Jason Blum – So sieht die Zukunft von Paranormal Activity, Get Out und Happy Deathday aus

Keiner hat das Genrekino der letzten fünfzehn Jahre so entscheidend mitgeprägt wie Filmproduzent Jason Blum. Doch selbst ein Experte für Horror liegt mal daneben und produziert Filme, die trotz guter Absichten niemand sehen will. So blieben zuletzt sowohl Fantasy Island als auch Black Christmas hinter den hohen Erwartungen zurück: „Black Christmas war leider kein Erfolg. Kreativ gesehen schon, aber nicht finanziell. Als Produzent habe ich gelernt, dass man einfach nach seinem Gefühl gehen und etwas machen soll, von dem man überzeugt ist. Aber ich fürchte, ich habe weihnachtliche Horrorfilme mindestens für die nächsten fünf Jahre ruiniert“, scherzt Blum. Ebenfalls deutlich schlechter als erwartet kam Happy Deathday 2U aus den Startlöchern. Spielte der Vorgänger noch über 120 Millionen Dollar in die Kassen, waren es beim Sequel nur noch die Hälfte.

Obwohl die Chancen für einen dritten Ableger schlecht stehen, will Blum die Hoffnung noch nicht aufgeben: „Die Filme machen Spaß, weshalb mir Teil 3 immer noch im Kopf umherschwirrt. Ich kann das Projekt einfach noch nicht ruhen lassen. Wie heißt es doch so schön; Sag niemals nie. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir Happy Deathday 3 in nächster Zeit in Angriff nehmen – aber auch nicht das Gegenteil. Jedes andere Studio in Hollywood würde keinen Gedanken mehr an die Reihe verschwenden, weil der 2. Ableger nicht funktioniert hat. Es war ein großartiger Film, aber am Box Office hat er bedauerlicherweise nichts gerissen“, erklärt der Erfolgsproduzent weiter.

Happy Deathday 3 wird wohl ein Wunschtraum Blums bleiben. ©Universal

Deutlich rosiger sind die Aussichten da schon bei einer anderen Reihe, die zwischen den Jahren 2009 und 2015 kaum wegzudenken war: Paranormal Activity. Paramount plant ein Reboot, das 2021 ins Kino kommen soll. Dabei weiß Jason Blum im Moment noch nicht einmal, ob der ikonische Found Footage-Stil beibehalten werden soll: „Da habe ich tatsächlich noch keine Ahnung. Wir versuchen das gerade herauszufinden und sprechen darüber, aber es gibt noch keine Tendenz. Ich kann nur sagen, dass das Budget dieses Mal keine 10.000 Dollar beträgt, sondern um die 10 Millionen. Die Arbeiten am Treatment laufen.“ Und wie sieht es mit der Zukunft von Get Out aus?

„Ich will ein Get Out Universum“, schwärmt Blum. „Ich würde sofort ein Sequel machen. Aber die Entscheidung liegt bei Jordan Peele, der diesbezüglich keine Pläne verfolgt. Und ohne ihn interessiert es auch mich nicht. Jetzt gerade ist er in ganz andere Sachen involviert“, fügt der viel beschäftigte Blumhouse-Gründer abschließend gegenüber Bloody-Disgusting hinzu. Mit Der Unsichtbare startet morgen auch schon das nächste Projekt der Horrorschmiede in den Kinos. Ob Elisabeth Moss ihrem unsichtbaren Feinden gewachsen ist?

Get Out 2? Blum würde gern – darf aber nicht. ©Universal

Geschrieben am 27.02.2020 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News



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