Hellbound – Intensiver Trailer: Vollstrecker der Hölle erfüllen Prophezeiung

Wer glaubt, in der koreanischen Serie Hellbound sicher zu sein, nur weil er sich an einem öffentlichen Ort befindet, der irrt sich gewaltig. Wenn das Tor zur Hölle erst einmal geöffnet ist, spielt es überhaupt keine Rolle mehr, wo auf der Welt man sich Zuflucht vor dem Unvermeidbaren verspricht.

Es gibt kein Entkommen und das wissen auch die Figuren aus dem offiziellen Trailer zur am 19. November erscheinenden Netflix-Produktion, die sich gegenseitig ein übersinnliches Phänomen erklären, welches jeden Tag aufs Neue etliche Todesopfer fordert:

«Zuerst erscheint ein Engel, der eine Prophezeiung macht. Der Engel nennt den Namen des Empfängers. Dann sagt er ihm, wann er stirbt und dass er in die Hölle kommt. Wenn es so weit ist, dann erfüllen die Vollstrecker der Hölle die Prophezeiung.» Nicht weniger Schlimmes widerfährt der armen Seele in diesem zweiminütigen Vorgeschmack, die es eines Tages um 13:20 Uhr treffen soll.

Der Todeszeitpunkt naht! ©Netflix

Diese Höllenwesen kennen keine Gnade

Weil der junge Mann hofft und auch darauf spekuliert, dass ihm ein Höllenwesen unmöglich etwas anhaben kann, wenn er sich im Zentrum der Stadt mit anderen Menschen umgibt, macht er es sich kurz vor dem ihm mitgeteilten Todeszeitpunkt in einem vollen Kaffee gemütlich, wo er zitternd und angsterfüllt die letzten Minuten vor dem alles entscheidenden Moment absitzt.

Ob ihm der ewige Besuch in der Hölle sowie alle damit verbundenen Qualen doch noch irgendwie erspart bleiben? Reines Wunschdenken, denn kaum zeigt sein Smartphone jene Uhrzeit an, die ihm der Engel damals genannt hat, machen auf einmal beunruhigende Schrittgeräusche auf sich aufmerksam.

Wenige Sekunden später wird die Scheibe des Kaffees auch schon brutal und ohne Rücksicht auf die Umgebung von drei schwarzfarbenen Kreaturen eingeschlagen, die alles andere als diskret vorgehen oder darauf warten, dass sich ihr Ziel irgendwo alleine zurückzieht. Nein, diese Viecher wollen nur eines – die Person, die vom Engel auserkoren wurde, abzuholen und in die Hölle zu bringen.

Dass sie beim Ausführen ihrer Mission von Dutzenden von anderen Menschen schockiert beobachtet werden, interessiert sie offenbar genauso wenig wie die vielen Verletzten, die sie während ihrer Jagd auf das Opfer verursachen, die den Killern nun mal im Weg stehen. Die Person, wegen der sie gekommen sind, muss in die brennende Unterwelt katapultiert werden – koste es, was es wolle.

Willkommen in der Hölle. ©Netflix

Kein Ausweg aus dem Schreckensszenario

Der Trailer zu Hellbound erinnert mit seiner Prämisse schon fast ein wenig an den 2019 erschienenen Horror-Thriller Countdown von Regisseur Justin Dec, wo Besitzer einer mörderischen App (darunter auch Elizabeth Lail aus der Netflix-Serie You) auch ihren Todeszeitpunkt vorausgesagt bekommen und nach Ablauf der Zeit von einem Dämon ins Jenseits befördert werden.

Dort schien es aber immerhin noch einen Ausweg aus der ganzen Sache zu geben – in diesem Fall darf man gespannt sein, wie die Protagonisten, denen ebenfalls ein Engel erscheint, ihren Hals wieder aus der gefährlich engen Schlinge ziehen und das ganze Schreckensszenario überleben wollen. Denn wie will man gegen etwas vorgehen, das offenbar Himmel und Hölle regiert?

Es sei denn, das sind gar keine richtigen Vollstrecker sondern gemeine Außerirdische und hier von einer religiösen Vereinigung lediglich das Konzept göttlicher Gerechtigkeit verbreitet wird. Es dürfte für die Betroffenen in jedem Fall schwierig sein, ihre Haut zu retten – versuchen werden sie es aber allemal!

Ab 19. November auf Netflix: Hellbound. ©Netflix

Geschrieben am 28.09.2021 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Hellbound, News



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