Ghostbusters – Franchise wird weiter ausgebaut: Sony und Ivan Reitman halten an Reihe fest

Ghostbusters konnte den massiven Erwartungen seitens Sony nur bedingt gerecht werden. Am Ende war das Reboot zwar nicht der (von vielen erhoffte) Flop, schaffte es aber auch nicht, die enormen Produktions- und Marketingkosten wettzumachen und das in die Marke gesetzte Vertrauen in bare Münze umzusetzen. Die Folge waren Verluste in Höhe von 60 Millionen Dollar und ein Konzern-Jahresergebnis in den tiefroten Zahlen. Mangels zugkräftiger Alternativen ist hier in Sachen Ghostbusters aber noch lange nicht Schluss. Serienproduzent Ivan Reitman hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben und glaubt fest an den Erfolg des schon länger in Vorbereitung befindlichen Animationsfilms: „Der Animationsfilm befindet ebenso wie weitere Liveaction-Adaptionen in Arbeit. Ich will all diese Geschichten in einem zusammenhängenden Universum unterbringen, denn genau das ist aktuell mein Job.“ Er könne es zwar nicht versprechen, hoffe aber darauf, dass wir 2019 oder 2020 ein Wiedersehen mit den bekannten Geisterjägern erleben werden. „Das hängt ganz davon ab, wie schnell wir alles zusammensetzen können. Animationsfilme sind harte Arbeit,“ so Reitman, der wenig überraschend nicht darauf eingehen wollte, was mit „weiteren Filmen“ gemeint ist.

Mit dem Erfolg von Paul Feigs Ghostbusters sei man aber zufrieden: „Natürlich hätten wir alle auf einen größeren Hit gehofft. Wenn man aber bedenkt, dass der letzte Film 30 Jahre zurückliegt, hat er sich extrem gut geschlagen. Das eigentliche Problem waren die viel zu hohen Kosten. Persönlich hatte ich eine andere Vorstellung davon, wohin sich die Reihe entwickeln sollte, und habe das Paul auch mitgeteilt. Letztlich war er aber der zuständige Filmemacher und ein sehr talentierter noch dazu. Ich wollte ihm genug Freiraum lassen.“

Ob wir die Ghostbusters in dieser Besetzung noch einmal wiedersehen?

Geschrieben am 22.03.2017 von Torsten Schrader
Kategorie(n): Ghostbusters, News