Friedhof der Kuscheltiere – Alternatives Ende unterscheidet sich deutlich von der Kinofassung

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Dass Paramount Pictures‘ Friedhof der Kuscheltiere deutliche Abweichungen zu Stephen Kings Romanklassiker aufweist, spaltet die Gemüter. Spoiler: So kommt im Reboot von Kevin Kolsch und Dennis Widmyer nicht Gage Creed, sondern dessen ältere Schwester Ellie Creed bei einem schrecklichen Verkehrsunfall ums Leben. Und das ist bei weitem nicht die einzige Änderung. Im Finale der Kinofassung liefern sich Ellie und Vater Louis einen erbitterten Schlagabtausch, der jäh von der wiedererweckten, in einen Zombie transformierten Rachel unterbrochen wird. Ein kurzer Ausschnitt aus dem alternativen Ende lässt diesen Moment in völlig neuem Licht erstrahlen, ist aber nur ein kleiner Vorgeschmack auf die am 15. August erfolgte Heimkino-Premiere in Deutschland. Hier wird es das alternative Ende (neben vielen weiteren entfernten und erweiterten Szenen) in voller Länge zu sehen geben. Insgesamt soll man sich auf 90 Minuten Bonusmaterial freuen dürfen.

Die Sequenz zeigt das Ende so, wie es von den beiden Drehbuchautoren Matt Greenberg und Jeff Buhler (Midnight Meat Train) ursprünglich vorgesehen war. „Wir lieben beide Enden“, meint Widmyer. „Diese Variente liegt uns aber besonders am Herz, denn es ist das Originalende aus dem Skript und geht auf emotionaler Ebene sehr nahe.“Warum letztlich auf das Ende der Kinofassung umgeschwenkt wurde, lassen die beiden Filmemacher allerdings offen.

Der Film von Dennis Widmyer und Kevin Kolsch ist eine lose Neuadaption von Kings Gruselerfolg. „Manchmal ist es besser, tot zu sein!“, weiß Jud Crandall, der kauzige Nachbar von Dr. Louis Creed und seiner Frau Rachel. Doch als deren Kind bei einem tragischen Unfall stirbt, bittet Louis seinen Nachbarn um Hilfe und löst ungewollt eine gefährliche Kettenreaktion aus, die etwas abgrundtief Böses freisetzt und das neu gewonnene Familienidyll bedroht. Schnell wird den Creeds klar, dass der Tod tatsächlich manchmal besser ist. Denn, das sollten Kenner von Buch und Film bereits wissen, der Tierfriedhof des verschlafenen Städtchens Ludlow lässt Tote wieder auferstehen – in einer gemeineren, bösartigen Form!

John Lithgow (Interstellar), Jason Clarke (Terminator: Genisys) und Amy Seimetz (Alien: Covenant) schlüpfen in die Rollen von Jud Crandall sowie Louis und Rachel Creed. Auch Charaktere wie die chronisch kranke und furchteinflößende Zelda oder Victor Pascow dürfen hier nicht fehlen.

Geschrieben am 27.06.2019 von Torsten Schrader



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