Friedhof der Kuscheltiere – Das hält Stephen King von dem Twist im Remake

Friedhof der Kuscheltiere rückt immer näher und hofft auf einen ähnlichen Hype, wie ihn ES vor zwei Jahren erlebt hat. Im Moment sorgt aber noch ein Twist für hitzige Diskussionen unter Filmfans. Wer sich das Remake nicht spoilern lassen möchte, sollte an dieser Stelle den Rückwärtsgang einlegen und die Meldung wieder schließen. In der modernen Neuverfilmung wird es nämlich eine Änderung geben, was den Tod des Kindes betrifft – statt Sohnemann Gage Creed fällt im Remake Tochter Elle Creed dem Lastwagen zum Opfer. Hauptdarsteller Jason Clarke (Terminator Genisys, Winchester), der die Rolle des Familienvaters verkörpert, erklärt den Entschluss wie folgt: „Das lässt sich leicht rechtfertigen. Man kann mit einem Kleinkind nicht richtig interagieren. Das würde am Ende immer auf eine Puppe oder einen animierten Charakter hinauslaufen. Mit einem sieben- oder neunjährigen Mädchen können wir nun allerdings eine viel bessere und tiefgründigere Geschichte erzählen.“

„Die Fans, die deshalb gerade sauer auf uns sind, werden nach dem Film hoffentlich erkennen, wie sehr die Handlung von dieser Abweichung profitiert. Aber viele Leute scheinen generell kein Problem damit zu haben“, so Clarke in einem Interview. Doch viel wichtiger: Wie steht Stephen King als Autor der millionenfach verkauften, Ende der Achtziger schon einmal verfilmten Vorlage zu diesem kontroversen Thema? „Er hatte absolut kein Problem damit“, gab Clarke zu. Ob die Macher richtig oder falsch entschieden haben, kann in wenigen Monaten jeder für sich selbst herausfinden.

Der Film von Dennis Widmyer und Kevin Kolsch soll durch einen noch höheren Gruselfaktor punkten und Horror-Clown Pennywise in den Schatten stellen. „Manchmal ist es besser, tot zu sein!“, weiß Jud Crandall, der kauzige Nachbar von Dr. Louis Creed und seiner Frau Rachel. Doch als deren Kind bei einem tragischen Unfall stirbt, bittet Louis seinen Nachbarn um Hilfe und löst ungewollt eine gefährliche Kettenreaktion aus, die etwas abgrundtief Böses freisetzt und das neu gewonnene Familienidyll bedroht. Schnell wird den Creeds klar, dass der Tod tatsächlich manchmal besser ist. Denn, das sollten Kenner von Buch und Film bereits wissen, der Tierfriedhof des verschlafenen Städtchens Ludlow lässt Tote wieder auferstehen – in einer gemeineren, bösartigen Form!

John Lithgow (Interstellar), Jason Clarke (Terminator: Genisys) und Amy Seimetz (Alien: Covenant) schlüpfen in die Rollen von Jud Crandall sowie Louis und Rachel Creed. Auch Charaktere wie die chronisch kranke und furchteinflößende Zelda oder Victor Pascow dürfen hier nicht fehlen.

Geschrieben am 23.02.2019 von Carmine Carpenito



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