Greenland – Vorgezogen: Endzeitfilm startet schon diese Woche

Eigentlich war der Asteroidenhagel aus Greenland erst für den 29. Oktober vorgesehen, doch nun müssen Gerard Butler und Co-Star Morena Baccarin bereits eine Woche früher nach einem sicheren Unterschlupf Ausschau halten. Dadurch startet Tobis Film den Sci/Fi-Thriller, der in den USA direkt digital ausgewertet wird, jetzt bereits in dieser Woche, also ab dem 22. Oktober, in den Kinos und weicht so dem unter anderem mit Blumhouse’s Der Hexenclub oder Hexen hexen vollgepackten Halloween-Wochenende aus, an dem die Aussichten auf eine gute Chartplatzierung deutlich schlechter gewesen wären. Am kommenden Donnerstag könnten dem Katastrophen-Thriller jetzt lediglich der Moritz Bleibtreu-Thriller Cortex oder die beiden Grusel-Geheimtipps The Beach House und The Mortuary – Jeder Tod hat eine Geschichte gefährlich werden. Deutsche Kinogänger stehen also wieder einmal vor der Qual der Wahl: Wollen sie sich mit Ende der Welt, einem wahnsinnigen Leichenbestatter oder unbekannten Kreaturen aus den Tiefen des Meeres ausliefern? Denn eines scheinen alle genannten Filme gemeinsam zu haben – ein tröstliches Happy End ist hier eher nicht zu erwarten.

Aber vielleicht motiviert ja gerade die Erkenntnis, dass es tatsächlich noch schlimmer kommen könnte, ausreichend viele Zuschauer zum Kauf eines Tickets, um Greenland trotz Corona-Pandemie auch hierzulande zu einem ansehnlichen Kinoerfolg zu machen. In den USA schafft es der Katastrophenfilm von Action-Spezialist Ric Roman Waugh (Angel Has Fallen, Shot Caller) übrigens nur digital ins Heimkino. Dabei sprechen erste internationale Pressestimmen für ein durchaus unterhaltsames, gelungenes Katastrophen-Kinoerlebnis im Stile von Armageddon oder Deep Impact. Doch davon darf sich jeder ab kommenden Donnerstag ein eigenes Bild machen.

In Greenland spielt Butler (300) an der Seite von Baccarin (Deadpool) einen Familienvater, dessen bisheriges Leben vollkommen auf den Kopf gestellt wird, als ein Komet auf Kollisionskurs mit der Erde gerät. Im Wesentlichen stellt uns der Film vor die Frage: Was wäre, wenn die Menschheit vor einem ähnlichen Katastrophen-Szenario stehen würde wie die Dinosaurier vor vielen Millionen Jahren und man nur 24 Stunden Zeit hätte, sich in Sicherheit zu bringen? Prompt bricht die Familie um Butler nach Grönland auf, wo ein gigantischer unterirdischer Bunker errichtet wurde. Auf dem Weg dahin warten unzählige Gefahren und Menschen, die zu allem bereit sind.

©STX

Geschrieben am 19.10.2020 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News



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