Halloween Ends – Showdown holt weniger Leute ins Kino als Rob Zombies Remake!

Das Fest der Geister ist vorbei – da ist es völlig normal, dass das allgemeine Interesse an Horrorfilmen etwas schwindet. Dennoch war Halloween Ends, der Slasher-Höhepunkt von Regisseur David Gordon Green (Joe, Your Highness – Schwerter, Joints und scharfe Bräute) und Produzent Jason Blum (The Purge, Paranormal Activity), am vergangenen Wochenende dazu imstande, weltweit die 100 Millionen US-Dollar-Grenze zu überschreiten.

Sehr viel mehr wird da nicht mehr hinzukommen, da der 30 Millionen US-Dollar schwere Streifen seit Halloween massiv abbaut – in den USA verlor die Schauermär erneut rund 66% an Beliebtheit, spielte nur noch etwas mehr als eine Million US-Dollar ein – mit diesem Ergebnis hielt sich das Projekt noch gerade so in den Top 10 der US-Kinocharts. Mit unter 500 Dollar ist der Kopienschnitt inzwischen so schwach, dass Kinos Halloween Ends schon bald komplett aus dem Programm nehmen dürften.

100 Millionen US-Dollar sind natürlich 100 Millionen US-Dollar, die magische Grenze – wirklich Grund zum Jubeln haben Universal Pictures und Blumhouse Productions allerdings wenig. Das neue Kapitel hat das Studio 200% mehr gekostet als das Revival von 2018, spielt am Ende des Tages aber etwa 60% weniger ein. Das ist keine Entwicklung, die man in Hollywood gerne sieht.

Halloween Ends schafft die 100 Millionen US-Dollar, aber… ©Universal Pictures

HALLOWEEN ENDS spielt 60% weniger ein als das Revival

Auch der Titel Blockbuster müsste dem Halloween-Franchise wohl oder übel wieder entzogen werden, da sich das Einspielergebnis in den USA am Ende bei etwa 64 bis 65 Millionen US-Dollar einpendeln wird – sehr weit abgeschlagen von den fast 160 Millionen US-Dollar, welche der erste Teil der Green-Trilogie vor vier Jahren in die Kassen schwemmen konnte.

Von den Kinobesuchen her wird der Film in den Vereinigten Staaten von Amerika sogar hinter Rob Zombies Neuverfilmung von 2007 bleiben. Inflationsbereinigt wären die 58.3 Millionen US-Dollar, die der Neustart damals eingenommen hatte, heute circa 77.7 Millionen US-Dollar wert gewesen – und von diesem Endresultat kann Halloween Ends nur träumen. Das Zombie-Reboot haben seinerzeit ungefähr 8.5 Millionen US-Kinogänger gesehen, das jetzige Finale rund 7 Millionen.

Man darf gespannt sein, ob sich bei der kommenden Der Exorzist-Trilogie, die vom selben Team auf die Beine gestellt wird, ein ähnlicher Trend abzeichnen wird. Bevor es jedoch soweit ist, habt ihr im Moment noch immer die Gelegenheit dazu, euch das aller Voraussicht nach letzte Aufeinandertreffen zwischen Final Girl Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) und Michael Myers (James Jude Courtney) auf der Leinwand anzusehen.

Laurie Strode sieht nach vorne

Vier Jahre sind seit den verheerenden und sehr blutigen Ereignissen von Halloween Kills vergangen. Laurie Strode lebt inzwischen mit ihrer Enkelin Allyson zusammen und schreibt ihre Memoiren. Der psychopathische Serienmörder Michael Myers wurde seitdem nie wieder gesehen.

Für Laurie Grund genug, sich endlich von dem Schrecken loszusagen, der ihre Realität jahrzehntelang verfolgt und bestimmt hat, Angst und Wut den Rücken zu kehren und ihr Leben zu genießen. Doch als der junge Babysitter Corey Cunningham völlig unerwartet beschuldigt wird, einen Jungen ermordet zu haben, entfacht das eine Welle der Gewalt und des Terrors, die Laurie zwingt, sich einmal mehr dem ultimativen Bösen zu stellen – und es endgültig auszulöschen!

Wie wir alle schon längst wissen, handelt es sich beim mordenden Mann im blauen Anzug um den Boogeyman, der jeden Traum in einen Albtraum verwandelt, aus der vom Pech verfolgten Kleinstadt Haddonfield einen Ort des Schreckens macht. Welche der beiden Genre-Ikonen wohl mit einem blauen Auge davonkommt? Findet es heraus, solange Halloween Ends noch läuft.

©Universal Pictures

Geschrieben am 07.11.2022 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Halloween Ends, News



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