Freitag, der 13. – So hätte das neue Found Footage-Reboot des Kultslashers ausgesehen

Wenn Freitag, der 13. im Jahr 2017 endlich das Licht der Leinwand erblickt, hat das Projekt bereits zahlreiche Kurswechsel hinter sich. Nach einem kurzen Umweg in Found Footage-Gefilde ist das Team um Platinum Dunes mittlerweile nämlich wieder zu jenem klassischen Look gewechselt, den wir von der Reihe gewohnt sind. Wie die Handkamera-Variante des Slasher-Klassikers hätte aussehen können, wollte David Bruckner, bekannt für seine Mitarbeit an der V/H/S-Reihe, jetzt im Interview mit Fangoria deutlich machen: „Als ich für das Projekt an Bord kam, spielte Paramount gerade mit dem Gedanken, einen Freitag-Ableger im Found Footage-Stil zu machen. Ich hatte ganz bestimmte Vorstellungen, wie das aussehen könnte. So wäre der Film beispielsweise aus einer einzigen Sichtweise gedreht worden. Da viele moderne Elemente nicht zur Reihe gepasst hätten, wollte ich einen ganz klassischen Found Footage-Film machen. Richard Naing, Ian Goldberg und ich gaben also unser Bestes, um basierend auf dieser Grundlage den Film auf die Beine zu stellen.“

Weiter berichtet er: „Die Found Footage-Vorgabe legte uns zahlreiche Stolpersteine in den Weg. So ließ sich die klassische Slasher-Formel nur bedingt mit einer einzelnen Kamera-Perspektive in Einklang bringen, da Charaktere oft ihren eigenen Weg gehen und das Zeitliche segnen. Viele Slasher stachen auch nur deshalb hervor, weil sie eine zusätzliche Perspektive auf das Geschehen boten. Diese Hürde zu umgehen, war sowohl spaßig als auch herausfordernd, und am Ende kam eher so etwas wie ein Monsterfilm dabei heraus. Der Mythos um Jason Voorhees eröffnete uns viele Möglichkeiten und eignete sich perfekt für ein Found Footage-Konzept in den Achtzigern. Es war in vielerlei Hinsicht eine Rückkehr zu alter Form, fokussiert auf die Charaktere.“

Das änderte sich erst, als Hannibal-Autor Nick Antosca an Bord kam und das bestehende Skript zugunsten einer traditionelleren Ausrichtung opferte: „Wir waren plötzlich frei von dieser Vorgabe, also schrieb ich eine Fassung ohne Found Footage-Elemente. Diesmal konnten wir uns völlig ungezwungen auf ein echtes Achtziger-Reboot stürzen. Meine Variante wirkte wie „Dazed and Confused trifft auf Jason Voorhees“, also eine echte Slasher-Coming-of-Age-Story [lacht]. Das Skript von Nick war noch besser und wir wollten den Film unbedingt umsetzen. Das war ein extrem spannender Prozess für mich.“ Inzwischen schreibt der gefeierte Prisoners-Autor Aaron Guzikowski an der nächsten Jason-Auferstehung. In den Kinos schlägt der Killer dann am 12. Januar 2017 zu.

Wer wohl 2017 um sein Leben fürchten muss?

Geschrieben am 21.01.2016 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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