Dying Light 2 – Release erfolgt nicht mehr dieses Frühjahr

Die aktuelle Spieleverschiebungswelle (Cyberpunk 2077, Final Fantasy VII Remake) fordert ein weiteres Opfer. Nachdem es die letzten Monate verdächtig ruhig um Dying Light 2 geworden war, hat sich das Team von Techland jetzt mit einem offiziellen Statement zu Wort gemeldet und bestätigt: Das Sequel erscheint nicht mehr Anfang 2020, wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Als Grund führt das Team die eigenen Qualitätsansprüche und zu knapp gesetzte Deadlines an: „Wir wollten Dying Light 2 ursprünglich im Frühjahr veröffentlichen, brauchen aber mehr Zeit, um unsere Vision Wirklichkeit werden zu lassen“, heißt es. Man sei bemüht, den hohen Anforderungen seitens der Fans gerecht zu werden. Da im Brief von mehreren Monaten die Rede ist, sollte man aber vermutlich nicht allzu bald mit einem neuen Ausweichtermin rechnen. Das Sequel spielt ganze 15 Jahre nach dem ebenfalls von Techland entwickelten Original. Allerdings blicken wir diesmal dem neuen Protagonisten Aiden über die Schulter. Er ist einer der wenigen Überlebenden, dessen überragende Parkourkünste und Skills im Kampf ihn in dieser verfallenden Stadt zu etwas Besonderem machen. Durch Aiden treffen die Spieler Entscheidungen, deren Auswirkungen die Spielwelt beeinflussen.

Der Dreh- und Angelpunkt von Dying Light 2 ist die namenlose „Stadt“ – der postapokalyptische Außenposten eines modernen, dunklen Zeitalters. Hier schlägt sich die Menschheit 15 Jahre nach den Ereignissen des ersten Dying Light mit Mühe durch, während brutale Fraktionen um die Macht kämpfen. Die Infizierten schleichen derweil bis zum Anbruch der Nacht durch dunkle Häusergassen und finstere Kellerräume. Dann übernehmen sie die Straßen. Spieler haben direkten Einfluss auf ihre Umgebung, können einzelne Viertel zu militärischen Festungen ausbauen oder sogar Schwarzmärkte eröffnen. Das Original wurde 2015 noch über Warner Bros. Interactive Entertainment vertrieben. Beim Nachfolger nimmt Techland diesmal selbst die Publishingzügel in die Hand.

©Techland

Geschrieben am 20.01.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News