Fear Street: Teil 3: 1666 – Trailer: Es geht zu Ende! Das erwartet uns im Finale

Wenn das Beste wirklich erst zum Schluss kommt, wie es gemeinhin heißt, dann müssen sich Netflix-Nutzer (trotz der sommerlichen Temperaturen) warm anziehen. Denn noch ist das große Rätsel um Sarah Fier nicht gelöst, die teuflische Hexe immer noch auf freiem Fuß – sofern man das über einen körperlosen Geist, der seit 300 Jahren willkürlich Shadyside-Bewohner überfällt und für sich morden lässt, sagen kann.

Nun soll ihrem mörderischen Treiben mit Fear Street – Teil 3: 1666, dem dritten und letzten Teil der Fear Street-Trilogie, der am kommenden Freitag, den 16. Juli 2021, bei Netflix aufschlägt, aber ein für alle Mal ein Ende bereitet werden, und wir sind schon gespannt, wie Deena (Kiana Madeira) und Josh (Benjamin Flores Jr.) das bewerkstelligen wollen.

Fear Street – Teil 3: 1666 führt alle losen Fäden (auch die Darsteller) zusammen. ©Netflix

1978 legt den Grundstein für das Finale

Warum die sympathischen Hauptcharaktere aus Fear Street Teil 1: 1994 auch im dreihundert Jahre früher angesiedelten Prequel eine Rolle spielen?

Ihre Geschichte führt als roter Faden durch die Filme, ist somit neben Sarah Fier und dem nicht enden wollenden Morden der zentrale Punkt, den alle Fear Street-Kapitel gemein haben. Auch früher versuchte man schon, das Rätsel zu lösen und der Ursache auf den Grund zu gehen, aber erst die beiden Geschwister könnten den Schlüssel dazu in der Hand halten.

In Fear Street: 1978 statten Deena und Josh der einzigen Überlebenden des Camp Nightwing-Massakers einen Besuch ab, lassen sich durch Cindy (oder Ziggy, wie wir ganz zum Schluss erfahren) den Fortgang der damaligen Tragödie in Erinnerung rufen, die acht Leben forderte.

Das Horror-Camp war erst der Anfang! ©Netflix

1978 ist nicht nur unterhaltsamer, rasanter und packender, sondern auch deutlich zeigefreudiger geraten als das erste Kapitel, in dem Regisseurin Leigh Janiak den Fluch und alles, was damit in Zusammenhang steht, bestenfalls andeutete.

Ziggy lebt, nicht Cindy

Im Gegensatz dazu erfahren wir diesmal fast schon ein bisschen zu viel über die Hintergründe. Während der zunehmend blutiger und tödlicher werdenden Laufdauer haben Cindy (Emily Rudd), Ziggy (Sadie Sink) und Alice (Ryan Simpkins) plötzlich den Gegenstand in der Hand (und Hand ist das Stichwort), mit dem sie Sarah Fiers Mordlust besänftigen können.

Bevor sie aber Gelegenheit bekommen, ihn an seinen Bestimmungsort, die Leiche von Sarah, zu bringen, sterben alle drei einen sehr detailliert ausgearbeiteten Tod – so scheint es zumindest, bis eines der brutal zugerichteten Opfer (Sadie Sink) am Ende doch noch ins Leben zurückkehrt.

Mit diesen Siedlern ist nicht zu spaßen. ©Netflix

Nur handelt es sich dabei gar nicht um Cindy, die wir in 1994 als erwachsene Frau (gespielt von Gillian Jacobs aus Community) wiedertreffen, sondern ihre kleinere Schwester Ziggy. All die Jahre gab sie sich nur als ihre ermordete Schwester Cindy aus.

Mit dem Wissen um den Verbleib von Sarahs fehlender Hand ist es im Jahr 1994 nun wiederum an Deena (Kiana Madeira) und Josh (Benjamin Flores Jr.), zur Tat zu schreiten und das letzte Puzzleteil auszugraben. Wo? Natürlich im Einkaufszentrum, das über dem damaligen Camp erbaut wurde, wo im ersten Film schon die von Maya Hawk (Stranger Things) gespielte Heather ihr Ende fand.

Das Finale wird ganz anders

Fear Street Teil 2: 1978 endet mit der über Sarahs Körper gebeugten Deena (Kiana Madeira) und einem überraschenden Blick in jene Zeit, als Sarah noch lebte – nun allerdings mit Deena an ihrer Stelle. Auch die restlichen Fear Street-Darsteller, darunter Sadie Sink (Stranger Things), treffen wir in anderen Rollen wieder.

Und schnell wird im ersten Trailer deutlich: Fear Street – Teil 3: 1666 schlägt ganz neue Töne an, erinnert mit seiner zurückgenommenen, ausgebleichten Farbpalette und den erdigen Tönen eher an Robert Eggers‘ preisgekrönten Historien-Grusel The Witch, in dem die Hexenverfolgung und frühe Kolonialzeit ebenfalls prägend sind.

Der Trailer zu Fear Street – Teil 3: 1666:

Das ist nur konsequent, waren doch schon die beiden Vorgängerfilme Fear Street – Teil 1: 1994 (Scream) und Fear Street – Teil 2: 1978 (die Slasher der Achtziger wie Freitag, der 13.) stark von ikonischen Genrevertretern und vor allem der damaligen Zeit oder Popkultur inspiriert.

Fear Street – Teil 3: 1666: Trailer liefert Hinweise

Im 17. Jahrhundert genügte wiederum schon der bloße Verdacht, man könnte etwas Unrechtes und Ungebührliches getan zu haben, um als Hexe gebrandmarkt und daraufhin auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ertränkt zu werden.

Und Deena (jetzt als Sarah) trägt maßgeblich dazu bei, lugt in einer Szene des Fear Street – Teil 3: 1666-Trailers unter dem Rock ihrer Angebeteten/Freundin Hannah Miller (Olivia Scott Welch/Sam aus Teil 1: 1994, Teil 2: 1978) hervor, was Sarah und Hannah in Teufels Küche bringt.

Der Kreis schließt sich gewissermaßen, als das junge Paar für seine verbotene Liebe, die sich 1994 wiederholt, an den Pranger gestellt wird, büßen muss – doch nicht, ohne vorher einen Fluch auf die Siedler losgelassen zu haben! Denn nicht nur einige wenige, sie alle machen sich schuldig, indem sie tatenlos dabei zusehen, als Sarah/Deena und Hannah am Galgen baumeln.

Deena/Sarah Fier gehen durch die Hölle. ©Netflix

Geschrieben am 12.07.2021 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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