House – Dead Snow wird übernatürlich: Horror aus Skandinavien bald bei uns

Was dabei herauskommt, wenn man Paranormal Activity und Dead Snow miteinander kreuzt? Wohl etwas wie House – Willkommen in der Hölle! Im skandinavischen Horror-Thriller von Reinert Kiil landen wir mitten in der norwegischen Einöde während des 2. Weltkrieges. Statt Herrscharen blutrünstiger Zombies warten hier aber eher dämonische Mächte darauf, von ihrem Leid erlöst zu werden. Und doch kommt der Vergleich zu Dead Snow nicht von ungefähr: Regisseur Kiil war in Sachen Art Department selbst an der Entstehung der beiden Horror-Exportschlager beteiligt, nur um uns jetzt selbst einen schaurigen Genrevertreter um die Wirren des Krieges vorzusetzen. Wie groß die Ähnlichkeiten tatsächlich sind, lüftet Donau Film am 24. März mit der hiesigen Veröffentlichung auf DVD und Blu-ray Disc. Und darum geht’s: Norwegen, Winter 1942: Zwei deutsche Soldaten versuchen mit einem norwegischen Gefangenen ihre Einheit zu erreichen. Im verschneiten Wald kommen sie vom Weg ab, kurz vor Einbruch der Dunkelheit entdecken sie ein verlassenes Haus.

Doch die Freude über die Zuflucht währt nicht lange. In dem Haus gehen seltsame Dinge vor. Eine dämonische Kraft ist zu spüren, Gegenstände bewegen sich wie von selbst, geheimnisvolle Geräusche sind zu hören und grausame Visionen manifestieren sich im Dunkeln. Die Männer packt eine eisige Furcht – etwas Grauenvolles muss hier passiert sein und bald erkennen die Soldaten, dass es aus diesem Alptraum kein Entkommen gibt.

Geschrieben am 03.03.2017 von Torsten Schrader