Happy Deathday 3 – Kommt das Finale doch noch? Jason Blum glaubt daran

Eigentlich hatten Fans (und vermutlich auch Regisseur Christopher Landon) Happy Death Day 3 bereits abgeschrieben. Das Sequel lief nur noch halb so gut wie das Original. Konnte der Erstling im Jahr 2017 noch über 125 Millionen Dollar in die Kinokassen schwemmen, war beim Nachfolger schon nach 64 Millionen Schluss. Es war zwar der Traum von Christopher Landon, seine eigene Trilogie zu schaffen, doch in Hollywood werden die Entscheidungen nicht selten vom Geld bestimmt. Verfehlt ein Film die gesteckten Ziele und Gewinnmargen, gibt es für Studios auch keinen Grund, noch einen Teil zu finanzieren. Als der zuständige Produzent Jason Blum nach dem schwachen Kinostart des Sequels auf Teil 3 angesprochen wurde, hieß es noch: „Die Chancen, dass wir den dritten Film machen werden, stehen leider schlecht.“ Doch nun, da Happy Death Day 2U auch auf DVD sowie Blu-ray Disc ausgewertet wurde und im Heimkino durch VOD-Zugriffe einiges an Boden gutmachen konnte, macht uns Blum wieder neue Hoffnung. „Lasst Euch gesagt sein, dass ich Tag und Nacht daran arbeite, [den dritten Teil möglich zu machen]. Ich versuche es wirklich und gebe mein Bestes,“ legte der viel beschäftigte Produzent jetzt in einem Interview nach.

Ist Happy Death Day 3 nicht abgeneigt: Jessica Rothe. ©Universal

Im Moment ist Landon für Blumhouse aber ohnehin mit der Fertigstellung eines anderen Slashers beschäftigt, der „verdammt blutig werden und mit blutgetränkten, schrecklich-schönen R [Rating] daherkommen“ soll. Was seinen Film abgesehen vom Blutgehalt so besonders macht? Es handelt sich um eine Körpertausch-Geschichte, allerdings in Form eines Horror-Thrillers. Das macht den Blumhouse-Schocker zum Freaky Friday für die Horrorfraktion! Comedian Vince Vaughn (Into The Wild) gibt den geisteskranken Killer, während Kathryn Newton (Paranormal Activity, The Society) mit den üblichen Problemen einer Highschool-Schülerin zu kämpfen hat – bis der von Vaughn gespielte Psychopath in ihr Leben und damit ihr Dasein stolpert. Gefangen im Körper des Killers hat sie fortan nur noch 24 Stunden Zeit, den verhängnisvollen Körpertausch wieder rückgängig zu machen. Doch das ist – was den Reiz des Films ausmacht – bekanntlich leichter gesagt, als getan.

Sollte es danach doch noch mit Happy Death Day 3 klappen, wäre Hauptdarstellerin Jessica Rothe nach wie vor für die Tree Gelbman zu haben: „Ich fände es großartig, wenn sich noch eine Gelegenheit ergeben würde, die Trilogie zu vollenden. Ich weiß, dass Chris in seinem genialen Kopf bereits alles haarklein ausgearbeitet hat, denke aber auch, dass er die Reihe nur komplettieren würde, wenn die Umstände passen. Ich wäre dabei, denn ich liebe Tree und ihren Charakter so sehr und bin unheimlich dankbar dafür, Teil davon zu sein.“

Schlägt der Killer noch einmal zu? ©Universal

Geschrieben am 06.06.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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