Ghostbusters – Deswegen ist das Reboot gefloppt: Paul Feig über seinen Film

Mit einem Budget in Höhe von mehr als 144 Millionen Dollar gehörte Ghostbusters zu den teuersten Produktionen, die Sony Pictures im vergangenen Jahr in die Kinos gebracht hat. Obwohl das Remake mit Melissa McCarthy und Kristen Wiig in den USA immerhin rund 130 Millionen Dollar in die Kassen schwemmte, blieben die Säle auf anderen Kontinenten wie Europa oder Asien so gut wie leer. Regisseur Paul Feig will aber rückwirkend herausgefunden haben, woran es lag, dass Ghostbusters nicht der Hit wurde, den man sich insgeheim erhofft hatte: „Ich denke, wir wurden ein wenig behindert, weil unser Werk zu einer Sache erklärt und gemacht wurde. Ein Teil des Publikums wird sich gedacht haben: ‚Was zum Teufel? Wir wollen uns keine Sache ansehen, sondern einen verdammten Film!‘ Ich habe es sehr bedauert, dass er nicht besser lief, da ich ihn persönlich sehr mochte. Er war nicht perfekt. Keiner meiner Filme war jemals perfekt. Aber ich fand es toll, was wir auf die Beine gestellt haben. Letztlich sollte der Film das Publikum doch einfach nur unterhalten“, so Regisseur Paul Feig in einem aktuellen Interview.

Aktuell denkt man bei Sony und Ghostcorps über ein Reboot nach, das die alte mit der neuen Garde zusammenführen könnte: „Eine Sache, die Fans genauo sehr wollten wie ich, war, dass die Welten aus der Originalreihe und der Neuverfilmung miteinander kollidieren. Ich finde es sogar ein wenig peinlich, dass das nicht schon beim ersten Film der Fall war. Das nächste Mal wird es definitiv eine Verbindung geben. Außerdem müssen wir uns nicht immer auf New York als Schauplatz beschränken, Ghostbusters kann überall auf der Welt spielen. Es wäre doch richtig cool, koreanische oder chinesische Geister zu sehen,“ erklärt Produzent Ivan Reitman.

Ihren nächsten Auftritt absolvieren die Geisterjäger dann aber wohl zunächst in animierter Form. „Wir haben wunderbare Pläne und sind mit dem Animationsfilm schon sehr weit fortgeschritten. Er wird eine richtig tolle Geschichte erzählen, die alle überraschen wird. Wir widmen uns darin der Geisterwelt und erleben den Film sowie das Handeln der Geisterjäger aus der Sicht der Geister. Das wird total interessant“, verspricht Reitman.


Geschrieben am 21.11.2017 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Ghostbusters, News



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