In the Lost Lands – Paul W.S. Anderson will George R.R. Martin-Story ins Kino bringen

Resident Evil-Regisseur Paul W.S. Anderson und seine Frau Milla Jovivch bleiben vor und hinter der Kamera unzertrennlich. Während wir noch auf die Corona-bedingt verschobene Veröffentlichung ihres aktuellen Films Monster Hunter warten, bahnt sich in den USA schon die nächste monströse Kooperation mit fantastischem Hintergrund an. Denn jetzt nimmt man sich auch noch George R.R. Martins Kurzgeschichte In the Lost Lands vor, in der Gespenster und Dämonen lauern.

Das klingt nach einem Stoff für tapfere und wagemutige Helden. Und wer würde besser auf diese vage Beschreibung passen als Ex-Wrestler und Guardians of the Galaxy-Abenteurer Dave Bautista aus Blade Runner 2049 und Zack Snyders kommendem Zombie-Feuerwerk Army of the Dead?

Zieht mit Jovovich durch die Verlorenen Lande: Dave Bautista ©Warner

Richtig – vermutlich niemand! Er spielt Boyce, einen Fremdenführer und Fährtenleser, der eine ebenso gefürchtete wie machtvolle Magierin namens Gray Alys (Jovovich) auf ihrem Weg durch die gespenstische Wildnis der Verlorenen Lande begleitet. In dieser Fabel von Gut und Böse, Schuld und Pflichterfüllung, Liebe und Verlust wollen Mensch wie Dämon ausgetrickst und bezwungen werden, wenn sie ihrem Ziel, der Gabe des Gestaltwandelns, näherkommen wollen.

In the Lost Lands ist nicht das erste Fantasy-Projekt für Paul W.S. Anderson, der seit Jahren wie selbstverständlich zwischen den unterschiedlichsten Genrestoffen (Death Race, Pompeii, Die drei Musketiere) hin und herwechselt. Auch Verfilmungen bestehender Vorlagen sind ihm als Schöpfer der Resident Evil-Serie oder Monster Hunter, die beide auf Spielereihen basieren, nicht fremd.

Monster Hunter kommt 2021 in deutsche Kinos ©Constantin Film

Erstmals seit 2006 tritt Anderson nun aber wieder ohne großen Geldgeber im Rücken auf (zuletzt war das häufig die deutsche Constantin Film), denn der will in den nächsten Monaten erst noch gefunden werden. Mit durchschlagenden Argumenten wie Dave Bautista, Milla Jovovich oder George R.R. Martin in der Hand dürfte ihm das aber vermutlich nicht schwerfallen.

Martin bleibt einer der beliebtesten Autoren Hollywoods. Derzeit hat HBO gleich mehrere Serien und Prequels basierend auf seinen Werken in der Mache, etwa die vor Game of Thrones angesiedelten Spinoffs Tales of Dunk and Egg und House of the Dragon. Hinzu kommt ein halbes Dutzend weiterer, noch nicht näher spezifizierter Game of Thrones-Formate in den unterschiedlichsten Stadien der Entwicklung. Und auch Roger Zelaznys 1979 veröffentlichte Zeitreise-Geschichte Roadmarks will HBO mithilfe von Martin zu spannender Serien-Unterhaltung verarbeiten.

Jovovich wird nach Hellboy erneut zur Hexe ©Leonine

Geschrieben am 25.02.2021 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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