Itsy Bitsy Spider – Kurzfilm stellt Spinnenphobie auf die Probe

Jeder Mensch reagiert ganz anders auf die Anwesenheit von Spinnen – während sich die einen von uns überhaupt nicht vor ihnen ekeln oder fürchten und fast schon eine gewisse Faszination für das Erscheinungsbild der achtbeinigen Tierchen entwickeln, bekommen andere sofort Herzklopfen, wenn sie ein Exemplar entdecken, das sich ausgerechnet in ihrer Wohnung verirrt hat und sich zu allem Übel dann auch noch hinter einem Möbelstück versteckt.

Wer an einer ausgeprägten Form der Arachnophobie leidet, kommt unter Umständen nicht einmal mit der eigentlich völlig harmlosen Szene aus Sam Raimis Spider-Man-Verfilmung zurecht, in der Peter Parker im Labor von einer digital erzeugten Spinne gebissen wird. Herzrasen und Panikattacken sind schlimmstenfalls schon vorprogrammiert. Bei Leuten mit einer heftigeren Form der Spinnenphobie heißt es bei solchen Szenen also immer: Augen zu und durch!

Auch Chris, der Protagonist aus dem 17 Minuten langen Kurzfilm Itsy Bitsy Spider, freut sich nie über ungebetenen Besuch von Spinnentieren – erst recht nicht, wenn es sich beim Eindringling um eine große Tarantel handelt. Als der junge Mann ins Apartment seines Partners zieht und eines Morgens von ihm alleine zurückgelassen wird, stellt er bei einer Tour durch die verschiedenen Zimmer entsetzt fest, dass es sich genau so ein Vieh hier in diesen Räumlichkeiten gemütlich gemacht hat.

Tarantel im Anmarsch!

In seiner Verzweiflung ruft Chris seinen Freund an und hofft auf Unterstützung. Doch was, wenn ihm sein Verstand lediglich einen Streich spielt und das Gesehene über einen anderen Ursprung verfügt? In einem Statement enthüllt Regisseur Brodi-Jo Scalise, der 2018 in die Arbeit an Deadpool 2 involviert war, dass auf dem Set mit insgesamt sechs echten Spinnentieren gedreht wurde:

«Das Exemplar, das es in die letzte Einstellung geschafft hat, heißt Harriet», verrät Scalise, der selbst an einer Arachnophobie leidet. Ob sich seit der Umsetzung seines Kurzfilms etwas daran geändert hat? «Ihr wollt wissen, ob die Arbeit an diesem Werk meine Angst besiegt hat? Nicht im geringsten!» Für ihn sei das Ziel gewesen, einen Film aus dem Spinnennetz zu zaubern, der sich mit der komplexen Psyche eines konfliktreichen Menschen auseinandersetzt:

«Es waren insbesondere Siebziger Jahre-Horrorfilme, welche psychologischer Natur sind, die mich dazu inspiriert haben, Itsy Bitsy Spider zu machen. Ich bin ein großer Fan von Produktionen wie Ekel oder Rosemary’s Baby, wollte das ganze jedoch mit einer in die Brüche gehenden Beziehung modernisieren.» Und wie steht ihr so zu Spinnen?

©Crazy8s Film Society

Geschrieben am 08.07.2022 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Itsy Bitsy Spider, News



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