strange in the Multiverse of Madness stammt aus der Feder von Newcomerin Jade Halley Bartlett und zeigt Dr. Strange, einen ehemaligen Arzt, als gebrochenen Mann, der unverhofft zum übernatürlichen Beschützer der gesamten Menschheit wird.

Die Figur von Stan Lee und Steve Ditko trat erstmals 1963 in Erscheinung und war seither ein beständiger Gast in Serien, eigenen Videospielen, Sammelkarten oder diversen Direct to DVD-Produktionen. Dank Scott Derrickson (Der Exorzismus von Emily Rose, Sinister) stand ihm auch der Sprung auf die große Leinwand gut zu Gesicht.

©Marvel

Geschrieben am 30.12.2019 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News, Top News



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